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Vá, lê
!
para mim
Um guia de leitura em voz alta para pais com crianças pequenas
Portugisisch | Português
Ein Vorleseratgeber für Eltern mit Kleinkindern
Prominente
-Botschafterinnen
undBotschaftermachen
sichfürdasVorlesenstark:
DasVorlesenistdiepersönlichsteArtderWissens»vermittlung,geprägtvonZuneigungundOffenheit.Wer
seinenKindernvorliest,wecktihreNeugierundöffnet
ihnenTüreninsLeben.
«
Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsredakteur und Fernsehmoderator
»
MirwurdealsKindvielvorgelesen:JedenAbendvorm
ZubettgehengabeseineGute-Nacht-Geschichtevon
meinerMutterodermeinemVater.Ichhabedasgeliebt
undwolltesoschnellwiemöglichselbstLesenlernen.
«
Marietta Slomka, Fernsehjournalistin
DurchtäglichesVorlesenvergrößernElterndie
»BildungschancenihresKindesenorm.Vorlesekinder
lernenspäterinderSchuleschnellerundmitgrößerem
Vergnügenlesen,unddamitistderwichtigsteGrundstein
überhauptgelegtfürErfolginSchule,Studiumund
Ausbildung.Wietoll,dasssovielerreichtwerdenkann
durchzehnBücher-MinutenamAbend,dieElternund
KindernzudemnochordentlichSpaßmachen!
«
Kirsten Boie, Kinderbuchautorin
»
IstesnichteinschönesGefühl,wenndaseigeneKind
sichankuschelt,sichgeborgenfühltundmanihmeine
Geschichtevorlesendarf?GeborgenheitundGeschichten
kannmanauchversuchenzugeben,wennmanselbst
keinebekommenhat.ProbierenSieesmal!
Erdogan Atalay, Schauspieler
«
Bilder: WDR / Frank Ossenbrink; ZDF / Thomas Morice; msc Promotion; Joachim Gern; Maren Strobel
INHALT
Vorwort ................................................................. 2
Vorlesen ist ein Wundermittel ............................ 4
Vorlesen und Erzählen im Familienalltag ........... 8
Tipps zum Vorlesen ............................................... 9
Kinder brauchen Orientierung ......................... 10
Bücher für die Kleinsten ................................... 11
Lieder, Reime, Fingerspiele ............................... 13
Portugisisch | Português ................................... 14
Vorwort
Liebe Eltern,
nun ist schon ein Jahr vergangen, seit Ihr Kind auf die Welt gekommen
ist. Jeden Tag erleben Sie mit ihm neue spannende Dinge! Besonders aufregend ist es, wenn aus Babylauten Wörter werden: „Mama“, „Papa“ oder
„Ball“ – das erste Wort Ihres Kindes werden Sie sicher nie vergessen. Es
zeigt, wie neugierig Ihr Kind ist! Sie können viel tun, um es in dieser
frühen Lernphase zu unterstützen. Es ist ganz leicht und bringt
so viel: Nehmen Sie sich Zeit, schauen Sie zusammen Bilderbücher an, erzählen Sie und lesen Sie ihm vor.
2
Ihr Kind wird begeistert sein, auch wenn es noch nicht alles erkennt, was auf
den Bildern zu sehen ist und die Geschichte noch nicht ganz versteht. Täglich
entdeckt es dabei Neues und erkennt anderes wieder. Und es erfährt: Mama
und Papa nehmen sich Zeit für mich. Damit tragen Sie von Anfang an dazu
bei, dass Ihr Kind erst gut sprechen und später gut lesen lernt. Sie legen den
Grundstein für seine Bildungschancen!
In unserem Lesestart-Ratgeber „Komm, lies mir vor!“ finden Sie viele Tipps
rund um die Entwicklung Ihres Kindes und Sie erfahren, wie Sie die Zeit für
Bilderbücher ganz leicht in Ihren Alltag einbauen können. Dabei wünschen
wir Ihnen und Ihrem Kind viel Vergnügen und viele schöne gemeinsame
Vorlesestunden!
Ihr Bundesministerium
für Bildung und Forschung
Ihr Lesestart-Team
der Stiftung Lesen
3
Vorlesen ist ein Wundermittel
Buchstaben sind überall …
Wir leben in einer Welt voller
Buchstaben. Sie sind überall:
auf Verpackungen, auf Prospekten,
auf Geld- und Fahrscheinautomaten,
am PC, in Zeitungen, in Zeitschriften
und in Büchern. So merkt Ihr Kind,
dass Buchstaben wichtig sind.
Bücher sind ein ideales
Mittel, um mit Kindern ins
Gespräch zu kommen.
Vorlesen ist Sprachförderung …
Die Grundlage für die Sprachfertigkeit Ihres Kindes legen Sie in den
ersten Jahren! Das haben Wissenschaftler immer wieder bewiesen.
… das ganze Leben lang
Das Lesen ist eine der wichtigsten
Voraussetzungen, um in unserer
Gesellschaft zurechtzukommen.
Wer gut lesen kann, dem wird
das Lernen in der Schule in allen
Fächern leichter fallen. Und wer
sicher mit Geschriebenem umgehen
kann, der wird den Anforderungen
der modernen Welt später einmal
besser gewachsen sein.
4
Gut sprechen lernt Ihr Kind am
besten durch die Kommunikation
mit vertrauten Menschen. Keine
CD, kein Fernseher, kein Computer
können das ersetzen. Bücher sind
ein ideales Mittel, um mit Kindern
ins Gespräch zu kommen. Sie zeigen
vertraute oder fremde Welten und
jedes Kind kann sie so oft und so
lange anschauen, wie es will.
Vorlesen macht schlau!
Lesen Sie Ihrem Kind in Ihrer
Erstsprache vor!
… in jeder Sprache
Vieles, was Ihr Kind beim Vorlesen
und Erzählen lernt, ist nicht an eine
bestimmte Sprache gebunden. Tun
Sie es in der Sprache, in der Sie
auch sonst mit ihm reden. Es muss
nicht Deutsch sein. Beim vertrauten Sprachklang fühlt Ihr Kind sich
wohl, nimmt neue Ausdrücke auf
und stellt Zusammenhänge her. So
eignet es sich grundlegende Fähigkeiten an, die es für alle Sprachen
brauchen kann.
Vorlesen hilft den Alltag zu
verstehen
Der Tag eines kleinen Kindes besteht
aus vielen kleinen Erlebnissen. Erste
und wichtige Dinge kann es nun
schon erkennen, über die es aber
noch nicht sprechen kann. Darum
lieben Kinder Bilderbücher, die sich
um ihren Alltag drehen. Mal sitzt
da ein kleiner Junge strahlend auf
einem Bobbycar, mal macht ein kleines Mädchen seine ersten Schritte.
All das erkennt Ihr Kind wieder.
Vorlesen ist Zuwendung
Eltern fragen sich oft, wie lange sie
sich mit ihrem Kind beschäftigen
sollen. Im hektischen Alltag ist
manchmal wenig Zeit dafür übrig.
Umso wichtiger ist es, dass sich
Eltern und andere Bezugspersonen
zu bestimmten Zeiten ganz dem
Kind zuwenden: mit ihm reden,
spielen, kuscheln, essen und draußen toben. Das Vorlesen ist ideal,
um es spüren zu lassen, dass Sie
sich gerade ausschließlich Zeit für
das Kind nehmen.
Nutzen Sie ein Bilderbuch, um mit
Ihrem Kind ins Gespräch zu kommen. Erzählen Sie kleine Geschichten zu den Bildern. Das hilft Ihrem
Kind, seinen Alltag zu verstehen.
Sich konzentrieren lernen
Vorlesen und Bilderbücheranschauen steigern die Aufmerksamkeit. Beim Vorlesen erleben
kleine Jungen und Mädchen, was
es heißt, sich ganz einer Sache zu
widmen.
Damit Sie beim Vorlesen nicht
gestört werden, lassen Sie das
Telefon einfach einmal klingeln
und beantworten Sie die SMS erst
später.
5
Die sprachliche Entwicklung Ihres Kindes in seinen
ersten Lebensjahren
Ein Kind kann nicht alles auf einmal, sondern es lernt schrittweise zu verstehen. Dabei geht jedes Kind seinen eigenen Weg. Während ein Kind bereits
mit zwölf Monaten die ersten eigenen Schritte macht, benötigt ein anderes
mehr Zeit. So ist es auch mit der Sprache. Die folgenden Entwicklungsabläufe
sind daher als Hinweise gedacht:
Bis 12 Monate:
Im ersten Lebensjahr bildet Ihr Baby seine Sinne voll aus und schafft damit
eine Grundvoraussetzung für die Entwicklung von Bewegung, Sprache,
Sozialverhalten und Kreativität: Es steckt vieles in den Mund, versteht mit
den Händen und Augen und beginnt mit Sachen zu spielen, z. B. mit einem
ersten Bilderbuch.
12–24 Monate:
Rund um den ersten Geburtstag entdeckt Ihr Kind, dass es Wörter gibt.
Schon jetzt mag Ihr Kind Lieder, Reime und Fingerspiele. Im Laufe des
zweiten Lebensjahres stellt es eine Verbindung zwischen Worten und
Gegenständen her und beginnt in der Regel zu sprechen. Im Bilderbuch
kann es auf die Abbildungen zeigen, die Sie benennen. Später merkt es,
dass zwei oder mehrere Wörter auch zusammen etwas bedeuten. Sie können anfangen miteinander zu „erzählen“ – was das Tier im Buch macht,
welche Farbe der Ball hat, usw.
24–36 Monate:
Im dritten Lebensjahr gewinnt Sprache zunehmend an Bedeutung
für Ihr Kind. Es lernt, dass die Wörter, nach Regeln kombiniert,
einen Sinn ergeben und Verschiedenes ausdrücken – was warum,
was zuerst und was später passiert. Ihr Kind kann schon
kleinen Geschichten mit einer abgeschlossenen
Handlung und den passenden Erklärungen folgen.
Auch dabei versteht Ihr Kind schon viel mehr,
als es tatsächlich spricht.
6
Lesen lernen fängt
mit Bildern an
Der kleine Tim sitzt auf dem
Küchenboden und blättert eine Seite
in seinem Lieblingsbilderbuch um.
Das macht er schon richtig gut. Aber
bislang hat er noch nichts darauf
erkannt. Jetzt wird er auf einmal
ganz aufgeregt: „Da, da, da!“ Er
zeigt auf das Auto, das er entdeckt
hat: „Auto, Auto!“ Voller Staunen
schaut er seine Mutter an. „Ja, das
ist ein Auto. Kannst du das erkennen?“ fragt sie. „Da, da, Auto.“
Immer wieder schaut Tim auf die
Buchseite. Kein Zweifel, da ist ein
Auto zu sehen – aber nicht zu
fühlen. Tim hat soeben eine großartige Entdeckung gemacht – er
hat begonnen zu „lesen“. Es ist ihm
gelungen, sein Bild vom Auto, das er
im Kopf hat, auf dem Bild im Buch
wiederzuerkennen. Diese Fähigkeit
wird er nicht mehr verlieren, sondern er wird sie verfeinern. Erst wird
er einen Gegenstand sehen, später
mehrere kleine Szenen und Jahre
später die Buchstaben.
7
Vorlesen und Erzählen
im Familienalltag
Eltern sind Vorbilder
Kleine Kinder lernen vor allem durch
das Nachmachen und mit Hilfe von
Erklärungen, wie man den Löffel
und den Becher hält, wie man den
Ball wirft oder einen Baustein auf
den anderen setzt. Und genau so
ist es auch mit dem Lesen: Kleine
Kinder spüren, dass es spannend ist,
ein Buch aufzuschlagen und sich
darin zu vertiefen – das sehen sie
bei den Großen: Wenn die Eltern auf
dem Sofa sitzen und in Prospekten
blättern, wenn der Papa in die Zeitschrift schaut oder die Mama einen
Krimi liest. All diese Bilder setzen
sich in Kinderköpfen fest.
Vorlesen für Kleinkinder
Die meisten Erwachsenen haben
beim Begriff „Vorlesen“ eine typische Szene im Kopf: Oma oder Opa
sitzt im Ohrensessel, mit einem
dicken Buch in der Hand, und liest
und liest. Ein Kind sitzt dabei und
lauscht. Vorlesen mit Kleinkindern
sieht in der Regel aber ganz anders
aus, denn sie können noch keinen
langen Erzählungen zuhören. Aber
sie können Seiten umblättern und
sich zu dem Gesehenen etwas
erzählen lassen: „Schau, das ist ein
Ball. So einer wie du ihn hast. Nachher können wir wieder damit spielen.“ Sie werden sehen, schon bald
hat Ihr Kind ein Lieblingsbuch, das
es immer wieder ansehen will.
Vorlesen leicht gemacht
Viele Erwachsene sind unsicher,
wie sie „richtig“ vorlesen. Dabei ist
es ganz einfach: Ein gemütlicher,
kuscheliger Ort ist die ideale Umgebung für das Vorlesen. Wichtig beim
Vorlesen ist die Stimme des Erzählers. Sie sollte zur Handlung passen,
also freudig, aufgeregt, ängstlich
oder wütend klingen.
Kleine Kinder lernen durch Nachmachen.
8
Bilderbücher gemeinsam anschauen
ist Lesen von Anfang an.
Tipps zum Vorlesen
1•
2•
3•
4•
5•
6•
7•
8•
Suchen Sie sich einen bequemen Platz zum Vorlesen, Ihr Kind wird die
gemütliche Atmosphäre lieben.
Wählen Sie zum Vorlesen und Anschauen von Bilderbüchern einen
günstigen Zeitpunkt: eine Ruhephase am Tag oder die Zeit vor dem
Schlafengehen.
Haben Sie Geduld mit Ihrem Kind. Gehen Sie auf seine Reaktionen,
Fragen und Bedürfnisse ein.
Lesen Sie regelmäßig vor, so dass das Vorlesen zu einem festen
Bestandteil in Ihrem Familienalltag wird.
Im Tagesablauf gibt es viele Gelegenheiten, bei denen Sie sich schon
mit Ihrem kleinen Kind unterhalten können, z. B. beim Essen, beim
Spazierengehen, beim Einkaufen oder vor dem Schlafengehen.
Reagieren Sie auch in anderen Situationen auf Bemerkungen Ihres
Kindes zu einem Bilderbuch.
Lassen Sie auch Ihr Kind Bilderbücher auswählen. Gehen Sie auf seine
Interessen und Wünsche ein und lesen Sie sein Lieblingsbuch immer
wieder vor.
Lesen Sie Ihrem Kind in der Sprache vor, die Sie am besten sprechen.
Aber nicht vergessen:
Jedes Kind ist anders und hat unterschiedliche
Wünsche und Bedürfnisse, die sich im Laufe der Zeit
ändern. Sie wissen am besten, was Ihr Kind mag und
was ihm gut tut!
9
Kinder brauchen
Orientierung
Gewohnheiten sind wichtig
Vorlesen am Tag
Kinder brauchen Regeln, Grenzen
und regelmäßig wiederkehrende
Situationen. Für sie hat der Tag eine
unüberschaubare Menge an Zeit.
Für sie passiert alles neu und wie
zum ersten Mal. Erst im Laufe der
Jahre entwickeln Kinder ein Zeitverständnis. Gewohnheiten geben
ihnen Sicherheit, Halt und Struktur.
Eltern tun ihren Kindern somit einen
großen Gefallen, wenn es z. B. feste
Essenszeiten gibt, bei denen man
sich unterhalten kann.
Es gibt im Tagesablauf Situationen,
in denen es sinnlos ist, vorzulesen
oder in Ruhe mit dem Kind sprechen
zu wollen: z. B. wenn es Hunger hat
oder toben will. In Momenten, in
denen Ihr Kind Ruhe braucht, sind
Bücher genau richtig. Das ist die
Zeit vor dem Essen, vor dem Spielen
oder vor dem Schlafengehen. Oder
es sind Wartezeiten, z. B. beim Arzt
oder in der Bahn. Nutzen Sie sie
zum Vorlesen!
Vorlesen am Abend
Für Kinder bietet
ein Tag unendlich
viele Möglichkeiten …
Das Ins-Bett-Gehen fällt
kleinen Kindern oft schwer. Sie sind
scheinbar nicht müde, liegen im
Bett und rufen immer wieder nach
Mama oder Papa. Um den Tag in
Ruhe ausklingen zu lassen, bietet
sich das Vorlesen an. Eltern, die das
von Anfang an machen, haben meist
für viele Jahre ein wunderbares
Mittel, um ihre Kinder zu beruhigen.
Ihre Stimme und Ihre Zuwendung
wirken entspannend auf Ihr Kind.
… lieb gewonnene Gewohnheiten geben Kindern
Sicherheit, Halt und Struktur.
10
Bücher für die Kleinsten
Die Medienwelt ist groß
und Bücher gehören dazu
Die richtigen Bücher –
Das Material
In den meisten Haushalten steht ein
Fernseher. Oft sogar zwei oder drei.
Dazu kommen viele andere Bildschirmmedien wie PCs, Spielkonsolen und Handys. Alles Medien, mit
denen Einjährige noch nicht umgehen können. Sie sind noch nicht in
der Lage, die schnellen Bildfolgen zu
verarbeiten. Darum ist es gut, wenn
Sie darauf achten, dass Babys und
Kleinkinder mit diesen Medien möglichst wenig in Berührung kommen.
Mit Bilderbüchern können gerade
kleine Kinder ihre Welt am besten
entdecken.
Bücher bestehen aus robustem
Material: dicker Pappe, haltbarem
Plastik oder knautschfestem Stoff.
Denn Kinder spielen mit den
Büchern wie mit anderen Dingen
auch. Sie wollen Bücher stapeln, mit
ihnen bauen, sie mit auf den Spielplatz nehmen oder sie bei einem
Wutanfall in die Ecke feuern.
Aktuelle
Buchempfehlungen
für Kinder von 0–3 Jahren
gibt es in der Broschüre
„Lesespaß von Anfang an“,
die auch zum Set gehört.
Bilderbücher sind auch Spielzeug.
11
Die Geschichten
Die ersten Bücher zeigen Abbildungen von einfachen Dingen, die
ein Kind aus seinem Lebensumfeld
kennt. Im Laufe der Zeit können die
Kinder dann mehr Gegenstände auf
einer Seite zuordnen und später
auch erste Szenen verstehen, in
denen Menschen oder Tiere etwas
tun.
Bilderbuch-Apps
Wo gibt es Tipps für Bücher?
Ganz neu auf dem Medienmarkt
sind Bilderbuch-Apps. Das sind
kleine interaktive Anwendungen für
das Smartphone oder den TabletPC, von denen einige schon für Kinder ab ca. 2–3 Jahren geeignet sind.
Neben einer kleinen Geschichte
bieten Apps meist zahlreiche
Mitmach-Elemente wie z. B. Puzzles
oder Memory-Spiele passend zur
Geschichte an.
Der Kinderbuchmarkt ist riesig.
Um die richtigen Bücher für ein
Kind zu finden, benötigen
Noch mehr
Eltern Informationen.
Informationen
Die bekommen sie u. a.
zu Bibliotheken
in Bibliotheken und
gibt es in der
in Buchhandlungen.
Lesestart-Broschüre
Apps können Bücher nicht ersetzen,
sind aber eine schöne Abwechslung
auf Reisen, bei Wartezeiten oder
für technikbegeisterte Kinder und
Eltern.
Kostenlose Apps zu „Lesestart“
finden Sie auf www.lesestart.de.
12
„Lesespaß von
Anfang an“.
Dort gibt es oft
Kinderbuch- und Spielecken,
in denen sich die kleinen Kinder
umschauen können, während Sie
sich geeignete Bücher für Ihr Kind
empfehlen lassen. Viele Buchtipps
finden Eltern auch in Familienzeitschriften, Zeitungen und im
Internet, z. B. bei
www.stiftunglesen.de
und bei
www.lesestart.de.
Lieder, Reime, Fingerspiele
Alle Kinder lieben es, wenn Erwachsene ihnen etwas vorsingen oder Fingerspiele und Kniereiter mit ihnen spielen. Sie genießen die Mischung aus
Worten und Klängen, aus Wiederholung und Rhythmus, und lernen dabei
die Sprache kennen.
Mein Häuschen ist nicht ganz gerade.
(Hände zu einem schiefen „Hausdach“ falten)
Das ist aber schade!
Mein Häuschen ist ein bisschen krumm.
(Hausdach in die andere Richtung neigen)
Das ist aber dumm!
Und bläst der böse Wind hinein – PFFFT! PFFFT!
(auf die Hände pusten)
Bumms – fällt mein ganzes Häuschen ein!
(Hände auf die Oberschenkel klatschen lassen)
Wie das Fähnlein auf dem Turme
sich kann drehn bei Wind und Sturme,
so soll sich mein Händchen drehn,
dass es schön ist anzusehn.
(Hände nach oben halten und dabei
kreisende und drehende Bewegungen machen)
Noch mehr Reime,
Lieder, Finger- und
Bewegungsspiele
gibt es auf
www.lesestart.de!
13
Embaixadoras e embaixadores famosos
do projeto “Lesestart” apoiam
fortemente a leitura:
Ler em voz alta é a maneira mais personalizada de
“passar
conhecimento de uma maneira absolutamente
dedicada e aberta. Quem lê para os seus filhos,
desperta a sua curiosidade e abre as portas para a
vida. Ranga Yogeshwar, redator científico e moderador de TV
”
eu era criança, leram-me sempre muito em
“vozQuando
alta. Todas as noites, à hora de ir para a cama, a
minha mãe ou o meu pai contavam-me uma história
antes de dizer boa-noite. Eu achava isto maravilhoso
e quis logo aprender a ler sozinha, o mais depressa
possível. Marietta Slomka, jornalista de TV
”
Através da leitura em voz alta diária, os pais
“aumentam
tremendamente as chances de educação
dos seus filhos. Mais tarde, na escola, as crianças
assim habituadas aprendem a ler mais rápido e com
grande prazer. Isto é a base mais fundamental para
o sucesso escolar, para os estudos e para a formação
profissional. É fantástico como se pode alcançar tanta
coisa, investindo dez minutos na leitura à noite. Além
disso, é algo que dá enorme prazer, tanto aos pais
como às crianças! Kirsten Boie, autora de livros infantis
”
Não é uma sensação maravilhosa quando o
“nosso
filho se aconchega junto de nós, sentindo-se
protegido, para ouvir a leitura de uma história?
Carinho e histórias são coisas que podemos oferecer
à vontade, mesmo se não as recebemos na nossa
própria infância. Experimentem lá!
Erdogan Atalay, ator
”
Imagens: WDR / Frank Ossenbrink; ZDF / Thomas Morice; msc Promotion; Joachim Gern; Maren Strobel
14
Índice
Introdução .................................................... 16
A leitura em voz alta é um
remédio milagroso ....................................... 18
Ler em voz alta e contar histórias no
quotidiano da família .................................. 22
Recomendações para a
leitura em voz alta ...................................... 23
As crianças precisam de orientação .......... 24
Libros para los más pequeños .................... 25
Canções, rimas e jogos com os dedos ........ 27
15
Introdução
Prezados Pais,
Prezados Pais,
Já se passou um ano desde que o vosso filho veio ao mundo. Todos os dias
descobrem coisas maravilhosas durante esse convívio! Especialmente emocionante é quando dos sons dos bebés se começam a formar palavras:
“Mamã”, “Papá” ou “Bola” – não esquecerão certamente a primeira palavra
do vosso filho. Este processo mostra como o vosso filho é curioso!
Pode-se fazer muito para ajudá-lo nesta primeira fase de
aprendizagem. É uma coisa fácil e que dá muitos resultados:
Tirem algum tempo, vejam juntos livros ilustrados, contem-lhe
histórias e leiam-lhe em voz alta.
O vosso filho ficará encantado, mesmo que ainda não conheça
tudo o que está nas ilustrações ou que não compreenda muito
bem o conteúdo das histórias. Ele encontrará diariamente
16
coisas novas e saberá reconhecer outras. E também ficará a saber mais uma
coisa: A mamã e o papá tiram algum tempo para mim. Desta maneira, ajudarão, logo desde o início o vosso filho primeiro a falar bem e mais tarde a ler
bem. Lançam assim o fundamento para suas chances de formação!
No nosso guia “Lesestart”, “Vá, lê para mim!” encontrarão muitas sugestões
sobre tudo o que tem a ver com o desenvolvimento infantil, e aprenderão
facilmente a incluir o tempo para os livros ilustrados nos hábitos diários.
Desejamos-lhes, a vocês e ao vosso filho, horas agradáveis e muito divertimento!
Com os cordiais cumprimentos
do Ministério Federal
da Educação e Investigação
A equipa de “Lesestart”
da Fundação da Leitura
17
A leitura em voz alta é um
remédio milagroso
Há letras por todo o lado …
Vivemos num mundo cheio de
letras. Elas estão por todo o lado:
em embalagens, em folhetos, em
bilheteiras eletrónicas, em caixas
automáticas de bancos, nos PCs,
em jornais, em revistas e em livros.
Assim, o vosso filho nota que as
letras são importantes.
… durante a vida inteira
Ler é um dos fatores mais importantes para se viver bem na nossa
sociedade. Quem sabe ler bem,
aprende facilmente na escola, em
qualquer disciplina. E quem sabe
escrever bem, saberá também mais
tarde enfrentar melhor os desafios
do mundo moderno
Os livros são o meio ideal
para conversar com as
crianças.
A leitura em voz alta é um
incentivo à linguagem …
O fundamento para a capacidade
linguística do vosso filho é lançado
nos primeiros anos! Os cientistas
comprovaram isto sempre de novo.
A melhor forma para o vosso filho
aprender a falar é a comunicação com familiares. Nenhum CD,
nenhuma televisão e nenhum computador, pode substituir isto.
Os livros são um meio ideal para
conversar com as crianças. Eles
mostram mundos conhecidos ou
desconhecidos e cada
criança pode olhar para
eles o tempo e as vezes
que quiser.
A leitura em voz alta promove a esperteza!
18
… em qualquer língua
Usem a vossa língua materna
para ler em voz alta ao
vosso filho!
Muitas coisas ouvidas pelo vosso
filho durante as leituras em voz alta
não estão ligadas a uma determinada língua. Leiam na língua que
costumam falar com ele. Não é preciso ser em alemão. Ao ouvir o som
da língua mais familiar, a criança
sente-se segura, aprende novas
expressões, e começa a relacionar as
coisas. Assim, ela adquirirá capacidades básicas que serão úteis para
todas as línguas no futuro.
A leitura em voz alta ajuda a
compreender a vida quotidiana
A leitura em voz alta significa
dedicação
O dia de uma criança pequena é
feito por muitas experiências pequenas. Ela já sabe reconhecer coisas
sérias e importantes, mas ainda
não consegue formular isso em
palavras. Por isso, as crianças adoram os livros ilustrados que falam
das coisas da sua vida quotidiana.
Às vezes, trata-se de um menino
pequeno sentado feliz num carrinho
de brinquedo ou então uma menina
pequena a dar os primeiros passos.
Tudo isto o vosso filho reconhece.
Muitos pais perguntam-se frequentemente quanto tempo eles deverão
dedicar aos seus filhos. Por causa
do stress diário, muitas vezes falta
tempo para isso.
Usem um livro ilustrado para
conversar com o vosso filho. Contem-lhe pequenas histórias sobre as
imagens. Isso ajudará o vosso filho a
compreender a sua vida quotidiana.
Torna-se assim ainda mais importante que os pais e outras pessoas
de referência, dediquem um tempo
determinado às crianças: para conversas, carinhos, para comer e também para brincar fora de casa.
A leitura em voz alta é a forma
ideal para as crianças
sentirem que os pais
lhes estão a dedicar
um tempo exclusivo
para elas.
Aprender a concentrar-se
Ler livros ou olhar para livros ilustrados aumenta a atenção. Na
leitura em voz alta os meninos e as
meninas pequenos experimentam o
que significa dedicar-se completamente a uma coisa.
Para evitar uma interrupção durante
as leituras, não atendam o telefone
e só respondam a SMS mais tarde.
19
O desenvolvimento da linguagem do vosso filho nos primeiros
anos de vida
Uma criança não pode aprender a compreender tudo de uma vez. Ela necessita de tempo para avançar passo a passo. Além disso, cada criança tem a sua
maneira própria. Enquanto uma criança já dá os primeiros passos com doze
meses, há outras que precisam de mais tempo. O mesmo acontece com a
linguagem. As seguintes fases de desenvolvimento devem servir apenas como
orientação geral:
Até aos 12 meses:
No primeiro ano de vida, o vosso bebé desenvolverá completamente os seus
sentidos, preparando assim as bases fundamentais para o desenvolvimento
da movimentação, linguagem, comportamento social e criatividade: Põe
muitas coisas na boca, compreende com as mãos e os olhos e começa a
brincar com as coisas, por exemplo, com o primeiro livro ilustrado.
Dos 12 aos 24 meses:
Por volta do primeiro aniversário, o vosso filho descobre que existem
palavras. Ele agora já gosta de canções, rimas e jogos com os dedos. No
decorrer do segundo ano de vida, ele começa a relacionar as palavras com
os objetos e geralmente começa a falar. Ele já sabe apontar no livro para
as ilustrações que mencionar. Mais tarde percebe que duas ou mais palavras, também, significam algo quando são juntas. Agora poderão começar
a contar-lhe coisas – por exemplo, o que é que o bichinho está a fazer no
livro, de que cor é a bola, etc.
Dos 24 aos 36 meses:
No terceiro ano de vida, a linguagem tem cada vez mais importância
para o vosso filho. Aprende que as palavras combinadas consoante
regras possuem um sentido e expressam coisas diferentes –
o quê, porquê, o que acontece primeiro, o que acontece
mais tarde, etc. O vosso filho agora já consegue seguir
pequenas histórias com uma ação concluída e
explicações correspondentes. Também aqui, o
vosso filho compreende muito mais do que
realmente sabe dizer.
20
O aprender a ler começa
com figuras
O pequeno Tim está sentado no
chão da cozinha, folheando o seu
livro ilustrado preferido. Ele já sabe
fazer isto muito bem. Mas até agora
ele ainda não conseguia reconhecer nada do que ali estava. De
repente ele exclama entusiasmado:
“Olha! Olha!” Ele aponta para um
carro que descobriu, e diz: “Carro!
Carro!” Em seguida ele olha admirado para a mãe. “Sim, isso é um
carro.”Consegues reconhecer isso?”,
pergunta ela. “Olha, olha, carro!”
O Tim volta a olhar sempre para
a mesma página do livro. Não há
dúvida, está ali um carro para ver –
mas não para sentir. O Tim acaba de
fazer uma grande descoberta – ele
começou a “ler”. Ele conseguiu reconhecer no livro a imagem do carro
como ele já a tinha na cabeça!
Esta capacidade é algo que ele
nunca mais irá perder, mas sim refinar. Primeiro ele vai ver um objeto,
depois várias cenas pequenas e anos
mais tarde as primeiras letras.
21
Ler em voz alta e contar
histórias no quotidiano
familiar
Os pais dão o exemplo
As crianças pequenas aprendem
sobretudo pela imitação e com a
ajuda de explicações, por exemplo,
como segurar uma colher ou um
copo, como atirar uma bola ou
como colocar uma peça sobre outra
em jogos com blocos de construção.
O mesmo acontece com a leitura:
As crianças pequenas sentem que é
interessante abrir um livro ilustrado
e concentrar-se no mesmo. Isto é
uma coisa que elas já conhecem do
mundo dos adultos: Quando os pais
estão sentados no sofá a folhear
prospetos, quando o pai está a ver
uma revista ou a mãe está a ler um
livro policial. Todas estas imagens
ficam gravadas na memória das
crianças.
Ler em voz alta para crianças
Quando se fala em “ler em voz
alta”, a maioria dos adultos tem na
memória uma cena típica: A avó ou
o avô sentados num cadeirão com
um livro grosso nas mãos a ler e a
ler, enquanto uma criança sentada
no chão escuta atenta. Mas ler em
voz alta para crianças pequenas é
completamente diferente, porque
elas ainda não conseguem escutar
histórias muito longas. Elas conseguem, no entanto, folhear um livro
ilustrado e escutar o que um adulto
lhes conta sobre as figuras que vê:
“Olha, isto é uma bola. É igual à
bola que tu tens. Logo vamos brincar com ela outra vez.” Verão que
dentro de pouco tempo o vosso filho
já terá um livro preferido que vai
sempre querer ver.
Ler em voz alta é fácil
Muitos adultos sentem-se inseguros
sobre como ler em voz alta “corretamente”. Mas é uma coisa fácil: Um
lugar confortável e acolhedor é o
ambiente ideal para a leitura em voz
alta. Na leitura em voz alta, o mais
importante é a voz do narrador. O
tom de voz do adulto deve soar de
acordo com a ação, ou seja,
alegre, excitado, medroso
ou zangado.
Ver livros ilustrados juntos
significa ler desde o começo.
22
Ver livros ilustrados juntos
significa ler desde o começo.
Conselhos para a
leitura em voz alta
1•
2•
3•
4•
5•
6•
7•
8•
Procurem um lugar confortável para a leitura em voz alta, o vosso
filho vai adorar a atmosfera acolhedora.
Escolham sempre um momento oportuno para a leitura em voz alta e
ver livros ilustrados: um intervalo de descanso durante o dia ou antes
da criança ir para a cama.
Tenham paciência com o vosso filho. Prestem atenção às suas reações,
perguntas e necessidades.
Leiam em voz alta regularmente, de modo que a leitura em voz alta
passe a fazer parte integrante da vida quotidiana familiar.
Durante o dia, há muitas oportunidades para os pais conversarem com
o seu filho pequeno, por exemplo, na hora das refeições, durante os
passeios e a ida às compras ou antes de ir para a cama.
Reajam, também, noutras situações aos comentários do vosso filho
sobre um livro ilustrado.
Deixem também o vosso filho escolher ele próprio os livros ilustrados.
Sigam os seus interesses e desejos, e leiam o seu livro preferido sempre
de novo.
Leiam em voz alta ao vosso filho na língua que falam melhor.
Mas não se esqueçam:
Cada criança é diferente e tem
diferentes desejos e necessidades, que
irão mudar ao longo do tempo. Vocês
são as pessoas que sabem melhor o que
o vosso filho mais gosta e o que é
melhor para ele!
23
As crianças precisam de
orientação
Os hábitos são importantes
As crianças necessitam de regras,
limites e situações que se repetem
regularmente. Para as crianças, o
dia é um espaço de tempo imenso, e
tudo o que acontece é sentido como
coisas novas, acontecendo pela primeira vez. Só com o passar dos anos
é que as crianças desenvolverão um
sentido do tempo. Os hábitos oferecem às crianças segurança, apoio
e estrutura. Assim, os pais prestam
um grande serviço aos seus filhos, se
estabelecerem, por exemplo, horas
certas para as refeições, durante as
quais se pode conversar.
Ler em voz alta durante o dia
No decorrer do dia há situações que
são impróprias para leituras ou para
se tentar conversar em paz com as
Para as crianças,
um dia oferece
inúmeras
possibilidades …
crianças: por exemplo, quando elas
estão com fome ou quando têm
necessidade de movimentar-se.
Nos momentos em que as crianças
necessitam de calma, os livros são
realmente a escolha certa. Isto pode
ser antes das refeições, antes de
brincar ou antes de dormir. Há também outros momentos: O tempo de
espera num consultório médico ou
numa estação ferroviária. Aproveitem então esses momentos para ler
para o vosso filho!
Leitura em voz alta à noite
Ir para a cama é difícil para as
crianças pequenas. Elas parecem
não estar cansadas, estão deitadas
na cama, mas continuam a chamar
pela mamã ou pelo papá. A leitura
em voz alta é ideal para se encerrar o dia com calma. Os pais que
fazem isto desde o começo têm
geralmente durante muitos anos um
meio maravilhoso para acalmar as
crianças à noite. A voz e a dedicação dos pais descontraem a criança.
… os hábitos aprendidos com amor dão à criança
segurança, apoio e estrutura.
24
Livros para os mais pequenos
O mundo dos média é enorme e
os livros fazem parte dele
Na maioria dos lares há um televisor, muitas vezes, até dois ou três.
Além disso, há outros aparelhos
com ecrãs, como os PCs, as consolas
de jogos de vídeo e os telemóveis.
Tudo são meios de comunicação,
com os quais as crianças de um ano
ainda não sabem lidar. Elas ainda
não são capazes de seguir a rápida
sequência de imagens. Por isso, é
recomendável que deixem bebés e
crianças pequenas ter o menos contacto possível com estes meios. Os
livros ilustrados são a melhor forma
das crianças pequenas descobrirem
o seu mundo.
Os livros certos – O material
Os livros são feitos com materiais
robustos: cartão rígido, plástico
resistente, ou materiais difíceis de
amarrotar. Isso é necessário, porque
as crianças brincam com os livros
como se fossem qualquer outro
objeto ou brinquedo. Elas gostam
de fazer construções com os livros,
empilhá-los, levá-los para o parque
infantil ou atirá-los para um canto
num acesso de fúria.
A brochura
“A alegria de ler desde o
começo”, que também faz parte do
conjunto, apresenta recomendações de
livros para crianças dos 0 aos 3 anos
de idade.
Os livros ilustrados
também são brinquedos
25
As histórias
Os primeiros livros mostram figuras de coisas simples, as quais as
crianças conhecem do seu meio
ambiente. Com o passar do tempo,
as crianças conseguem reconhecer cada vez mais objetos numa
página de livro e mais tarde podem
também compreender as primeiras
cenas, onde intervêm pessoas e
animais.
As apps de livros ilustrados
Uma novidade no mercado dos
média são as apps de livros ilustrados. Trata-se de pequenos programas para smartphones ou tablets,
sendo que algumas apps já são adequadas para crianças a partir de 2-3
anos. Para além de uma pequena
história, as apps geralmente oferecem numerosos elementos de
interação, como quebra-cabeças
ou jogos de memória, ligados à
história.
As apps não podem substituir os
livros, mas são uma variante interessante durante viagens e esperas
prolongadas ou para pais e crianças
que gostam de técnica.
Em www.lesestart.de encontra-se
uma lista de apps gratuitas do projeto “Lesestart”
26
Onde encontrar recomendações
para livros?
O mercado dos livros infantis é
gigante e os pais necessitam de
informações, a fim de
Mais
encontrar os livros
informações sobre
certos para os seus
bibliotecas podem ser
consultadas na brochura
filhos. Estas podem
Lesestart “Alegria
ser obtidas, entre
com leituras desde o
outros lugares, em
começo!”
bibliotecas e livrarias.
Geralmente há aí cantinhos infantis
onde as crianças podem brincar e
ver livros à vontade, enquanto os
pais procuram conselhos para os
melhores livros para os seus filhos.
Muitas recomendações podem ser
também recolhidas em revistas para
pais, em jornais e na internet, por
ex. em www.stiftunglesen.de
e www.lesestart.de.
Canções, rimas e
jogos com os dedos
Todas as crianças gostam de ouvir os adultos cantar qualquer coisa, brincar
com elas com os dedos, pô-las a cavalo sobre os joelhos, etc. Elas apreciam a
mistura de palavras e sons, repetições e ritmos e com isso aprendem a falar.
Lá vai uma,
Lá vão duas,
Três pombinhas a voar,
Uma é minha,
Outra é tua,
Outra é de quem a apanhar.
No endereço
de internet
www.lesestart.de
podem ser consultadas
outras rimas, canções,
jogos de dedos e jogos
de movimento!
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Ausführliche Infos im Internet:
www.lesestart.de
Kontaktadresse
Stiftung Lesen❙Römerwall 40❙55131 Mainz
Kostenfreie Lesestart-Servicehotline: 0800 – 3103103
E-Mail: [email protected]
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Impressum
Herausgeber und Verleger: Stiftung Lesen, Römerwall 40, 55131 Mainz❙Verantwortlich: Dr. Jörg F. Maas❙Programme u. Projekte: Sabine Uehlein❙
Projektleitung: Sabine Bonewitz❙Redaktion: Ulrike Annick Weber❙Layout /Illustration: Hildegard Müller❙Wissenschaftliche Beratung unter Begleitung der InterVal GmbH, Berlin:
Prof. Dr. Christine Garbe, Köln; Prof. Dr. Bettina Kümmerling-Meibauer, Tübingen; Prof. em. Dr. Hans H. Reich, Landau; Prof. Dr. Petra Wieler, Berlin
sowie Dr. Aysun Aydemir, Dortmund und Susanne Schneehorst, Nürnberg❙Übersetzungen: Engin GmbH, Frankfurt❙Fotos: Stiftung Lesen, Oliver Rüther ❙
Druck: Druckhaus Ernst Kaufmann GmbH & Co. KG, Raiffeisenstraße 29, 77933 Lahr❙Auflage: 400.000
©Stiftung Lesen 2013
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