DIE FREIMAUREREI IN SANTA CATARINA
Brüderliche Beziehung mit gemeinsamer Nutzung
des Territoriums zwischen den Großlogen
Im Gegensatz zu anderen Orten bestand zwischen den drei regulären Großlogen
von Santa Catarina immer eine brüderliche bzw. harmonische Beziehung, trotz einigen
unruhigen Situationen, die aus nationalen Themen entstanden sind.
Diese brüderliche und harmonische Koexistenz, die in merkwürdiger Weise eine
gemeinsame Nutzung des freimaurerischen Territoriums erzeugte, kann im Laufe der
Geschichte durch verschiedene Veranstaltungen, unterzeichnete Verträge, sowie durch
den Alltag der untergeordneten Logen, die in großer Zahl die Tempel benutzen und ihre
Sitzungen gemeinsam machen, nachgewiesen werden.
Die Geschichten des Großorients von Santa Catarina, der Großloge von Santa
Catarina und des Großorients von Brasilien sind eng miteinander verbunden, was im
Laufe des Jahres diese brüderliche Koexistenz und diese gemeinsame Nutzung des
Territoriums erzeugte.
Die Entstehung der Großlogen von Santa Catarina
Der Großorient von Santa Catarina – GOSC, der im Jahr 1973 aus dem Großorient
von Brasilien – GOB ausgetreten ist, ergibt sich direkt aus der Sondervertretung, die den
GOB in unserem Staat repräsentierte. Nach einigen Autoren gab es schon am Anfang
der 1900-er Jahren eine Speziale Vertretung der Großmeisterschaft in Santa Catarina.
Einige hochgestellten Freimaurer wurden als „Delegierte der Großmeisterschaft“ benannt,
zum Beispiel, Nereu de Oliveira Ramos, der im Mai 1925 zu dieser Stelle durch Akt Nº
7 des General-Großmeisters ernannt wurde.
Die offizielle Einsetzung vom GOSC wurde am 12. April 1950 durchgeführt und
zwar mit Anwesenheit der vertretenden Freimaurer aus verschiedenen Logen des Bundeslandes von Santa Catarina und von Rio Grande do Sul, Paraná, São Paulo, Rio de
Janeiro und Minas Gerais; sowie von Großmeistern von Rio Grande do Sul, Paraná, São
Paulo und Bahia, auch von Vertretern des Großorients von Brasilien, und schließlich mit
Anwesenheit des Souveränes General-Großmeister.
Die Einrichtung der Mui Respektabel Großloge von Santa Catarina - MRGLSC führt
uns jedoch zur Gründung der Loge „DEUTSCHE FREUNDSCHAFT“ im Jahr 1855 zurück,
idealisiert von deutschen und schweizerischen Einwanderern. Freimaurer aus dieser ersten Loge gründeten im Jahr 1856 die Loge „ZUM SÜDLICHEN KREUZ“ (Ao Cruzeiro do
Sul), beide im Orient Joinville. Im Jahr 1859 gab es eine Fusion dieser Logen, die den
Titel „FREUNDSCHAFT ZUM SÜDLICHEN KREUZ“ (Amizade ao Cruzeiro do Sul) übernommen haben. Diese Logen waren Mitglieder der Großloge von Hamburg - Deutschland, des
GroBorients von Brasilien und der Großloge von Rio Grande do Sul. Die Bruder dieser
Logen, zusammen mit der Bruder der Logen „Acácia Itajaiense“, „Presidente Roosevelt“,
„14 de Julho“, „Cruzeiro do Sul“ und „Fraternidade Blumenauense“, beteiligten sich
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am 21. April 1956 an der Gründung der Großloge Santa Catarinas, die durch einen Akt
unter Leitung von Bruder Fernando Vieiro, damaliger Großmeister der Großloge von Rio
Grande do Sul, während der Sitzung im Tempel der Loge „14 de Julho“, in Florianópolis
/ SC stattfand.
Der Großorient von Brasilien in Santa Catarina, zusammen mit zehn staatlichen
Großorienten - einschließlich GOSC, traten aus der „Zentralen Potenz“ (Poder Central)
aus, nachdem Probleme mit den Wahlen zum General-Großmeister des GOBs im Jahr
1973 auftraten. Sie bildeten dann das sogenannte „Kolleg der Großmeister der brasilianischen Freimaurerei“ (Colégio de Grão-Mestre da Maçonaria Brasileira). Der Großorient
von Brasilien wurde dann durch eine „Delegacia“ mit Akt Nº 3.598 vom 20. August 1973
in Santa Catarina vertretet, wobei der Bruder Francisco Antônio Evangelista als Sondervertreter eingesetzt wurde. Am 5. April 1979 wurde die Wiedereinsetzung des Großorients
von Santa Catarina (Grande Oriente do Estado de Santa Catarina) durch das Dekret Nº
2.637 genehmigt und der Bruder Rubens Vitor da Silva wurde Großmeister genannt. Am
3. Dezember 2005 hat die staatliche Freimaurer-Versammlung (Assembléia Estadual
Maçonica) die Verfassungsänderung genehmigt, die ihre Bezeichnung zum Großorient von
Brasilien in Santa Catarina (Grande Oriente do Brasil - Santa Catarina GOB-SC) änderte.
Eine Sitzung der Mächtigen Versammlung (Poderosa Assembléia) des GOSCs fand
am 29. Mai 1973 wegen der Wahlproblematik und der Gründung des Kollegs der Großmeister der Brasilianischen Freimaurerei statt.
Die Sitzung führte zur Bekanntgabe einer neuen Verfassung für den Großorient
von Santa Catarina mit seiner Erklärung als eine „autonome, unabhängige, souveräne,
symbolische, rechtliche, regelmäßige, legitime Potenz, ohne sich dem Großorient von
Brasilien oder irgendeiner anderen Großloge unterzuordnen“.
Zur Mitteilung an den Orient wurde folgende Bekanntmachung in dem monatlichen
Merkblatt veröffentlicht:
AMT DER GROßMEISTERSCHAFT
BEKANNTGABE DES GROßORIENTS VON SANTA CATARINA
An den ehrwürdigen \ Meistern und geehrten Brüdern:
Zehn staatliche Stellen des Großorients (Rio Grande do Sul, Minas Gerais, Paraná, Santa
Catarina, Mato Grosso, Rio de Janeiro, Distrito Federal, Ceará, Rio Grande do Norte und São Paulo)
haben alle Mittel erfolglos abgenutzt, um ihre Beziehungen zum Großorient von Brasilien fortzusetzen.
Mit der Sitzung der souveränen Kongregation am 27. Mai 1973 \ hat der General-Großmeister den
staatlichen Großmeister nicht zu einem freimaurerischen Empfang oder Verständigung einberuft,
sondern zur Bereitschaft Beleidigungen und Befehle fortzufahren, die unwürdig waren.
Angesichts der Unmöglichkeit einer Verständigung, mit dem Beispiel der Haltung des Eminenten \ Großmeisters, ohne fatale Schäden für die freimaurerische Harmonie, das freimaurerische
Konzept und für den freimaurerischen Einfluss zu verursachen, haben sie sich entschlossen, mit dem
Großorient von Brasilien zu brechen. So wurden sie die Anti-Freimaurerische Verwaltung nicht weiter
ehren, die ihren Höhepunkt von Übermacht, Missbrauch und willkürlichem Vorgehen erreichten hat.
Deshalb haben die zehn oben genannten Stellen des Großorients endgültig mit dem Großorient von Brasilien abgebrochen, was seit 27. Mai 1973 vollendete Tatsache ist.
Infolge dessen ist die Neufassung der freimaurerischen Organisation in den Staaten begonnen,
auch bei dem Großorient von Santa Catarina, geregelt hier durch Normen der Mächtigen Freimauerischen Gesetzgebenden Landversammlung, bestimmt in den Sitzungen vom 28. und 29. Mai 1973.
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Unsere Arbeit und Zwecke werden jetzt voller Lust und Mut, um die Gehobene Ordnung wieder
auf Kurs der universellen freimaurerischen Prinzipien zu bringen. Es ist auch dringend erforderlich,
dass wir unsere anonymen Beiträge für den Fortschritt und Wachstum unseres Landes geben.
Damit rechnen wir mit den Bemühungen aller unserer hochwertigen Brüder \ in der Freimaurerei.
Mit brüderlichen Grüßen
Or\ Florianópolis, dem 31. Mai 1973
MIGUEL CHRISTAKIS
Großmeister
Und andere wichtigen Verordnungen und Akte wurden auch am diesen 29. Mai
1973 veröffentlicht, alle im Zusammenhang mit den neuen Richtlinien des Großorients
von Santa Catarina. Vielleicht war das Dekret Nummer 03/73 das wichtigste davon,
das schon in dem ersten Artikel bestimmt hat, dass „der Großorient von Santa Catarina
keine Bestimmung des Großorients von Brasilien mehr befolgen wird, vor allem die, die
ab 29. Mai 1973 ausgestellt werden“.
Dekret N. 03/73
Der Eminente \ Großmeister, Bruder MIGUEL CHRISTAKIS, in Ausübung der Pflichten aus dem
Artikel 42, Abschnitt 2, der Verfassung des Großorients von Santa Catarina, unter Beachtung der
Bestimmungen der Mächtigen Kongregation des Staats aus der Sitzung vom 29. Mai 1973\,
DEKRETIERT
1. Artikel - Der Großorient von Santa Catarina wird keine Bestimmung des Großorients von
Brasilien mehr befolgen, vor allem die, die ab 29. Mai 1973\ ausgestellt werden.
2. Artikel – Alle Bezahlungen oder Beiträge irgendeiner Art an dem Großorient von Brasilien
sind bis auf weiteres eingestellt worden.
3. Artikel – Die fälligen Beiträge des Großorients von Santa Catarina, die unsachgemäß
an den Großorient bezahlt worden ist, sind weiter von Verantwortung des Beitragzahlers, der die
Leistung innerhalb der von der Verwaltung des Großorients von Santa Catarina angegebenen Frist
bezahlen soll.
4. Artikel - Einweihungen ohne das zuständige „Plazet“ ihres Groß- Verwaltungssekretariats
(Grande Secretaria de Administração) haben keine Gültigkeit vor dem Großorient von Santa Catarina.
5. Artikel - Die Gültigkeit aller aktuellen Register sind auf unbestimmte Zeit verlängert, oder
bis auf weiteres, ohne Notwendigkeit einer Renovierung, vorausgesetzt dass der Bruder in Ordnung
mit seinen Obliegenheiten ist, so erklärt der Meister vom Stuhl.
6. Artikel – Das Semesterwort wird nach dem 30. Juni übermittelt.
7. Artikel - Anderslautende Bestimmungen sind aufgehoben und die notwendigen Mitteilungen
sollen gemacht werden.
[...]
Viele Autoren, wenn sie sich auf den Prozess der Nachwahlzeit 1973 beziehen,
benennen diese Periode als „Abbruch der brasilianischen Freimaurerei“. Der Begriff
„Abbruch“ ist immer noch das am häufigsten verwendete Wort, was jedoch eine Reformulierung braucht. Laut Bruder Christian Farias Santos, Arbeiter des Logen „Acácia dos
Campos“ und Stellvertretender Sekretär der Internationalen Beziehungen des GOSCs,
wurde der Begriff „Abbruch“ „schon im Jahr 1927 von dem GOB mit den Großlogen ge5
prägt“. Laut er „Ein Abbruch tritt auf, wenn es eine Trennung innerhalb eines freimaurerischen Körpers gebe und das nur unter Verwaltungssicht. Es gibt keinen freimaurerischen
Gerichtsstreit. Und falls es einen solchen Streit gäbe, wurde man den Begriff „Schisma“
benutzen, wobei die erklärte Situation völlig unregelmäßig wäre. Jedoch kann man „ Abbruch“ als eine unorganisierte und ungleiche Bewegung missverstehen. Allerdings wird
diese „Taste“ immer benützt wegen der ungemütlichen Situation in unserem Staat, denn
GOB musste eine Abordnung nach dem Austritt des GOSCs hier schaffen. Der Begriff
„Schisma“ kann nicht verwendet werden, da es keinen Streit um die Gerichtsbarkeit
gab“. Bruder Christian schlagt den Begriff „Unföderalisierung“ vor, weil der GOSC sich
„als eine autonome, reguläre und legitime Macht aus der Föderation, die den GOB bildet,
ausgetreten ist. Er hat weder an der freimaurerischen Zuständigkeit gezweifelt noch mit
ihm gestritten. Er hat alle freimaurerische Protokolle behalten, und einschließlich hat er
den Logen die Chance gegeben, beim GOSC zu bleiben oder zur Abordnung zu gehen“.
Da wir uns immer auf andere Autoren beziehen und sie zitieren, wenn wir über diese Periode sprechen, behielten wir den Begriff „Abbruch“ in Zitaten und Erwähnungen.
Brüderliche Koexistenz zwischen den Großlogen
über die Geschichte hinweg
DISKUSSIONEN ÜBER DEN FREIMAURERORDEN
In den neuerlichen Umfragen zur Gedenkfeier der 60 Jahre des GOSCs haben wir
festgestellt, dass die gemeinsame Veranstaltungen zwischen den Großlogen im Jahr
1956 begonnen haben, kurz nach der Gründung der Großloge von Santa Catarina. Bei
einer Sitzung der Ehrwürdigen Meister, die GOSC organisierte, wurden „die neuen Richtlinien der Freimaurerei in Santa Catarina und Interesse des Ordens diskutiert, erarbeitet
und genehmigt“. Nach der Konvention wurde ein Mittagessen im Lira Tennis Club in der
Hauptstadt angeboten, mit der Anwesenheit des Großmeisters der Großloge von Santa
Catarina.
DER „TAG DER FREIMAURER”
Im folgenden Jahrzehnt wurden neue Veranstaltungen aufgezeichnet, vor allem die
Feier am 20. August zum „Tag der Freimaurer“. Im Jahr 1965 fand eine Weiße Sitzung in
dem Auditorium des Palast der Industrie mit der aktiven Mitarbeit der Großloge von Santa
Catarina statt. Der Großmeister und der Vertretende Großmeister der Großloge von Santa
Catarina, die Mitglieder des erlauchten Staatsrates, des erlauchten freimaurerischen
Gerichtshofs, der mächtigen freimaurerischen gesetzgebende Landversammlung, Mitglieder des Verwaltungsrates der Großloge, die ehrwürdigen Meister, sowie die Vertreter der
Logen „Luz e Verdade 3ª“ ('Licht und Wahrheit 3.), „Paz e Amor 5ª“ (Frieden und Liebe
5.), „Fraternidade Blumenauense“ (Bruderschaft von Blumenau), der „Sublime Capítulo
de Joinville“ (Sublimes Kapitel von Joinville) und eine große Anzahl von Brüdern, Damen
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und Gästen, nahmen an dieser Zeremonie teil. Die Spendensammlung aus der Weißen
Sitzung wurde für den Opferstock von Florianópolis bestimmt.
NACHRICHTEN IM MITTEILUNGSBLATT
Im selben Jahr beginnen die Veröffentlichung von Nachrichten über die Großloge von
Santa Catarina in dem amtlichen Mitteilungsblatt von GOSC. Diese Veröffentlichungen
waren zunächst mit den Nachrichten über die Wahl zum Großmeister und später über die
Veröffentlichung von profanen Kandidaten zur Initiation in den Werkstätten verbunden,
die zu dieser Macht angeschlossen sind. Diese Art von Nachrichten und Veröffentlichung
umfasste später auch den aktuellen brasilianischen Großorient in Santa Catarina.
INVESTITIONSFONDS
Auch während dieser Zeit fanden wir die Existenz einer „Pauschalen Investitionsfonds“, die von „Humanitas Wohlfahrtsverband“ mit Sitz in der Stadt Blumenau organisiert
wurde, welche Verwaltung von den Brüdern der Logen „Fraternidade Blumenauense“
und „Justiça e Trabalho“ gemeinsam verwaltet wurde“. Die erste war der Großloge von
Santa Catarina und die zweite dem GOSC untergeordnet.
BESUCH DES GROSSMEISTERS DES GOBs
Ein weiteres herausragendes Ereignis war der Besuch des Souveränen GeneralGroßmeister des Großorients von Brasilien, Bruder Álvaro Palmeira, anlässlich seiner
Rückkehr aus einer Veranstaltung am 13. Dezember 1965 im Bundesland Rio Grande
do Sul. Am gleichen Tag fand eine Weiße Sitzung in dem Auditorium des Palastes der
Industrie mit der Anwesenheit einer großen Anzahl von Brüdern verschiedener Logen,
des Großmeisters und auch des Stellvertretenden Großmeisters der Großloge von Santa Catarina. Wir betonen besonders den Geschäftsabschluss an diesem Tag, wenn die
freimaurerischen Autoritäten weggingen. Der Souverän Großmeister-3 verließ das Raum
„Hand in Hand“ mit dem Großmeister vom GOSC und von der Großloge Richtung den
Säle des Lira Tennis Clubs, wo ein Abendessen angeboten wurde.
AMTSANTRITT DES GROSSMEISTERS
In der Magna Sitzung vom 28. Juni 1969 zum Amtsantritt des Bruders Miguel
Christakis als Großmeister des GOSCs war auch der Großmeister der Großloge von Santa
Catarina anwesend. In seiner Rede bedankte sich der Bruder João Pedro Nunes für die
Einladung und sprach über seine „Zufriedenheit, in diesem großartigen Fest zu sein“.
BRUDER, DIE WAHLKANDIDATEN WAREN
Am 15. November 1982 fand den Wahlprozess statt, um die städtischen, staatlichen
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bzw. nationalen Stellen zu füllen. Dieser Moment war von erheblichem Wert sowohl für die
brasilianische Freimaurerei als auch für die Freimaurerei von Santa Catarina, denn sich
verschiedene Brüder aus mehreren Werkstätten des GOSCs sowie Brüder aus anderen
Partnerlogen an den Wahlen verschiedener Stellen beteiligten. Laut dem Großmeister „es
ist gerecht, dass diese Brüder mit öffentlichem und gemeinsachlichem Führungsgeist bei
ihren Mutterlogen die Stütze und wichtigen Beitrag auffordern, was das Regiment ihnen
sichert“. Daher scheint es passend zu sein, dass die Institution sich dazu auch bemüht,
ein politisches Engagement aller Brüder bei der bewussten und wirkungsvollen Arbeit in
dem Inland zu stützen, unabhängig von Zugehörigkeit oder Parteifarbe. Genau wie sie
immer bei Beanspruchungen der um andere Stellen postulierenden Brüder (wie z.B. bei
Klasse-, Erholsams-, Berufs- bzw. soziokulturellen Verbände) befördert hat. Für Bruder
Lúcio Nelson Martins, Großmeister des GOSCs, diese Demonstration war bedeutend,
sofern er die Freimaurerei von Santa Catarina einig und stark sehen wollte, und zwar in
der Lage zu sein, Führungspositionen zu übernehmen. Der Zugriff dieser Positionen von
unseren Brüdern wäre aber nur möglich, „sofern wir effektiv zeigen, was wir sind, was
wir tun können und was wir wollen. Und diese Demonstration wird nur durch freiwillige
und uneigennützige Arbeit bzw. Beteiligung geschehen“.
DIE FREIMAURER-BEWEGUNG IN SANTA CATARINA
Zum Zeitpunkt der Überschwemmungen im Bundesstaat Santa Catarina wurden die
Schäden im Jahr 1983 durch die Regenfälle und Überschwemmungen von gewaltigem
Außmaß, was viele Obdachlose hinterließ. Einige davon waren Brüder von GOSC und
anderen Logen, die ihren Vermögen total verloren haben.
Als schnellste Maßnahme für die Gelegenheit wurden die gesamte Verwaltung des
Großorients, die ehrwürdigen Meister der Logen in der Hauptstadt und die Großmeister
des Großorients des Staates Santa Catarina - GOESC – den Bruder Rubens Vitor da Silva,
und den Bruder von der Großloge von Santa Catarina - GLSC, José Abelardo Lunardelli,
sowie ihre jeweiligen Verwaltungen, zu einem Treffen zusammengerufen.
Aus diesem Treffen in den Räumen des GOSC resultierten ein „verkündendes“ Dokument und die Erstellung der „Freimaurer-Bewegung zur Brüdern von Santa Catarina“,
deren Aufgabe alle betroffenen
unabhängig von Zugehörigkeit, durch Fachausschüsse zu helfen war.
Sie haben einen „Katastrophenfonds“ geplant, dessen Hilfebetrag aus dem Saldo
der zur Katastrophe gespendeten Summe kommen sollte.
Danach fanden regelmäßige Treffen zwischen den drei Obedienzen statt, die eine
Integration durch Besuche zu den Logen und Teilnahme an gesellschaftlichen bzw. kulturellen Veranstaltungen ermöglichen hat, die von den Partnerlogen veranstaltet wurden.
Über diesen historischen Moment berichtet Bruder Lúcio Nelson:
Als wir den Großorient im Jahr 1981 übernahmen, kannte ich den Großmeister der
Großloge von Santa Catarina, Abelardo Lunardelli, nicht [...]. Dann gab es einen großen
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Zufall, weil Vady Steuerprüfer war [...] José Abelardo Lunardelli Steuerprüfer war und
Rubens Victor da Silva, der vom GOB war, Steuerprüfer war, und ich auch Steuerprüfer
von der Gemeinde war [...] Also beauftragte ich Vady, mit ihnen zu reden und einen
Gesprächstermin zu vereinbaren. Ein Abendessen zwischen den drei Großmeister war
festgelegt, Gelegenheit in welcher der Bruder Lúcio über die „absurde“ Situation, die man
sah, befragte. Waren alle Brüder und Mitarbeiter. Dann äußerte jeder seiner Meinung
über die Situation, um das Problem zu beenden. Es wurde vereinbart, dass von jenem
Moment an würden sie alles tun, um „die Dinge zu richtigen“.
FREIMAURER STIFTUNG UND OPFERSTOCK
Aus den oben berichteten Sitzungen waren weitere wichtige Initiativen hervorgehoben (wie die Teilnahme an Sitzungen am Sitz der Großloge von Santa Catarina), um nach
Alternativen zum Verfestigen der „Freimaurer Stiftung“ und des „Opferstocks“ zu suchen.
DIE ZEITSCHRIFT „O PRUMO“
Der Großmeister Samuel Fonseca hat als einer der wichtigsten Ziele für seine
Amtszeit die Neuauflage der Zeitschrift „O Prumo“ festgestellt, deren letzte Ausgabe
in dem zweiten Halbjahr 1973 veröffentlicht wurde. In dieser neuen Phase blieb „O
Prumo“ als ein Verbreitungsmittel von Nachrichten des Großmeisters und der Logen
des Großorients von Santa Catarina und „auch ein Verbreitungsmittel der Idealen des
Freimaurerdenkens, nicht nur vom GOSC, sondern auch von allen Freimaurer, sogar von
anderen Potenzen“.
ABKOMMEN MIT INAMPS
Eine Kommission wurde von den Logen „Templários da Justiça“, „Estrela do Sul“
und „Luz Serrana“ aus der Großloge von Santa Catarina, alle aus dem Orient von Lages, gebildet. Sie hat ein Kinder-Intensivstation mit acht Betten am Kinderkrankenhaus
„Seara do Bem“ geschafft. Und das bei dem Bundesinstitut für Ärztliche Hilfe der Sozialversicherung (INAMPS), heutzutage Einzelgesundheitssystem (SUS) genannt, mit Hilfe
des Bruders Luiz Alberto Silveira (damaliger Regionaldirektor jener Behörde).
FREIMAURER-VERDIENSTORDEN FÜR DIE PMSC
Am 12. April 1985 wurde der „Freimaurer-Verdienstorden“ an der Militärpolizei von
Santa Catarina (PMSC) verliehen. Am 29. April ehrte der GOSC die Militärpolizei von Santa Catarina in eine Veranstaltung, und gewährte den genannten Titel zum Engagement
und relevanten Dienstleistungen zur Freimaurerei, genau in ihrem 150. Gründungsjahr.
In der feierlichen Zeremonie war der Großmeister Samuel Fonseca zusammen mit den
Großmeister der Großloge von Santa Catarina und des Großorients des Staates Santa
Catarina.
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UNION DER FREIMAUREREI IN SANTA CATARINA
Bei der Führung des Bruder Samuel Fonseca gab es eine große Annäherung der
drei freimaurerischen Obedienzen von Santa Catarina. Diese Annäherung begann in der
vorigen Leitung, wann Bruder Lúcio Nelson Martins die Großmeisterschaft ausübte. Dies
war ein Beispiel für die brasilianische Freimaurerei.
In einer öffentlichen Mitteilung im Amtsblatt hebt der Großmeister diese Vereinigung zwischen GOSC, der Großloge von Santa Catarina (Großmeister José Abelardo
Lunardelli) und dem Großorient des Staates Santa Catarina (Großmeister Rubens Victor
da Silva) statt: „Strebend nach einem höheren Ideal, in der Hoffnung der Verwirklichung
von Hoffnungen und Gefühlen, die die Freimauergemeinde von Santa Catarina erfordert.“
Die drei Großmeister hatten die Absicht, die Freimaurer zu vereinigen, unabhängig
von ihrer Zugehörigkeit. Die Kontinuität dieser Vereinigungsidee führte zur Veröffentlichung
eines wichtigen Texts, so dass die ganze Freimaurerei, und vor allem die von Santa Catarina, in den Diskussionen und Debatten über die konstituierenden Versammlung des
Landes teilnahmen.
AN DEM FREIMAURERVOLK
WIR, Rubens Victor da Silva, Großmeister des GROSSORIENTS DES BUNDESSTAATES SANTA CATARINA, José Abelardo Lunardelli, Großmeister der M\ R\ GROSSLOGE
VON SANTA CATARINA, und Samuel Fonseca, Großmeister des GROSSORIENTS VON
SANTA CATARINA, Freimaurerpotenzen, Brüder durch die TRADITION, durch die BEWUSSTHEIT, durch die IDENTITÄT von Zielen, durch die EINHEIT der Gedanken und durch die
KOHÄSION der Gefühle.
In Anbetracht dessen, dass die FREIMAUREREI immer in politischen und gesellschaftlichen Ereignissen, die die Menschheit aufnahm, anwesend war, und dass sie
eine immer hervorragende Leistung in der Heimatsgeschichte hatte;
In Anbetracht dessen, dass die freimaurerischen Ziele immer leichter erreicht
sind, wenn wir nicht nur isoliert arbeiten, sondern in VEREINTER und KOORDINIERTER
Weise;
In Anbetracht dessen, dass die Freimaurer von Santa Catarina, unabhängig von
ihrer freimaurerischen Zugehörigkeit, einen bedeutsamen und realen Beweis der Gesellschaft durch seine Hochrepräsentativität bildet, und als solche präsentieren Qualität zur Äußerung ihrer Wünsche und Hoffnungen bezüglich der neuen Verfassung;
In Anbetracht dessen, dass die Freimaurerei in Brasilien als Ganzes und insbesondere in Santa Catarina in liberaler und progressiver Weise mit allen Mitteln ihrer
dauerhaften Marke von GLEICHHEIT und BRÜDERLICHKEIT in der neuen Verfassung
von Brasilien auszeichnen werden soll;
ENTSCHEIDEN wir gemeinsam, folgende Strategie anzunehmen:
1 – Förderung der Beteiligung der Freimaurerei von Santa Catarina in dieser großen nationalen Debatte;
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2 – Verbindung der Beiträgen des staatlichen Freimaurervolks zur Arbeit der
UFSC - Universidade Federal de Santa Catarina (Bundesuniversität von Santa Catarina), wie zum Beispiel die Vertretungskörperschaften es tun.
Zur Erfüllung unserer Ziele entwickelten wir das folgende Schema:
a) Nach Erhalt dieses Textes sollen die Logen Zeit zur Diskussion des Thema
VERFASSUNG währen der Sitzungen reservieren;
b) Aus dieser Diskussion soll eine Arbeit entstehen, die durch die Logen erstellt
wird, und die an die zugehörige Potenz maximal bis 30/06/86 zugeschickt werden
soll;
c) Ab 30/06/86 wird jede Potenz ihre Verfassungsgroßsubkommission organisieren, die im Besitz der oben genannten Arbeiten ein Schlussdokument der entsprechenden Potenz machen wird;
d) Am 16/08/86 werden die drei Potenzen den Freimaurertag im Orient von Lages/SC WIE IMMER ZUSAMMEN feiern, wo dann einen GROSSEN GEMISCHTEN AUSSCHUSS errichten wird, der auf der Grundlage der vorgenannten Arbeiten eine endgültige Zusammenfassung machen wird, woher eine Dissertation zum Thema VERFASSUNG - EIN VORSCHLAG DER FREIMAUREREI VON SANTA CATARINA entstehen wird.
Wie bereits schon erwähnt wurde wird diese Endarbeit an die Arbeit, die die Bundesuniversität von Santa Catarina derzeit entwickelt, anschließen und wird gleichzeitig an alle parlamentarischen Freimaurer bzw. Autoritäten, sowie an den Kreis der Hervorragenden geschickt.
Die Freimaurer im Allgemeinen leiden unter der Notwendigkeit einer aktiveren Teilnahme
an das Nationalleben, und das ist die Chance, unsere Energie und Arbeitsfähigkeit aufzulösen.
In Anbetracht der Darstellung der Fakten bitten wir, dass sie unsere Aktion im Logen
bekannt machen. Diese Planke soll nach ihrer öffentlichen Lektüre an die Informationstafel im
Raum der Verlorenen Schritte angehängt werden.
Florianópolis, 30. Juni 1986\
GEDENKSITZUNG AUS ANLASS DER UNABHÄNGIGKEIT VON BRASILIEN
M\R\ GROSSLOGE VON SANTA CATARINA
GR\OR\ DES BUNDESLANDES VON SANTA CATARINA
GR\OR\VON SANTA CATARINA
EINLADUNG
Die Großmeister der Freimaurerei in Santa Catarina, Vertreter des GROSSORIENTS DES
BUNDESSTAATES VON SANTA CATARINA, der GROSSLOGE VON SANTA CATARINA und des GROSSORIENTS VON SANTA CATARINA, haben die Ehre und das Vergnügen Eure Exzellenz zu der GEDENKSITZUNG AUS ANLASS DER UNABHÄNGIGKEIT VON BRASILIEN im Namen ihrer jeweiligen
Mächten einzuladen.
DATUM: 03/09/86 (Mittwoch) – Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: Theater Álvaro de Carvalho [...]
Florianópolis, August 1986
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Mit der obigen Einladung erlebte die Freimaurerei von Santa Catarina eine neue
und einzigartige Erfahrung, und zwar mit dem Ausbruch der „Operação Triângulo“ (Operation Dreieck).
Es gab eine Änderung des Freimaurerdenkens in Santa Catarina, im Hinblick auf
die ökumenische Koexistenz zwischen den Obedienzen, die nur durch die so genannten
„reinen administrativen“ Grenzen voneinander getrennt waren.
Die unterschiedlichen Zyklen der „Operação Triângulo“ nützten dazu, alle Brüder
zu befrieden, zu vereinen, zu integrieren und zu entwickeln, unabhängig von Zugehörigkeit oder Obedienz. Das beispielhafte Verhalten der Großmeister des Großorients
des Bundesstaates von Santa Catarina, der Großloge und des GOSCs - Brüder Rubens
Victor da Silva, José Abelardo Lunardelli bzw. Samuel Fonseca – hat die Geschichte der
Freimaurerei in Santa Catarina geändert.
Die Gedenksitzung aus Anlass der Heimatwoche, veranstaltet von den drei Obedienzen am 4. September 1986 im Theater Álvaro de Carvalho, war einer der wichtigsten
Unionsausdruck des „Freimaurervolkes von Santa Catarina“ seit der Sendung der Verkündigung an alle Freimaurer im Oktober 1985.
Laut der Mitteilung wird nun die Freimaurerei von Santa Catarina durch freimaurerische Obedienzen vertretet, die „Schwestern durch die Tradition, das Gewissen, die
Identität des Ziels, die Einheit des Denkens, die Kohäsion der Gefühle, die historische
Vergangenheit, und durch die Wünsche aller Brüder“ sind.
FREUNDSCHAFTS- UND ANERKENNUNGSVERTRAG
Während einer Sitzung am 14. August 1987 präsentierte der Großmeister vom GOSC
den Brüder James Gilson Berlim und Elmo Bitterncourt, Großmeister der Großloge bzw.
des Großorients des Bundesstaates von Santa Catarina, den Entwurf eines „Freundschafts- und Anerkennungsvertrags“ zur Berücksichtigung und späteren Anerkennung
der drei Obedienzen des Staates.
Diese Maßnahme verstärkte den „Aktionsfluss“ des Außenministeriums. Bei der
Verwaltung von Bruder Vady Mello wurden Strategien implementiert, um eine Zusammenarbeitspolitik, eine Stärkung und ein gegenseitiges Wachstum zwischen den drei
Obedienzen des Staates Santa Catarina, ebenso wie bei anderen Staaten zu errichten. Die
Unterzeichnung des Freundschafts- und Anerkennungsvertrags war einer der Strategien.
Dazu wurden einige grundlegende Richtlinien entwickelt, die sind:
- Die Arbeit vom GOSC soll nicht auf Prominenz sondern auf der Arbeit, ergeben
aus vorgestellten bzw. diskutierten Vorschläge, in absoluter Gleichheit und Brüderlichkeit
unter den Potenzen stützen. Jedes Projekt, das daraus entstehen wird, wird implizit von
den Potenzen bestätigen.
- Die gemeinsame Arbeit der Obedienzen soll zugunsten von Initiativen und Aktivitäten sein, die zu einem besseren Verständnis der Freimaurerei führen und ihr Niveau
in den freimaurerischen bzw. profanen Pläne erhöht;
- Implementierung eines Erfahrungsaustauschsystems;
- Erstellung eines Protokolls, durch welches die Potenzen mit den vorgeschlagenen
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Zielen und mit der Unterstützung der philosophischen Einheit übereinstimmen, ohne
Benachteiligung für die administrativen Einzelheiten jeder Potenz.
- Durchführung einer Reihe von Besuchen, Studien, Untersuchungen und geplanten
Sitzungen.
Um einige dieser Ziele durchzuführen, fand eine Sitzung mit Anwesenheit der
Großmeister des Großorients von Rio Grande do Sul, Paraná und Santa Catarina - Milton
Barbosa da Silva, Areli da Silva Correia bzw. Francisco Vady Nozar de Mello - statt. Die
drei Großmeister diskutierten am 8. September 1987 einige Punkte im Sitzplatz des
GOSCs/Florianópolis, die eine Reihe von Themen enthielten:
- soziologische, politische und administrative Aspekte der Großorienten;
- freimaurerischen Institutionshaltung angesichts der politischen, wirtschaftlichen,
pädagogischen und sozialen Phänomene, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Anwendungsbereichs der Potenzen;
- Integration mit den weiteren nicht konföderierten freimaurerischen Mächten mit
dem Versucht, die Operationsmethoden festzustellen, so dass „Anerkennungsbedingungen“ mit ähnlichem Inhalt folgen;
- Erhöhung des Zusammenhangs zwischen den verbündeten freimaurerischen
Potenzen in Südbrasilien, um eine stärkere Unterstützung der Verwaltungen der Großorienten zu suchen; und
- Probleme im Zusammenhang mit dem Kolleg der Großmeister der FreimaurerEidgenossenschaft von Brasilien.
ERSTE GENERALVERSAMMLUNG DER BRUDERSCHAFT
Diese Versammlung fand zeitgleich mit dem „1. Seminar über Freimaurerausrichtung und
-forschung“ am 24. Juni 1989 statt. Nach dem Abschluss der Versammlung wurde einen Aufruf an
alle Brüder des Staates ausgestellt:
PROKLAMATION AN DAS FREIMAURERVOLK IN SANTA CATARINA
Wir, Elmo Bittencourt, Großmeister des GROSSORIENTS DES BUNDESLANDES SANTA CATARINA, James Gilson Berlim, Großmeister der GROSSLOGE VON SANTA CATARINA, und Francisco
Vady Nozar de Mello, Großmeister des GROSSORIENTS VON SANTA CATARINA, freimaurerische
Potenzen, Brüder durch die TRADITION, durch die BEWUSSTHEIT, durch die IDENTITÄT des Ziels,
durch die EINHEIT der Gedanken und KOHÄSION der Gefühle.
In Anbetracht der Passage des Wintersolstitiums des Jahres 5.989\;
In Anbetracht des Zeitpunkts zum Gedenken an den Tag des Heiligen Johannes, Schutzpatron
der Freimaurerei;
In Anbetracht dessen, dass wir alle in der Generalversammlung der Bruderschaft sind.
Gemeinsam und koordiniert ENTSCHEIDEN wir:
1 - alle Logen und Freimaurer auf so signifikante Festveranstaltungen zu begrüßen;
2 - unsere Zwecke von FREIHEIT, GLEICHHEIT, BRÜDERLICHKEIT zu bekräftigen;
3 - unsere Überzeugung um die Prinzipien von Lebensstandard und moralischen Verhaltensregeln, die wir als Freimaurer in unserem Tempel adoptieren, zu bekräftigen;
4 - dass die Freimaurer von Santa Catarina für Tischarbeiten in den kommenden Wintersol-
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stitium sich versammeln werden;
5 - einen permanenten bevollmächtigten Ausschuss, besteht aus sechs (6) Brüdern, zwei
(2) von jeder Potenz, zu benennen, um Vorschläge vorzulegen, die konkretisieren, was auf diesem
Dokument steht, synthetisiert in der freimaurerischen Einheit.
ADOPTION EINES ÖFFENTLICHEN PLATZS UND BAU EINES OBELISKENS
Am 17. Oktober 1990 wurde einen „Sonderausschuss“ vom GOSC erstellt, um
ein Projekt zu implementieren, das im Auge hatte, einen öffentlichen Platz zu adoptieren
und einen freimaurerischen Obelisk in der Hauptstadt zu bauen.
Ein Kooperationsvertrag wurde zwischen der Stadt Florianópolis und den drei Obedienzen unterzeichnet. Die Stadt wurde durch den Bürgermeister, Herrn Antonio Henrique
Bulcão Viana vertretet, und die Freimaurerei von Santa Catarina wurde von den Brüdern
José Carlos Pacheco, Jose Abelardo Lunardelli und Elmo Bittencourt vertretet, die Großmeister des GOSCs bzw. der Großlogen und des GOESCs waren.
Die Vereinbarung legte die Fertigstellung der Dienstleistung von Urbanisierung des
adoptierten Platzes, alles im Einverständnis mit den Parameter fest, die durch das
städtische Gesetz N. 2.668 vom 28. September 1987 genehmigt wurden.
Unter den verschiedenen Bedingungen der Vereinbarung heben wir hervor:
Die FREIMAUREREI VON SANTA CATARINA verpflichtet sich, unter ihrer vollen und ganzen
Verantwortung und auf ihre exklusive Kosten, als eine Zusammenarbeit mit der Stadt, die Dienstleistung von Wartung, Erhaltung und Verbesserung der Einrichtungen für Freizeit bzw. Kultur oder
der Grünanlage der Straßenanlage an der Kreuzung der Avenida Paulo Fontes mit Rua João Bertoli,
durchzuführen.
Jede Verbesserung oder Projekt für die adoptierte Fläche muss zuerst zur Genehmigung der
städtischen Stadtplanung und öffentlicher Dienstleistungen vorgeschlagen werden.
Verbesserungen:
- Bau von Monumenten: Für den Rauen Stein
- Durchführung des Mosaikboden
- Durchführung des „Petit Pavet“-Bürgersteigs um Umfang des Gebietes.
Der vorliegende Kooperationsvertrag ist für den Zeitraum von 1 (einem) Jahr ab dem Tag
seiner Unterschrift gültig und wird jährlich automatisch verlängert, es sei denn, keine Vertragspartei
sich innerhalb von 30 (dreißig) Tagen gegen die Verlängerung des Vertrages ausspricht.
Sogar ein Grundstein wurde mit dem Bau einer Bühne dort gelegt, wo der Freimaurerobelisk sein würde, jedoch wurde der Grundstein herausgenommen und so beendete
diese erste Initiative. Das alles weil kein genügendes Geldmittel für seine Instandhaltung
geplant wurde, verbunden mit der Notwendigkeit einer Veränderung in den Lokalverkehr.
Das Projekt wurde geplant, um in dem Ort in der Nähe davon einzurichten, wo heute
es das Denkmal für die Freimaurer in der Hauptstadt gibt.
VERBRÜDERUNG UND SEMINAR DER FREIMAUREREI
Mit der Absicht zu zeigen, dass „die freimaurerische Familie von Santa Catarina
zusammen arbeitet und zusammen weiterentwickelt“, haben die Großmeisterschaft der
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drei freimaurerischen Staatsobedienzen - nachdem sie ihren Aktivitäten für das freimaurerische Jahr 1991 beendet hatten - einen goldenen Abschluss durchgeführt „mit der
Hervorhebung unseres Erfolgs im Bundesland, was ein nationales Beispiel ist und mit
dem Vorschlag, alle zusammen die Jahresende-Festlichkeiten zu warten“.
Das Legen des „Grundsteines“ des freimaurerischen Denkmals wurde für 6. Dezember festgesetzt, in dem von den Freimaurer adoptierten öffentlichen Platz, gemäß
Programmierung, die an die Logen verteilt wurde.
Unter der Koordination vom GOSC wurde eine Verbrüderung der Freimaurer in Santa
Catarina, unabhängig von Macht oder Ritus, im Paula Ramos Esporte Clube gemacht,
sowie ein festliches bzw. wohltätiges Dinner zur Verbrüderung gemacht.
Am nächsten Tag, dem 7. Dezember, fand das 4. freimaurerische Seminar von
Santa Catarina statt, dessen Hauptthema die Diskussion über Ritualverfahren, Parameter
und freimaurerische bzw. profane Brüderlichkeit war.
ERSTES SEMINAR DER SYMBOLISCHEN FREIMAURERE
ZWISCHEN DEN POTENZEN
Der GOSC hat sich am 16. Oktober 1992 mit den Logen „Ordem e Trabalho“ N.
0787, dem GOESC untergeordnet, „Duque de Caxias“, dem GLSC untergeordnet, und
„Ordem e Trabalho„ N. 03, dem GOSC untergeordnet, zusammengetan. Diese Logen
haben das „1. Seminar der Symbolischen Freimaurerei zwischen den Potenzen“ unter
der Leitung von Bruder José Castellani unterstützt.
Die Eröffnungsfeier fand mit der Anwesenheit von freimaurerischen Autoritäten und
einer großen Gästeanzahl in dem Auditório do Tribunal de Contas do Estado (Auditorium
des staatlichen Rechnungshofes) statt.
DER AMTSANTRITT DES GROSSMEISTERS VOM GOSC
Der neue Amtsantritt der Brüder José Carlos Pacheco als Großmeister und Lúcio
Nelson Martins als Stellvertreter wurde für 26. Juni 1993 im Tempel der Loge „Fraternidade Catarinense“ (Bruderschaft von Santa Catarina) in der Hauptstadt festgesetzt.
In einer Botschaft an den Großorient spielte Bruder José Carlos Pacheco auf seine
erste Amtszeit und auf die wirksame Vereinigung der Freimaurerei in Santa Catarina an:
Drei Jahre sind vorbei und die Freimaurerei in Santa Catarina lebt seit Anfang der „OPERAÇÃO TRIÂNGULO“ (Operation Dreieck) ein neues und einzigartiges Erlebnis. Wir leben Momenten
voller Erfahrungen, die eine Änderung des freimaurerischen Denkens in Santa Catarina ermöglicht
hat, ein nationales Beispiel im Hinblick auf ökumenische Koexistenz, so dass die freimaurerischen
Obedienzen in unserem Staat zusammenleben, getrennt nur von reinen administrativen Grenzen.
Die verschiedenen Zyklen der „OPERAÇÃO TRIÂNGULO“ eigneten sich, um alle Brüder zu versöhnen, zu vereinen, zu integrieren und zu entwickeln, unabhängig ihrer Mächten oder Obedienzen.
Das erlaubte, dass die Geschichte der Freimaurerei in dem Bundesstaat Santa Catarina durch die
vorbildliche Maßnahme der Großmeister bzw. des brüderlichen Verhaltens der Freimaurer im Laufe
der Zeit geändert werden könnte.
Um diese Vereinigung fortzusetzen, hat Bruder José Carlos Pacheco den Bruder
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Antonio de Gouveia Medeiros, Großmeister des GOESCs und den Bruder José da Cruz
Medeiros, Großmeister der Großloge von Santa Catarina dazu eingeladen, zusammen
das gleiche gemeinsame Ziel zu suchen, nämlich die „Institutionalisierung einer Universalen Freimaurerei.“
TREFFEN DER LOGENDIREKTOREN VON DEN MÄCHTEN
Im Namen ihrer jeweiligen Obedienzen (GOSC, GOESC und GLSC) luden die Großmeister der Freimaurerei in Santa Catarina am 18. Juni 1996, in dem Auditorium des
staatlichen Rechnungshofs, die ehrwürdigen Meister, ehemaligen ehrwürdigen Meister,
ehemaligen Großmeister, ehemaligen Abgeordneten der Großmeister, ehemaligen
Großmeister-Stellvertretender, höheren Verwaltungen der drei Obedienzen, sowie die
Präsidenten der bestehenden freimaurerischen Mächte für die Sitzung der so genannte
„Interaktive Freimaurerei“ ein.
Diese erste Sitzung in Florianópolis hatte das folgende Programm:
1. Äußerung der Großmeister der drei Obedienzen;
2. Diskussion über die gewünschte Richtungen für die Freimaurerei;
3. Äußerung der ehrwürdigen Meister und Gäste.
Aus der Sitzung wurde einen Dauerausschuss der „Interaktiven Freimaurerei“ gegründet, die das Ziel hatte, das Flussdiagramm der durch die Logen von Florianópolis
und Umgebung priorisierten Aktivitäten zu entwerfen und zu betreuen, und innerhalb einer
bestimmten Frist, die Weiterleitung dieser Vorschläge zur Kuppel der „Suprapotenz“,
nämlich zu den Großmeistern, zu besorgen, damit innerhalb einer angemessenen Frist,
die weiteren Regionen des Zuständigkeitsbereichs ähnliche Verfahren mit den entsprechenden Obedienzen durchführen könnten.
FREIMAURERTAGFEIER UND DIE WOCHE DER UNABHÄNGIGKEIT
Nach den Entscheidungen, getroffen am 4. September 1996 in einer gemeinsamen
Sitzung zwischen den staatlichen freimaurerischen Obedienzen, gab der Großmeister
Edelson Naschenweng den Akt N. 20/GOSC/96-99 bezüglich der notwendigen Orientierung an den ehrwürdigen Meister der Obedienzenlogen gegenüber der Durchführung der
Festlichkeiten zum „Freimaurertag“, zur „Heimatwoche“ und zum „rituellen Bankett“
am Jahresende heraus.
Im Bezug auf die Festlichkeiten der „Heimatwoche“ werden sie ähnlich wie zuvor
unter Koordination einer der Obedienzen und mit Teilnahme der weiteren Obedienzen
durchgeführt. Der zuständige Ausschuss für die Veranstaltung wird aus einem Vertreter
jeder Großloge, benannt von ihrem Großmeister, zusammengesetzt.
Die Koordination der Veranstaltung der „Heimatwoche“ im Jahr 1995 war durch
GOSC, im Jahr 1996 war durch GOESC und im Jahr 1997 fiel die Koordination an GLSC,
usw.
Dieses Beispiel von Einheit zwischen den Obedienzen wird auch bei der Durchführung einer gemeinsamen Sitzung von Werkstätten des GOSCs und der GLSC zur Feier
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des Muttertags 1997 offensichtlich.
Andere gemeinsame Sitzung wurde am 19. November 1997 von der Großloge und
den Logen vom GOSC zur Gedenkfeier für das 47. Jahre der Loge „14 de julho“ durchgeführt“. Die Sitzung fand in dem Tempel des GOSCs statt, genau dort, wo die Gründung
der Loge „14 de julho“ am 17. November 1950 erfolgte.
Der 30. Mai 1998 wird auch in der freimaurerischen Geschichte von Santa Catarina
gekennzeichnet, und das wegen der Materialisierung einer der bedeutendsten Beispiele
von Union von zwei freimaurerischen Obedienzen: die Weihung des Tempels, wo die
Logen „Zezinho Cascaes“, der GOSC untergeordnet ist, bzw. „Sentinela do Vale“, der
Großloge von Santa Catarina untergeordnet ist, arbeiten wurden. Beide Logen haben
sich durch eine Körperschaft, die „Centro Cultural Beneficente Gonçalves Ledo” (Wohltätiges Kulturzentrum Gonçalves Ledo), zusammengeschlossen und bauten gemeinsam
ihren Tempel.
DIE NEUE VERFASSUNG VOM GOSC
Während der verfassunggebenden Versammlung vom GOSC und nach den beiden
letzten Sitzungen, an denen alle angebotene Änderungen diskutiert und abgestimmt
wurden, wurde der ganze Verfassungsentwurf schließlich genehmigt.
Die Bekanntgabe erfolgte während der „Sondersitzung“, die am 11. Dezember
1999 in dem Saal des Castelmar Hotels in Florianópolis stattfand. Dabei waren über
zweihundert Freimaurer, auch Autoritäten und Gäste, anwesend. Die Brüder Edelson
Naschenweng, Großmeister des GOSCs, Walmor Backes, Großmeister des Großorients
des Bundeslandes Santa Catarina, sowie andere freimaurerischen Autoritäten, haben
den Vorsitz geführt.
VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG ZWISCHEN DEN DREI OBEDIENZEN UND DER
STIFTUNG HERMON
Die Großmeister Wilson Filomeno aus der Großloge von Santa Catarina, Walmor
Backes aus dem Großorient des Bundeslandes Santa Catarina bzw. Edelson Neschenweng aus dem Großorient Santa Catarina unterzeichneten eine „Verpflichtungserklärung“
zwischen den drei Partnerobedienzen.
Unten geben wir die unterzeichnete Erklärung wieder:
VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG
GOSC – GOESC – GLSC
WIR,
WILSON FILOMENO,
Ehrwürdiger Großmeister der Großloge von Santa Catarina
WALMOR BACKES
Eminenter Großmeister des Großorients des Bundeslandes Santa Catarina
EDELSON NASCHENWENG
Ehrwürdiger Großmeister des Großorients von Santa Catarina
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IM EINKLANG MIT UNSEREN PRINZIPIEN
unterzeichnen wir an diesem Datum die vorliegende Verpflichtungserklärung zur Etablierung
einer gemeinsamen stärkenden Zusammenarbeit als vorrangiges Ziel, die in stärker Maße das
Schutzgefühl bzw. die Prävalenz der Familie als Mutterzelle der moralischen Gesellschaftswerte
bevorzugt. Wir verkünden das für unsere Potenzen mit dem Ziel, unverzüglich ihre vorgeschlagenen
Maßnahmen, gerichtet für das Gemeinwohl, in Kraft zu treten.
TREUER EINSATZ
Wir schlagen das Engagement von sämtlichen Anwesenden als erste Herausforderung dazu
vor, die Hilfe zur Verwirklichung einer Arbeit, die in der sublimen freimaurerischen Vorstellungswelt
begründet ist: Die Gründung einer BILDUNGSSTIFTUNG, noch an der Schwelle des neuen Jahrtausends, zum Angebot der Gelegenheit einer Ausbildung mit besseren Qualität hauptsächlich für die
Jugendlichen, die in unserer Gemeinde nicht geholfen werden sind.
UM
diese Verpflichtungserklärung gut zu erfüllen, nennen wir die folgenden Brüder als verantwortlich für den Anfang des nun vorgeschlagenen Werkes:
SANTO ZACARIAS GOMES – GOSC
IB SILVA – GOESC
LUIZ ROCETTI LUNARDELLI – GLSC
DASS DER ALLMÄCHTIGE BAUMEISTER DES UNIVERSUMS
über uns seinen Segen sendet und uns bei der Durchführung dieser sublimen Arbeit hilft.
Und das für Seine Seligkeit und für die Seligkeit der sämtlichen freimaurerischen Familie von Santa
Catarina.
UNTERZEICHNET
Am vierten September zweitausend während der Magna-Gedenksitzung aus Anlass der Unabhängigkeit von Brasilien, unter der Schirmherrschaft des Großorients von Santa Catarina, des
Großorients des Bundeslandes Santa Catarina und der Großloge von Santa Catarina.
Solche Abhandlung wurde zur Fortsetzung einiger vorgeschlagenen Maßnahmen
unterzeichnet, die „für das Gemeinwohl gerichtet wurden“. Sie bezwecken auch die Festlegung einer gemeinsamen Arbeit „zur zunehmenden Stärkung des Gefühls von Schutz und
Prävalenz der Familie, die die Mutterzelle aller moralischen Werten der Gesellschaft ist“.
Mit diesen freimaurerischen Idealen wurde die Gründung einer Bildungsstiftung
idealisiert. Zur Einhaltung dieser Erklärung gründeten die Brüder Santo Zacarias Gomes,
vom GOSC, Ib Silva, vom GOESC und Luiz Rocetti Lunardelli, von der GLSC, die „Stiftung
HERMON“.
[...] Die historische Generalversammlung zur Einrichtung der Stiftung fand am 21.
April 2001 mit Anwesenheit der Großmeister Edelson Naschenweng (GOSC), Wilson Filomeno (GLSC) und Walmor Backes (GOESC / GOB) in den Hallen des Hotels Castelmar
in Florianópolis statt.
Ebenfalls anwesend waren die Staatssekretärin für Bildung und Sport von Santa
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Catarina, Frau Miriam Schlickmann, die den Gouverneur Espiridião Amin vertretet, die
Vertretenden Großmeister Luciano Aurélio Winck (GOSC), Ib Silva (GOESC - GOB) und
Airton Edmundo Alves (Abgeordneter der Großmeister der GLSC) und über 400 Gäste,
darunter Brüder und Schwägerinnen der Logen, die mit dem Gerichtsstand der drei Obedienzen verbunden sind [...].
Die Stiftung Hermon ist „eine juristische Körperschaft des Privatrechts, gemeinnützig, bestehend aus rund 150 freimaurerischen Logen aus den drei Obedienzen von
Santa Catarina, mit mehr als 50 Stadtgemeinden“, die den Zweck hat, in den Bereichen
Bildung, Gesundheit und Sozialwesen mitzuwirken, um so bessere Lebensbedingungen
für die Gesellschaft Santa Catarinas anzubieten. Die Stiftung ist in über 50 Städten im
Bundesstaat anwesend und zählt auf die Teilnahme von etwa viertausend Freiwilligenmitgliedern, die in den Bereichen Bildung, Gesundheit und soziale Betreuung arbeiten.
DEMONSTRATIONEN UND ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNGEN
Der Regierungsplan der Brüder Getúlio und Rubens enthielt auch einen „Außenplan“
mit der Absicht, die Präsenz vom GOSC in den Medien zu erweitern. So wurden sie über
Thema von gemeinsamer Interesse äußern, wie sie immer gemacht haben. Daher wird
es auch möglich, dass die Gesellschaft den Orden besser versteht“.
Um diese Initiative anzuwenden, wurde ein Manifest zusammen mit den Großmeister
Walmor Backes, vom GOB-SC, und Airton Edmundo Alves, der Respektabel Großloge von
Santa Catarina, unterzeichnet. Dies Manifest warnte alle Brüder vor den „fremden Logen, die ohne irgendeine Verpflichtung auf die Prinzipien des sublimen Ordens in Santa
Catarina und in Brasilien auftauchten und die spezielle Achtung und Aufmerksamkeit
verdienten“.
Die Kampagne gegen Korruption war auch eine andere Bewegung mit großer Beteiligung des Großorients. „Der Orden begann sich zu mobilisieren, zuerst mittels der Organisation in Richtung einer effizienten Reaktion, nicht nur gegen der Korruption, sondern
auch gegen der Gewalt, eine andere wahre soziale Epidemie, wovon die brasilianische
Gesellschaft heimgesucht hat“.
Im der Mitte des Jahres 2006 wurden drei öffentliche Veranstaltungen durchgeführt: Eine Debatte-Sitzung mit den wichtigsten Kandidaten für die Führungspositionen;
eine Gedenksitzung zum „Friedenstag“„ und eine Gedenkfeier zum „Tag der Presse von
Santa Catarina“.
Zum ersten Mal lud die Freimaurerei von Santa Catarina die Kandidaten für die
wichtigste Positionen ein, um ihre politischen Plattformen vorzustellen und sie den
Freimaurern von Santa Catarina zu erklären. Alle Kandidaten waren einverstanden, in
den Debatten teilzunehmen, die einzeln und durch Wahlvorschlag entwickelt wurden.
Die erste „Öffentliche Debatten-Sitzung“ wurde am 27. Juli 2006 auf Initiative der drei
regulären Obedienzen des Staates (GOSC, GLSC und GOB / SC) im Auditorium der OAB
/ SC durchgeführt.
Traditionell von der Freimaurerei von Santa Catarina und von dem Presseverband –
ACI von Santa Catarina erinnert, der „Pressetag von Santa Catarina“ wurde am 28. Juli
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gefeiert. An diesem Tag, im Jahr 1831, ist die erste Zeitung des Staates - „O Catharinense“ - herausgegeben, die von Bruder Jerônimo Coelho gegründet war. Die Feierlichkeit
fand mit der Anwesenheit von Autoritäten, Freimaurern und Journalisten, sowie Gästen
und dem allgemeinen Publikum, auf dem Platz „XV de Novembro“ in Florianópolis statt,
in der Nähe des Denkmals, das ihm ehrt.
DER 250. GEBURTSTAG MOZARTS
Im Jahr 2006 gab es die Gedenkfeier anlässlich des 250. Geburtstag von Joannes
Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart, bekannter als Wolfgang Amadeus Mozart,
geboren am 27. Januar 1756, dessen Stücke „wegen seiner Magie immer in Erinnerung
bleibt, und die einen signifikanten Wert für die Freimaurerei hat“.
Die Eröffnung jenes freimaurerischen Jahres des GOSCs wurde durch die Vorstellung
des Städtischen Orchesters von Florianópolis von Stücken wie „Zauberflöte“ von diesem
denkwürdigen Komponisten gekennzeichnet. Das Orchester wurde vom Maestro Bruder
Carlos Alberto Angioletti Vieira in dem Tempel der Loge „Ordem e Trabalho“ dirigiert.
Die öffentliche Magna-Sitzung war die offizielle Eröffnung des „freimaurerischen
Jahres“ des Großorients von Santa Catarina, stattgefunden am 6. März am Abend mit
mehr als 300 Anwesenden, darunter zivilen, militärischen und freimaurerischen Autoritäten von den drei Obedienzen des Bundesstaates, sowie Familienmitglieder und Gästen.
DAS FREIMAURERISCHE JAHR JERÔNIMO COELHO
Zu Ehren des 200. Geburtstags von Jerônimo Coelho, angesehen als Gründer der
Presse und der ersten freimaurerischen Loge in Santa Catarina wurde das Jahr 2006
als „Das freimaurerische Jahr Jerônimo Coelho“ in der Geschichte des GOSCs gekennzeichnet. Er vereinte die Landesregierung, die drei Obedienzen, sowie zahlreiche Ämter
und öffentliche bzw. private Einrichtungen, die unter der Koordination der Regierung
waren. Die Ehrung war also in Anerkennung der bemerkenswerten Geschichte dieses
berühmten „Catarinense“, der in der Stadt Laguna geboren ist.
Florianópolis, 16. Dezember 2005.
Amt des Großmeisters
EINFÜHRT DAS FREIMAURERJAHR
Jerônimo Francisco Coelho
GETÚLIO CORRÊA, Ehrwürdiger Großmeister des Großorients von Santa Catarina – GOSC,
WALMOR BACKES, Eminente Großmeister des Großorients des Bundeslandes Santa Catarina - GOESC, AIRTON EDMUNDO ALVES, Ehrwürdiger Großmeister der mui Respektabel Großloge von Santa
Catarina - GLSC, in Ausübung ihrer verfassungsmäßigen und rechtlichen Pflichten, in Anbetracht
dessen, dass er
[...]
GRUNDLEGEND:
I- Der Gründer der Freimaurerei in Santa Catarina gewesen ist;
II-Der Gründer der Presse von Santa Catarina gewesen ist.
DAHER:
Hat der Sehr Ehrenwerte Gouverneur des Staates ein Dekret zur Gründung einer Staatskom-
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mission für die Festlichkeiten anlässlich des ZWEIHUNDERTSTEN GEBURTSTAGS VON JERÔNIMO
FRANCISCO COELHO erlassen, in welcher der Großorient von Santa Catarina - GOSC, der Großorient
des Bundeslandes Santa Catarina - GOESC, die Mui Respektabel Großloge von Santa Catarina GLSC und die freimaurerische Akademie der Literatur von Santa Catarina - ACML Teilnehmer sind.
Sie beschließen:
Artikel 1 – Das Jahr 2006 als das freimaurerische Jahr Jerônimo Francisco Coelho zu erachten.
Artikel 2 – Zu empfehlen, dass alle freimaurerische Logen bzw. freimaurerische Dreiecken
der drei unterzeichneten Mächte eine oder mehrere wirtschaftlichen oder speziellen Sitzungen zu
bestimmen, die die Zweihundertjahrfeier anlässlich des Geburtstags des Freimaurers Jerônimo
Coelho widmen [...]
Mehrere Veranstaltungen wurden durchgeführt. Am Abend des 27. Septembers hat
das Historische und Geographische Institut von Santa Catarina - IHGSC eine feierliche
Gedenksitzung durchgeführt. Einer der herausragenden Ereignisse war die Anwesenheit
des Urenkels von Jerônimo Coelho, Oberst Manoel Soriano Neto, der in Santa Catarina
speziell für die Zweihundertjahrfeier anwesend war.
Am Morgen des 30. Septembers fand eine militärische Zeremonie im 63. InfanterieBataillon der brasilianischen Armee im Stadtviertel Estreito in Florianópolis statt. Kurz
nach der Eröffnung der Zeremonie las der Bruder Getúlio Correa den Akt von Niederlassungsgenehmigung der Loge „Concórdia“ (später „Cordialidade“ umbenannt) vor. Die
Loge wurde im Jahr 1931 von Jerônimo Coelho gegründet, was die Ankunft der Freimaurerei an der damaligen Provinz von Santa Catarina signalisierte. Danach präsentierte
der Oberst Manoel Soriano Neto, Ururenkel von Jerônimo Coelho, einen Überblick über
seinen Vorfahr mit Beschreibung seiner größten Leistungen, sei als Soldat, Politiker,
Staatsmann oder Freimaurer.
Die Zeremonie wurde von zahlreichen Brüdern der drei Obedienzen von Santa Catarina angesehen.
BAU DES DENKMALS FÜR DIE FREIMAUREREI
Eine große Vertretung der Freimaurerei war anwesend bei der Anhörung mit der
Stadt Florianópolis, die am 20. April 2006 stattfand. An der Tagesordnung stand den
Bau eines freimaurerischen Denkmals in der Hauptstadt von Santa Catarina.
Am Morgen des 4. Septembers fand die Enthüllung des Denkmals statt.
Außer den städtischen bzw. stattlichen Autoritäten war eine große Anzahl von Arbeitern
der drei Obedienzen anwesend, einschließlich ihre Großmeister, Brüder Airton Edmundo
Alves, von der Großloge von Santa Catarina, und Waltoir Menegotto, aus dem Großorient
von Brasilien/SC.
Das Denkmal liegt in einem Bereich in der Nähe des Platzes Fernando Machado,
im Zentrum von Florianópolis, wo es eine Tafel zur Bezeichnung des Denkmals gibt. Sie
verweist auf die drei regulären Obedienzen der Freimaurerei von Santa Catarina. In einer
Kapsel unter der Plattform, die als Grundstein dient, wurden Tageszeitungen, Münzen,
Publikationen, freimaurerischen bzw. Stadtdokumenten hineingelegt.
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VERBINDUNGEN ZWISCHEN OBEDIENZEN
Der Großmeister vom GOSC intensivierte die nationale bzw. internationale Beziehungspolitik, wobei die freimaurerische Regelmäßigkeit einer der wichtigen Punkte war.
Zu einem institutionellen Fortschritt etablierte GOSC objektiv und klar die obigen
Politik im Rahmen ihrer Zuständigkeit, alles im Einklang mit den Traditionen, Normen
und internationalen Anforderungen. Sie sah auch voraus, dass in dem freimaurerischen
Austausch mit den Partnerobedienzen oder Partnerpotenzen der GOSC seine „Freundschaftseckpfeiler“ bestimmen würde sowie die „Freundschaftseckpfeiler“ der Partnerobedienzen oder Partnerpotenzen aufnehmen würde. Daher würde sie Abhandlungen von
Anerkennung und Freundschaft mit den Obedienzen aktivieren oder reaktivieren, die aus
dem System der Brasilianischen freimaurerischen Eidgenossenschaft – COMAB, des
Großorients von Brasilien – GOB bzw. der Symbolischen freimaurerischen Eidgenossenschaft – CMSB, der Interamerikanischen freimaurerischen Eidgenossenschaft – CMI und
der freimaurerischen Obedienzen oder regelmäßigen Potenzen mit Sitz im Ausland sind.
Gemäß dem Großmeister: „Innerhalb des nationalen Kontextes arbeitet der GOSC
intensiv an der Kontinuität einer Politik von Integration und Brüderschaft mit dem Großorient von Brasilien und den brasilianischen Großlogen.
In der Fortsetzung einer brüderlichen bzw. progressiven Beziehung hat der GOSC,
zusammen mit den Großlogen von Santa Catarina und dem Großorient von Brasilien in
SC, eine gemeinsame Durchführung von Veranstaltungen fortgesetzt, sowie punktuelle
administrative Maßnahmen bzw. Maßnahmen durch die Stiftung Hermon. Insbesondere
im Zusammenhang mit der Feierlichkeit anlässlich des Unabhängigkeitstags Brasiliens,
neben der Verschärfung von gemeinsamen Stellungnahmen für die Gesellschaft. „
Wir können einige Maßnahmen nennen, insbesondere:
1 - Gemeinsame Proklamation anlässlich der jährlichen Veranstaltung, geförderte
von der Großloge von Santa Catarina, stattgefunden im Jahr 2008 im Orient von Blumenau:
Nachricht
ÖFFENTLICHE AUSRUFUNG
KREUZZUG DER MORALITÄT
DIE GROßLOGE VON SANTA CATARINA, DER GROSSORIENT VON BRASILIEN IN SANTA CATARINA und DER GROSSORIENT VON SANTA CATARINA, beunruhigen mit den Anpassungsschwierigkeiten,
die die Gesellschaft drücken, welche Hauptrolle diejenigen spielen, die eine verfassungsrechtliche
Verpflichtung zum Besten des brasilianischen Volkes, veröffentlichen ihre positive Stellungnahme
für die moralisierende Bewegung. Sie machen alle Freimaurer und die Gesellschaft dazu bewusst,
nicht in Kandidaten der nächsten Wahlen zu wählen, die obwohl vor Gericht wegen unethischen
Prinzipien stehen und ihr Register durch juristische Kunstgriffe erhalten haben, die Ausübung öffentlicher Stellen wünschen. Nicht in diesen Kandidaten zu wählen darstellt eine gute Möglichkeit,
sie von der politischen Bühne für immer zu beseitigen. Und diese Tat wird der Hauptgrenzstein für
das Moralisieren des öffentlichen Lebens sein.
Dennoch behaupten sie, dass akut notwendig ist, dass die Agenten der öffentlichen Gewalt
in absoluter Übereinstimmung mit den vorausgesehenen moralischen und ethischen Prinzipien bei
der Ausübung ihrer Pflichten arbeiten.
Blumenau, 23. August 2008
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GROSSLOGE VON SANTA CATARINA
José Domingos Rodrigues – Großmeister
GROSSORIENT VON BRASILIEN IN SANTA CATARINA
Ib Silva - Großmeister
GROSSORIENT VON SANTA CATARINA
Rubens Ricardo Franz – Großmeister
2 – Tribute an Jerônimo Coelho, die am 28. Juli 2009 im Palast „Cruz e Souza“ und
auf dem Platz „XV de Novembro“ in Florianópolis stattfanden. Zahlreiche militärische
bzw. zivile Autoritäten waren in der Veranstaltung anwesend. Der Großmeister Rubens
Ricardo Franz hielt eine Rede im Namen der Großloge von Santa Catarina, dem Großorient von Brasilien/SC und dem Großorient von Santa Catarina.
3 - Ein weiteres gemeinsames Ereignis fand zwischen GOSC und MRGL/SC durch
den „Aufruf“ zum „Unabhängigkeitstag“ statt, die am 7. September 2009 in der Presse
von Santa Catarina veröffentlicht wurde:
AUFRUF DER FREIMAUREREI VON SANTA CATARINA
ZUM UNABHÄNGIGKEITSTAG
Der Großorient von Santa Catarina (GOSC) und die Mui Respektabel Großloge von Santa
Catarina (MRGL/SC), verbrüdert mit dem Großorient von Brasilien (GOB/SC), und die die Freimaurerei von Santa Catarina bilden, wenden sich an das Volk unseres Staates am Unabhängigkeitstag.
Die brasilianische Freimaurerei ist unter der Schirmherrschaft der befreienden Idealen,
der Demokratie und der Wahrheit geboren. In diesem Sinne sollen die Freimaurer Wächter dieser
Postulaten bei der Gesellschaft sein bzw. sollen auch daran glauben und dafür arbeiten, so dass
das tatsächlich stattfindet. Die Freimaurerei darf nicht und bleibt nicht gleichgültig gegenüber
politischen und sozialen Aktionen. Sie arbeitet im Einklang mit ihren ethischen Standards, um die
großen sozialen Errungenschaften der Menschheit zu halten.
Die Nation kämpfte zur Eroberung seiner Freiheit, damit wir als ein freies und unabhängiges
Land wachsen könnten. Jetzt, mitten am Anfang des 21. Jahrhunderts, kämpfen wir gegen den
Missbrauch und Korruption, die von einer Minderheit von schlechten Brasilianern ausgeübt wird,
welche sich als Beispiele von Bürgerschaft und Anstand, mit Bevorzugung des Wohlseins der Brasilianer mit persönlichen Engagement und ohne beeinträchtigte Ambitionen, auszeichnen sollten. Die
krebserregende Korruption und das Unglauben, geprägt in den Gewalten der Republik durch Mangel
an Respekt gegenüber den öffentlichen Angelegenheiten und Blutung der Staatskasse, können mit
unserer Wachsamkeit, Organisation und Verpflichtung mit dem kollektiven Wohlsein bekämpft werden.
So rufen wir auf
1. Dass alle brasilianischen Bürger die freie Ausübung der Staatsbürgerschaft, sowie die
Verpflichtung von allen mit Ethik und öffentlicher Moralität, unterstützen.
2. Dass alle für die Rede- und Pressefreiheit arbeiten.
3. Dass die brasilianischen Staatsbürger bei den nächsten Wahlen Kandidaten auswählen,
die ethisch, zurückhaltend, ehrlich, korrekt und fair sind, unter Androhung davon, die Zukunft der
nächsten Generationen ernst in Gefahr zu bringen.
4. Dass die brasilianischen Staatsbürger für eine gerechte Steuerpolitik mit Förderung einer
erhöhten Beitragsgrundlage, mit einer stärkeren Beteiligung der Staaten und der Gemeinden und
mit der Verringerung der steuerlichen Belastung kämpfen.
5. Dass die brasilianischen Staatsbürger für eine soziale, harmonische und brüderliche
Eingliederung arbeiten. Im Gegensatz zu verfassungsrechtlichen Grundsätzen wird die Bevölkerung
zunehmend in Klassen und Kategorien ungleich getrennt, die mit demokratischen Gesellschaften,
mit den besten republikanischen Traditionen und mit der Natur eines harmonischen bzw. brüderlichen Zusammenlebens des brasilianischen Volks inkompatibel sind.
6. Dass wir ein Projekt von Bürgerausbildung für unsere Jugendlichen implementieren, gestützt auf der Moral, um eine angemessene Charakterbildung, Patriotismus sowie das Pflichtgefühl
bzw. Humanitätsgefühl bezweckt.
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Schließlich fordern wir das Bewusstsein unserer Bürger auf, damit sie für die Erhaltung
und Befolgung ihrer Entscheidungen im Einklang mit ethischen Kriterien arbeiten und die Moral in
unserem Land gewährleisten.
Nach dem Großmeister „ist grundlegend in diesem Kontext der nationalen Beziehungen die kontinuierliche Stärkung der Brasilianischen Freimaurerischen Eidgenossenschaft – COMAB, zusammen mit ihren Kollegen: Symbolischer Freimaurerischen
Eidgenossenschaft von Brasilien - CMSB und Großorient von Brasilien – GOB“.
ERÖFFNUNG DES FREIMAURERISCHEN JAHRES 2009
Im Jahr 2009 hat der Großorient von Santa Catarina seine Tätigkeiten am 2. Januar
wieder begonnen. Nach der Großmeister, „wir begonnen rechtzeitig um in der Lage zu
sein, die ganze Arbeit und die gesamte notwendige Logistik vorzubereiten, damit wir
unsere Ziele und Zwecke im Anklang mit den Wünsche und Notwendigkeiten der Obedienz erfüllen zu können“.
Bei dieser Gelegenheit begann der Großmeister den symbolischen Öffnungsprozess
des freimaurerischen Jahr 2009 in allen freimaurerischen Vertretungen des Bundeslandes. Der Prozess wurde in Laguna gestartet und am 16. März in Florianópolis geendet,
wann rund 750 Brüder der drei Obedienzen von Santa Catarina (GOB/SC, Großlogen
und GOSC) das Auditorium des Abgeordnetenhauses (Assembléia Legislativa) zur Beteiligung an der gemeinsamen Feierlichkeit anlässlich der „Eröffnung des freimaurerischen
Jahres“ voll besetzt haben.
Die Veranstaltung wurde mit einem Vortrag von Bruder Salomão Ribas Junior, ehemaliger Präsident des staatlichen Rechnungshofes bzw. Mitarbeiter der Loge „Ordem e Trabalho“, dem GOSC unterordnet, mit dem Thema „Crisis, Ethik und Gesellschaft“, aufgehellt.
ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNGEN
Der Großmeister Rubens Ricardo Franz „versuchte die offiziellen Veranstaltungen
des GOSCs mit der Benutzung von strategischen Momenten von institutionellen Präsenz“
während seiner Amtszeit zu verstärken. Neben den bereits registrierten Veranstaltungen
erwähnt der Bruder Rubens einige mehr:
1 – In dem Abgeordnetenhaus des Bundeslandes Santa Catarina - ALESC am 20.
August 2008 bei der Sitzung anlässlich des „freimaurerischen Tages“, gefördert zu
Ehren der drei freimaurerischen Säulen des Staates (GOB/SC, MRGL/SC und GOSC);
2 - In de Abgeordnetenhaus des Bundeslandes Santa Catarina - ALESC am 30.
September 2009 bei der Sitzung anlässlich des „Freimaurerischen Tages“, gefördert
zu Ehren der drei freimaurerischen Säulen des Staates (GOB/SC, MRGL/SC und GOSC).
ELEUTHERIA / FREIMAURERISCHE AKADEMIE DER LITERATUR
Die Freimaurerische Akademie der Literatur verbindet Freimaurer, die Mitglieder der
drei freimaurerischen Potenzen von Santa Catarina (GOSC, GOB/SC und GLSC) sind. Sie
ist das Ergebnis des Idealismus einer kleinen Gruppe von Freimaurern, genauer gesagt,
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zwölf Arbeiter der Aug\ Resp\ Ben\ Cent\ Symbolischen Loge der Regeneration von
Santa Catarina, dem GOB/SC unterordnet, gegründet im Jahr 1859, die älteste Freimaurerloge in Aktivität im Bundesstaat Santa Catarina.
Am frühen Nachmittag des 21. April 1989 trafen sich die Brüder in einem angenehmen Landhaus in Cacupé, Besitz von Bruder Antonio de Lara Ribas, Obster der
Militärpolizei von SC. Auf Veranlassung von dem Bruder Sérgio Bopré, unterstützt vom
Bruder.·. Alcides Tavares, wurde die Gruppe mit der Absicht eingeladen, eine freimaurerische Akademie der Literatur zu gründen. Sie haben die Absichten, Ziele, Mittel und Art
der Einrichtung, die sie begründen wollten, diskutiert. Nach der Lösung der anfänglichen
Fragen wurde das Gründungsprotokoll wie folgt aufgenommen:
„Am 21. April 1989, um 14 Uhr, trafen sich die Unterzeichneten in der Residenz
des Obersten Antonio Lara Ribas, in Cacupé - ein angenehmer Ort auf der Insel von Santa
Catarina, Florianópolis, Bundesland Santa Catarina - mit dem Ziel, eine Freimaurerische
Akademie der Literatur zu gründen.
Nach den Diskussionen über dieses Thema nahmen wir das Projekt als große Verantwortung. Daher sollen alle, die sich ursprünglich zu der Idee verpflichtet haben, sich
größte Mühe dabei geben, die Akademie mit Erfolg zu gründen. Angesichts der vollen
Zustimmung aller Anwesenden wurde die Freimaurerische Akademie der Literatur als
Gegründet angesehen. Im Anschluss daran wurde der Entwurf eines Statuts gelesen
und nach seiner ordentlichen Analyse wurde es genehmigt.
Und von nun an wird das genannte Statut die kurz gegründete Gesellschaft leiten,
die ab jetzt als „Freimaurerische Akademie der Literatur“ genannt wird, deren Zweck die
Studie der philosophischen und symbolischen Graden der Freimaurerei und die Forschung
seiner Geschichte bzw. seiner Sitten und Bräuche ist. Danach wurde ihre Leitung ausgewählt, die wie folgt gebildet wird: Präsident: Herr Julio Doim Vieira, Vizepräsident: Prof.
Hercílio de Faveri, Sekretär: Herr Sérgio Boppré, Kassenverwalter: Herr Ignácio Queiroz,
Bibliothekar: Herr Nilo da Silva Velloso. Folgende Zentralkommission wurde auch ausgewählt: Herr Gustavo Zimmer, Herr Alcides de Assunção Tavares, und Herr Rui Olímpio
de Oliveira als feste Mitglieder und Dr. Rubens Victor da Silva, Herr Doralécio Soares
und Herr Edy Leopoldo Tremel als Stellvertreter. Als Ehrenpräsident der Akademie wurde
einstimmig Oberst Antonio de Lara Ribas ausgewählt, Präsident des Mui Respektabel \
Konsistoriums der Prinzipien \ des realen Geheimnisses N. 7 und einer der ältesten und
aktivsten Freimaurer der Freimaurerei von Santa Catarina. Die Leitung wird den Zeitplan
ihrer Sitzungen bzw. der Plenarsitzungen für das laufende Jahr festlegen und wird alle
notwendigen Maßnahmen zum Aktivitätsbeginn der Akademie treffen. Ohne weiteres zu
behandeln, wurde das vorliegende Protokoll aufgenommen. Nach seiner Vorlesung wurde
es von allen als gemäß gehalten und anschließend von allen Anwesenden unterzeichnet“.
Folgende Brüder waren anwesend:
Brüder Antonio de Lara Ribas, Julio Doin Vieira, Sérgio Boppré, Ignácio Queiroz,
Hercílio de Faveri, Rui Olimpio de Oliveira, Rubens Victor da Silva, Gustavo Zimmer,
Doralécio Soares, Nilo da Silva Veloso, Alcides de Assunção Tavares e Edy Leopoldo
Tremel,
Seitdem leistet die Freimaurerische Akademie der Literatur von Santa Catarina
25
ihren Dienst, mit Aufnahme von neuen Mitgliedern, auch von den beiden anderen freimaurerischen Potenzen unseres Bundeslandes, vom Großorient von Santa Catarina und
von der Großloge von Santa Catarina. Sie verbreitet und verteidigt die freimaurerischen
Ideale von Pressefreiheit, Harmonie, Eintracht, Toleranz und Brüderlichkeit mit Hervorhebung der freimaurerischen Merkmalen, die uns trotz unterschiedlichen administrativen
Verhältnissen verbinden.
Die erweiterten Ziele der Akademie werden in ihrer Satzung deutlich formuliert:
„Die Akademie, als literarische Vereinigung von Freimaurern, die für den Fortschritt
der Kultur und freimaurerischer Literatur im Allgemeinen arbeitet, bezweckt, folgende
Aufgaben durch alle Mittel und zur Verfügung stehenden Wege durchzuführen:
a) die Studie der Philosophie der symbolischen bzw. höheren Graden der Freimaurerei;
b) die Erforschung der Geschichte der Sitten und Bräuche der freimaurerischen Orden;
c) Die Förderung von Tagungen und Vorträge über freimaurerische Themen, sowie über
Wissenschaft, Kunst und Kultur im Allgemeinen;
d) Die Pflege der hohen moralischen Prinzipien des freimaurerischen Ordens;
e) Die Durchführung von freimaurerischen Studien und Tagungen, die permanent bzw.
auf Antrag von freimaurerischen Einrichtungen beantragt werden;
f) Die Förderung von freimaurerischen Studien und Interpretation der Geschichte,
Symbolismus und Ritualismus, unter der Leitung von Fachakademikern;
g) Gleich weit entfernt von den freimaurerischen Potenzen wird es versucht, die freimaurerischen Intellektueller des Bundeslandes und von Brasilien zu vereinigen, um
den Ideen-Austausch und die Vorteilen einer Teamarbeit zu ermöglichen;
h) Die Verteidigung der Rechten der freimaurerischen Schriftstellern und die Sicherstellung seines Werkes;
i) Die Förderung des kulturellen Austauschs zwischen den freimaurerischen Körperschaften in Brasilien und im Ausland, mit Teilnahme zu mindestens als Beobachter
in Kongressen, Tagungen und in Sitzungen“.
Die festen Mitglieder sind vierzig Teilnehmer und die Namenspatrone jedes Stuhls
wird aus den repräsentativsten Namen des freimaurerischen Lebens des Bundeslandes
ausgewählt.
Die Mitglieder der Freimaurerischen Akademie der Literatur von Santa Catarina
versammelt sich regelmäßig vier Mal im Jahr, in vierteljährlichen Sitzungen und in so
vielen außerordentlichen Sitzungen wie nötig. Die Sitzungen werden von ihrem Vorsitzenden einberufen.
Wenn es freie Stellen gibt, kann irgendeiner regelmäßiger Freimaurer, unabhängig
von der Obedienzen, von drei festen Mitglieder für die Leitung ernannt werden. Und das im
Einklang mit seine anerkannten Leistungen in den verschiedenen Sektoren der Aktivität,
der Intelligenz und freimaurerischen Kultur, mit Durchführung von Arbeit von anerkanntem
Wert; im literarischen, künstlerischen, kulturellen und/oder edukativen Sektor.
Mittels ihrer Mitglieder interagiert die Akademie mit der freimaurerischen
Gemeinschaft des Staates, gemäß der Akademieordnung. Sie gibt ihren Beitrag durch
Vorträge, Seminare, Artikel und Bücher, immer wenn sie dafür eingeladen wird. Daher wirkt
26
Stuhl
15
Namenspatron
1º Besitzer
2º Besitzer
Namenspatron
1º Besitzer
Namenspatron
1º Besitzer
Namenspatron
1º Besitzer
2º Besitzer
Namenspatron
1º Besitzer
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1º Besitzer
2º Besitzer
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2º Besitzer
Namenspatron
1º Besitzer
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1º Besitzer
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Namenspatron
1º Besitzer
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Namenspatron
1º Besitzer
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Namenspatron
1º Besitzer
STÜHLE, NAMENSPATRONE UND TITULAR
NAME
CANTÍDIO QUINTINO RÉGIS
Antônio de Lara Ribas (gestorben)
Emmanuel Marcos Cruz e Prado - ARLS Luz da Verdade - GOB
VASCO DE OLIVEIRA GODIN
Júlio Doin Vieira - ARLS Regeneração Catarinense - GOB
ELPÍDIO BARBOSA
Hercílio de Faveri - ARLS Regeneração Catarinense - GOB
ALPHEU FERREIRA LINHARES
Sérgio Bopré (gestorben)
Ademar Valsechi - ARLS Templários da Nova Era - GLSC
RUBEN LYRA
Ignácio Queiróz - ARLS Regeneração Catarinense - GOB
AMARO RIBEIRO SEIXAS NETO
Nilo Velloso da Silva (gestorben)
Antônio Gouveia Medeiros - ARLS Prof.Mâncio da Costa - GOB
ROGÉRIO VIEIRA
Gustavo Zimmer (gestorben)
Gert Egon Freischlknecht - ARLS Hermann Blumenau - GOB
LUIZ OSVALDO F. DE MELO
Alcides Assunção Tavares - ARLS Regeneração Catarinense - GOB
PLÁCIDO OLÍMPIO DE OLIVEIRA
Ruy Olympio de Oliveira - ARLS Campos Lobo - GOB
WALDYR GRISARD
Rubens Victor da Silva (gestorben)
Rogério Bonnassis Albuquerque - ARLS Lauro Müller - GOB
ESPERIDIÃO AMIN HELOU
Doralécio Soares - GOB
ARIOVALDO VULCANO
Edy Leopoldo Tremel - ARLS Acácia do Continente - GOB
NEREU DE OLIVEIRA RAMOS
José Carlos Pacheco - ARBCLS Ordem e Trabalho - GOSC
OTTOKAR DOERFEL
Carlos Adauto Vieira - ARLS Luz e Verdade III - GOB
LAURO SEVERIANO MÜLLER
Manoel Gomes (gestorben)
Paulo Henrique Simon - ARLS Jerônimo Coelho - GOB
GUSTAVO NEVES
Ari Kardec Bosco de Melo (gestorben)
Elmo Bittencourt - ARLS Regeneração Catarinense - GOB
CLEMENTINO F. BARCELO DE BRITO
Harry Antunes (gestorben)
Walmor Backes - ARLS Prof.Mâncio da Costa - GOB
DUARTE PARANHO SCHUTEL
José Bernardino Mangrich - ARLS Regeneração Catarinense - GOB
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Namenspatron
1º Besitzer
Namenspatron
1º Besitzer
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1º Besitzer
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1º Besitzer
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1º Besitzer
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1º Besitzer
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1º Besitzer
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Namenspatron
1º Besitzer
Namenspatron
1º Besitzer
JANUÁRIO DE ASSIS CORTE
Ib Silva - ARLS Regeneração Catarinense - GOB
WALDOMIRO ANTÔNIO NERCOLINE
Jaime Lopes Dalmau - ARLS União Adonhiramita - GOB
CYRO ELHKE
Vlademir de Ávila Akelrud - ARLS Luz do Sinai - GOB
JERÔNIMO FRANCISCO COELHO
Agenor José dos Santos Filho - ARLS Regeneração Catarinense - GOB
YLMAR DE ALMEIDA CORREIA
Márcio Luiz Pereira - ARLS Lauro Müller - GOB
CURT MAX LEBRECH
José Gonçalves - GOB
ANTÔNIO DE LARA RIBAS
Ambrósio Peters (gestorben)
MANOEL GALDINO VIEIRA
Cid Gomes - ARLS Ordem e Trabalho - GOB
MANOEL JOSÉ DE SOUZA FRANÇA
Antônio Carlos Marega
LUIZ DELFINO DOS SANTOS
Pedro Moacyr Mendes de Campos - ARLS Acácia do Continente - GOB
ARI KARDEC BOSCO DE MELO
Octacílio Schüler Sobrinho (gestorben) - GOSC
PEDRO JOSÉ BOSCO
Edy Genovez Luft - ARLS Regeneração Catarinense - GOB
MANOEL GOMES
Gerson dos Santos - ARLS Lauro Müller - GOB
BRASILÍCIO C. DE OLIVEIRA
Enir José Cecconi - ARLS Palmeira da Paz - GOB
ARONY NATIVIDADE DA COSTA
Eleutério Nicolau da Conceição - ARLS Alferes Tiradentes - GLSC
PEDRO A CARNEIRO DA CUNHA
Cairo Bueno de Oliveira - ARLS Regeneração Catarinense - GOB
ARNOLDO SUAREZ CUNEO
José Roberto Spósito - ARLS Fraternidade, Justiça e Trabalho - GOSC
SAMUEL FONSECA
Rodolfo Joaquim Pinto da Luz - ARBLS Fraternidade Catarinense - GOSC
ALEXANDRE F. I. EVANGELISTA
Alaor Francisco Tissot - ARBCLS Ordem e Trabalho - GOSC
HOLDEMAR OLIVEIRA MENEZES
Salomão Antônio Ribas Júnior - ARBCLS Ordem e Trabalho - GOSC
SÉRGIO BOPRÉ
Marco Aurélio Nedel - ARLS Luz do Ocidente - GOB
JOSÉ ABELARDO LUNARDELLI
Unbesetzt
28
19.02.2009 – Großmeister des Großorients von Santa Catarina
– COMAB besucht den Sitz der zentralen Potenz
Der Großmeister des Großorients von Santa Catarina und Vorsitzender der freimaurerischen Konföderation von Brasilien – COMAB, Bruder Rubens Ricardo Franz, besuchte heute morgens (19/02/2009)
den Sitz der Zentralen Potenz des Großorients von Brasilien.
Der Bruder wurde vom den Generalgroßmeister des GOBs, souveränen Brudern Marcos José da Silva, empfangen, der ihn zu
einem Besuch bei dem Sitz der zentralen Potenz geführt hat. Der
geehrte Bruder Rubens bedankte sich bei dem geehrten Bruder
für den Besuch und stellte sich zur Verfügung zum Besten des
freimaurerischen Ordens.
29
Am 17.04.2010 hat der GOSC durch seinen Mächtigen Bruder Alaor Francisco Tissot,
Stellvertretender Großmeister des GOSCs, der Loge ARLS Regeneração Catarinense des
GOBs für den Verlauf ihres 150 Jahres in einer Magnasitzung in Florianópolis (SC) geehrt.
Zur Ehrung wurde ein Schild gegeben, das dem ehrwürdigen Meister gewidmet. Im
Hintergrund sind Bruder Marcos José da Silva (Generalgroßmeister des GOBs), Bruder
Ib Silva (Großmeister des GOBs/SC) und Wagner Sandoval Barbosa (Stellvertretender
Großmeister des GOBs/SC) anwesend.
30
Der GOB/SC hat am 23.10.2010 den Arbeiter des Großorients von Santa Catarina
(GOSC), Bruder Germano Hoffmann (CIM-140/GOSC), in der Gedenksitzung im Tempel
der Loge ARLS Luz e Harmonia Nº 3347 (dem GOB/SC untergeordnet) in dem Orient
von Brusque (Santa Catarina) anlässlich ihres 10. Jahres geehrt.
Warum?: Weil er einer der ersten Begründer der 1. freimaurerischen Loge (ARLS Ordem
e Progresso) in dem Orient von Brusque, im Juni 1975, war und noch bei der Loge tätig
ist und auch weil er bei der ARLS Brusque Deutschen Loge aktiv ist, auch weil er ein
Dekan gebürtig aus Brusque ist, wegen seiner Unterstützung anlässlich der Gründung
der Jubiläumsloge, wegen freundschaftlichem Verhältnis, sowie wegen seiner großen
Dienstleistung bei der Gesellschaft von Brusque.
Wie: Durch die Gewährung des Titels Ehrenbruder der Loge.
Der Großmeister des GOBs/SC, Bruder Ib Silva, war anwesend.
31
TV GOB – GROSSMEISTER INTERVIEWT
LAELSO RODRIGUES – Generalgroßmeister des GOBs
TICIANO DUARTE – Vorsitzender der COMAB
GETULIO CORREIA – Großmeister des GOSCs
DURVAL DE OLIVEIRA – Großmeister des GOPs
JOSÉ P. AMORIM – Gr∴ Sek∴ GORN
32
Am 20.10.2008 fand die Gedenksitzung zum Ehren der gewählten Brüder mit Anwesenheit
der Großmeister Ib Silva (GOB-SC) und Rubens Ricardo Franz (GOSC) bei der Gastloge
ARLS Luz e Harmonia N. 3347/GOB-SC in der Stadt Brusque statt.
33
Am 30. April 2011 fanden in
Florianópolis, Bundesstaat Santa
Catarina, die feierliche Einweihung
des Tempels der MRGLSC, die
55. Jahresfeier der Großloge
und der Amtsantritt des Bruders
José Domingos Rodrigues als
Großmeister der Sehr Respektablen
Großloge von Santa Catarina statt.
Anwesend waren freimaurerische
Autoritäten aus dem ganzen
Brasilien. Bei diesem Anlass haben
der Großmeister des GOSCs,
Bruder Rubens Ricardo Franz, der
Stellvertretende des Großmeisters,
Bruder Alaor Francisco Tissot, der
Honorargroßmeister, Bruder Edelson
Naschenweng, der Stellvertretende
des Honorargroßmeisters, Luciano
Aurélio Winck, und der Bruder João
Paulo Sventnickas eine Ehrung
für die Großloge gemacht und
haben die lange Geschichte des
brüderlichen bzw. harmonischen
Zusammenlebens der Freimaurer in
Santa Catarina gelobt.
Bei dieser Gelegenheit hat sich
der Großmeister des GOSCs in
Verbindung mit dem gewählten
Großmeister des Großorients
von Brasilien/SC, Bruder Wagner
Sandoval Barbosa, gesetzt.
34
DIE LOGE DES GROSSORIENTS VON SANTA CATARINA BEKOMMT DEN VERDIENSTORDEN “HONRA AO MÉRITO” DER SOUVERÄNEN BUNDESKAMMER DES GROSSORIENTS
VON BRASILIEN
Die souveräne Bundeskammer des Großorients von Brasilien (GOB), vertretet durch den
Bundesfraktion von Santa Catarina und die symbolische Loge Augusta, Respektabel und
große Wohltäterin „Acácia do Continente“ Nr. 2014 (GOB/SC), begrüßen achtungsvoll
die Loge „Humânitas“ Nr. 34 des Großorients von Santa Catarina (Joinville, Santa Catarina). Die Absicht dabei war das Band der Freundschaft zwischen den Brüdern noch
enger zu schlingen und daher der Freimaurerorden zu stärken.
Im Einverständnis mit der gesetzgebenden Handlung 10/2011 der souveränen Kammer
ist der Bruder:. Chico Pereira, Bundesabgeordneter des Großorients von Brasilien,
als Vertreter der souveränen gesetzgebenden Bundeskammer gerufen worden, um den
Verdienstorden der Loge „Humânitas“ zu überreichen.
Abschnitt aus dem dazugehörigen Dokument:
„Im Anbetracht der großen Bedeutung dieser Veranstaltung für die Freimaurerei ist es
wichtig, dass die Präsidentschaft vom solchen illusteren Bruder dieser souveränen Bundeskammer vertreten wird. Dadurch zeigen wir den Respekt und die Beachtung, die wir
gegenüber ihm und allen Mitgliedern haben.
Gegeben und entworfen am sechsten April 2011, in dem Kabinett des sehr geehrten
Präsidenten der souveränen Bundeskammer, in der zentralen Gewalt in Brasília, Bundesdistrikt/Brasilien.
Unterzeichnet von Carlos Azevedo Marcassa.
35
36
ILLUSTRATIONEN UND DOKUMENTE
Proklamation an das Freimaurervolk, veröffentlicht im Jahr 1985
37
Feier anlässlich der Unabhängigkeitstag.
Gedenksitzung in dem Club 12 de Agosto.
Anwesend waren die staatlichen Autoritäten, Hr. Verehrter Vize-Governeur Dr.
Cassildo Maldaner, Hr. Verehrter Kommandant des Luftstützpunkts, Oberst
Luiz Fernando B. Ponte, Großmeister der Großloge G\L\S\C\, Bruder James
Gilson Berlim; Großmeister des GOESCs, Bruder Elmo Bittencourt, Großmeister
des GOSCs, Bruder Francisco Vady Nozar Mello.
FEIER ANLÄSSLICH DER UNABHÄNGIGKEITSTAG.
Gedenksitzung in dem Club 12 de Agosto.
Überblick der Versammlung.
38
Reportage über die Adoption des öffentlichen Platzes im Zentrum von Florianópolis,
veröffentlicht in der Zeitung „O Estado“
39
Freimaurerische Allianz zwischen den drei Potenzen in dem Bundesstaat Santa
Catarina, unterzeichnet in der Amtszeit des Bruders José Carlos Pacheco
40
Proklamation an das „Freimaurerische Volk“, veröffentlicht von
den drei Potenzen von Santa Catarina in dem Jahr 2000.
41
Mitteilung bezüglich der Nominata der Kandidaten zur Einweihung in den
Partnerlogen.
42
Zeugnis vom staatlichen freimaurerischen Verdienst, gewährt am 24.06.1995
von dem Großorient des Bundeslandes Santa Catarina - GOESC dem damaligen
Großmeister des GOSC, Bruder José Carlos Pacheco.
Mitteilung über die gemeinsame Sitzung zwischen dem GOSC und der
Großloge von Santa Catarina, veröffentlicht in der Zeitung „O Vigilante“.
43
Gedenkfeier anlässlich des Unabhängigkeitstags durch den Partnerpotenzen
GOSC und Großloge von Santa Catarina eröffnet Tempel.
44
Treffen von dem Großmeister des GOSC, GOESCs und GLSC.
45
Gedenkfeier anlässlich der 150-Jahr-Feier der PMSC
mit Verbindung der Partnerpotenzen
46
3
Maçonaria unida
Em defesa da ética e da moralidade
ILUSTRAÇÃO: DOUGLAS MAYER
A atividade pública só pode
ser exercida com ética e norteada
por princípios rígidos de moralidade. Por esse motivo, a maçonaria
catarinense desfraldou uma verdadeira cruzada em torno destes
temas. A proximidade da eleição
municipal tornou o clima apropriado para conscientizar maçons
e a sociedade para a escolha de
candidatos que estejam afinados
com estes valores.
Reunidos em Blumenau, em 23
de agosto de 2008, os representantes das três potências maçônicas
em Santa Catarina divulgaram manifesto em defesa da moralidade
pública. Assinaram o documento
os grão-mestres Rubens Ricardo
Franz, do Grande Oriente de Santa
Catarina (GOSC), José Domingos
Rodrigues, da Grande Loja de Santa Catarina, e Ib Silva, do Grande
Oriente do Brasil – SC.
A manifestação de Blumenau
marca um novo tempo para a ma- fundada e dirigida por irmãos maçonaria catarinense. Pela primeira çons das três potências e sediada
vez, todas as potências reunidas em Blumenau. A entidade desenpromoveram uma manifestação po- volve ações institucionais focadas
lítica aberta e pública em torno de na questão da ética, da moralidade
um tema relevante. Fiel depositária e do combate à corrupção.
No Dia do Maçom, em 20 de
de valores éticos e morais, a Ordem
tem a obrigação de lutar por princí- agosto, o grão-mestre Rubens
pios que fazem parte da cultura e Ricardo Franz fez nova manifestação. Num dos trechos do docuda formação de todo obreiro.
mento, distribuído
Ao mesmo tema todos os irmãos
po, o GOSC fez tamdo GOSC, alerta:
bém conclamação
“A ética e a moral
pelos princípios de
estão feridas, porcidadania, ética e
que constata-se a
moralidade, sugeausência e o declírindo que os irmãos
nio na formação
escolham preferenRubens Ricardo
do brasileiro, do
cialmente candidacompromisso claro
tos que integrem os
Franz, grão-mestre
e efetivo para com
quadros da ordem.
do
GOSC
a cidadania para
Ou que não contracom a Pátria”. O 6o
riem princípios da
ordem maçônica.
Congresso da Maçonaria CatariOutra iniciativa dos maçons nense, que será realizado de 7 a
para contribuir com o processo 9 de novembro, em Chapecó, será
eleitoral marcado para 5 de outu- um amplo fórum para discussão.
bro, quando se realizam eleições Entre os temas já definidos, esde âmbito municipal, foi a parce- tão o combate à corrupção, ética
ria firmada com a ONG Amasan- e moralidade pública e imprensa
ta (http://www.amasanta.org.br), como formadora de opinião.
“A inércia é
cúmplice da
omissão”.
Manifesto de Blumenau
“Preocupados com os
desajustes que afligem a
sociedade, protagonizados por aqueles que têm
a obrigação constitucional
de trabalhar com dignidade em prol das aspirações
do povo brasileiro, tornam
público seu posicionamento favorável ao movimento
moralizador, no sentido
de conscientizar a todos
os maçons e a sociedade
a não votar, nas próximas
eleições, em candidatos que
respondam a processo que
macule o princípio ético
que deve nortear aquele que
almeja o exercício da função pública, e que nesta condição, obtenham seus registros via artifício jurídico, como forma de baní-los
de uma vez por todas do cenário político, fazendo deste ato um
marco fundamental de moralização para a vida pública.
Ainda proclamam, que é urgente a necessidade de que os agentes do poder público, no exercício de suas funções, atuem com absoluta obediência aos princípios éticos e morais que devem presidir
as ações do gestor da coisa pública”.
Werbekampagne zum Besten der Ethik bzw. der Moralität und Manifest von
Blumenau, unterzeichnet durch den freimaurerischen Potenzen von Santa Catarina
47
8
Assembléia Legislativa presta homenagem
A
Assembléia Legislativa dedicou uma
sessão solene para homenagear a Maçonaria catarinense pelo transcurso
do Dia do Maçom, comemorado desde
2005 no dia 20 de agosto. A geração de maçons
se sucede a cada dia lutando pelos direitos humanos, contra os opressores e as desigualdades”, ressaltou o deputado Jorginho Melo.
O Parlamento catarinense entregou
placas comemorativas aos grão-mestres da
Grande Loja de Santa Catarina, José Domingos Rodrigues; do Grande Oriente de Santa
Catarina, Rubens Ricardo Franz; e do Grande
Oriente do Brasil, Ib Silva. Para Rodrigues,
a homenagem tem um significado singular, já que lhe proporciona compartilhar tal
momento em prol da paz, da fraternidade e
da justiça. Segundo ele, a Maçonaria tem o
propósito de lutar por todos os povos, sem
distinção de fronteiras. “Na qualidade de cidadãos livres, que lutam pelo bem-estar da
humanidade, devemos cada vez mais nos
convencermos do nosso dever e reafirmar o
compromisso da ordem.” Ele aproveitou a
ocasião para enfatizar a necessidade dos maçons terem consciência das injustiças sociais
que assolam o país, para que, assim, possam
adotar posições firmes e corajosas em defesa
dos direitos dos brasileiros, de acordo com
os ensinamentos maçons. “A nossa crença representa a esperança de felicidade do nosso
semelhante para banir, definitivamente, do
nosso meio, os antiéticos e os imorais. Essa
é a nossa grande missão.”
O segundo homenageado da noite declarou ter um sonho. “Gostaria que todas as
pessoas do mundo fossem maçons”, disse
Ib Silva, reforçando os discursos anteriores
que destacaram o trabalho maçônico pela
busca da perfeição, do bom comportamento,
da prática do amor e da fraternidade. “Devemos respeitar a dignidade de cada pessoa, ter
compromisso com a ética e com a moralidade, amor à família e crença no grande arquiteto do universo.” Silva ainda observou que
cada maçom deve exercer o seu papel social
na missão de transformar o mundo. E desejou: “Que todos possam dizer de nós, irmãos
unidos na luta de um mundo melhor”. Por
sua vez, Franz agradeceu o espaço concedido pela Assembléia Legislativa e fez coro às
palavras proferidas anteriormente. “A Maçonaria tem como objetivo o aperfeiçoamento
moral, espiritual e cultural do homem”.
Ehrung zum Tag der Freimaurer in der Staatskammer
48
9
1.
Conclamamos aos cidadãos brasileiros
que apóiem o livre exercício da cidadania e a necessidade do compromisso de
todos para com a Ética e para com a moralidade
pública.
2.
Conclamamos aos cidadãos brasileiros
para que neste momento político nacional escolham os candidatos que atuem
com ética, com decência, com lisura, com correção
e com honestidade, sob pena de comprometermos,
de forma grave, o futuro das próximas gerações.
3.
Conclamamos aos cidadãos brasileiros
para que lutem por uma Política Tributária justa neste País. Que se promova
o aumento da base de contribuição, uma melhor
participação de Estados e Municípios no “bolo tributário” e conseqüentemente pela redução da carga
tributária deste País, que é uma das mais altas do
mundo, sem a equivalente contrapartida de serviços
ao cidadão. O volume que é arrecadado, dia após
dia, bate recordes de arrecadação mês após mês, e
é consumido sem que a sociedade perceba os benefícios a ela gerado, visto que os graves problemas
com segurança, educação, saúde, transporte, etc...
continuam presentes em nossas vidas.
A ética e a moral
estão feridas,
porque constatase a ausência
e o declínio na
formação do
brasileiro para
com a cidadania
e com a Pátria
4.
Conclamamos aos cidadãos brasileiros,
a trabalharem pela inclusão social, harmônica e fraterna. Visto que vivemos
em um País de injustiças seculares, em que a desigualdade figura como algo permanente e natural e a
pobreza parece resistir aos discursos e às políticas
que pretendem erradicá-la. Não é mais possível desconhecer ou ignorar essa realidade. A população,
contrariamente aos princípios constitucionais, está
sendo segregada em classes e categorias cada vez
mais díspares, incompatíveis com sociedades democráticas, com as melhores tradições republicanas
e com a natureza do convívio harmônico e fraterno
do povo brasileiro.
5.
Ao finalizarmos, esperamos que este manifesto ecoe, em todos os cantos e recantos, como um brado pela consciência dos
nossos cidadãos, para que atuem pela preservação
e observância das suas escolhas, dentro de critérios
onde se preserve a ética e se garanta a moralidade
em nosso País.
6.
As reformas que este País tanto necessita
não devem ser apenas política nem apenas ética. Deverá ter um sólido embasamento moral, doutrinário, idealístico, buscando a
adequada formação de caráter, patriotismo e ainda
os sentimentos de dever e humanidade.
Nestes pressupostos estão contidos os princípios e preceitos maçônicos, a que devem recorrer os
nossos deputados na elaboração das leis. Cumprenos despertar nos cidadãos o valor da ética social.
Não nos deixemos dominar pelo comodismo, pelo
desânimo, pela desesperança.
Orgulhemo-nos de ser corretos e envergonhemo-nos da prática de ações condenáveis.
Preservemos, a todo o custo, o sistema de moralidade que nos incute a Ordem Maçônica.
Este é o pensamento do Grande Oriente de Santa Catarina, suas lojas e seus obreiros, unidos numa
cruzada moral pela restauração da lisura, da probidade e da correção na vida pública e social, para que
nossa Pátria possa viver a verdadeira democracia.
Em 20 de agosto de 2008. Dia do Maçom.
Rubens Ricardo Franz
grão-mestre
Alaor Francisco Tissot
grão-mestre adjunto
A Assembléia Legislativa
homenageou a maçonaria
catarinense pelo transcurso do Dia
do Maçom, comemorado desde 2005
Ehrung zum Tag der Freimaurer in der Staatskammer
49
Relações Públicas
Franz e Tissot visitam Irmãos ligados à atividade política
José Carlos Pacheco, Gean Loureiro e Rubens Franz
O Grão-Mestre Rubens Ricardo Franz e o Grão-Mestre Adjunto, Alaor Tissot, visitaram no
dia 16 de dezembro os Irmãos
Jorginho Mello e Joarez Ponticelli,
ambos deputados estaduais. Os
assuntos discutidos foram o novo
Código Florestal do Estado e a formação de Regiões Metropolitanas.
Os Irmãos parlamentares se colocaram à disposição para discutir
os temas com os Obreiros e com
a população em geral em todas as
regiões do Estado.
No mesmo dia, Franz e Tissot
visitaram o Irmão Hugo Hoeschl,
Presidente do CIASC (Centro de
Informática e Automação do Estado de Santa Catarina), cuja gestão
tem sido elogiada por diversos
segmentos da sociedade, em âm-
bito nacional. A conversa girou
em torno de novas tecnologias
desenvolvidas pelo CIASC que
podem ser aplicadas ao GOSC.
Já em janeiro, o Grão-Mestre, acompanhado do Irmão José
Carlos Pacheco, presidente do
Tribunal de Contas de Santa Catarina, fez uma visita de cortesia
ao Irmão Gean Loureiro, presidente da Câmara de Vereadores
de Florianópolis. O objetivo foi o
de parabenizar o Irmão Loureiro
pela sua reeleição e por ter assumido o comando do Legislativo
municipal da capital. “Certamente o Irmão Gean vai imprimir em
sua gestão à frente da Câmara de
Vereadores de Florianópolis os
ideais da nossa Ordem”, declarou
o Grão-Mestre.
Sessão conjunta e visita à Mesquita em Lages
as lojas maçônicas das três potências
regulares de lages têm feito vários eventos
conjuntos desde 1999, num grande trabalho
de aproximação e integração dos irmãos. a
última sessão conjunta, em 19 de novembro
do ano passado, reuniu oito lojas de lages, além dos Veneráveis de duas oficinas
de são joaquim e outra de Bom retiro. o
Grão-mestre rubens ricardo franz também
participou do encontro, que foi conduzido
pelo Venerável mestre nei jacob Backes, da
loja obreiros da luz, do Gosc. a sessão
conjunta foi marcada pela palestra do irmão jarbas lima, Promotor de justiça, que
falou sobre o papel da maçonaria no terceiro milênio.
neste mesmo dia, antes da sessão, o
Grão-mestre do Gosc visitou o templo islâmico de lages, sendo recebido pelo irmão
ali saleh neto, pelo sacerdote ‘sheik’ aboul
Wahab e pelo Presidente da comunidade
árabe de região serrana, mohamad Hus-
sein abou Wad. franz recebeu um exemplar
do livro sagrado dos muçulmanos, o alcorão, e frisou a importância do encontro para
uma maior integração entre as instituições,
“que passa por termos um melhor conhecimento mútuo sobre as doutrinas e princípios uns dos outros”. o aprofundamento
das relações da maçonaria com outras instituições filosóficas tem sido uma das grandes preocupações do Grão-mestre e tema de
seguidos encontros.
Nachricht über die gemeinsame Sitzung zwischen den Werkstätten der drei
regulären Potenzen von SC.
50
Maçons dão exemplo na administração
do Hospital Santa Otília, em Orleans
A
situação do Hospital Santa Otília era
muito delicada. Os funcionários estavam com os salários atrasados há
dois meses quando os maçons das lojas Toneza Cascaes (GOSC) e São João Batista
(Grandes Lojas) decidiram se unir e assumir
a sua administração. Hoje a instituição paga
salários e encargos sociais em dia e conseguiu
fazer investimentos de mais de meio milhão
de reais na melhoria de sua infra-estrutura.
Tudo começou com os Irmãos Gilberto
Pieri e Luiz Carminati, presidente e secretário do Conselho do Hospital. Quando perceberam que a administração da instituição
não ia bem, resolveram fazer um desafio aos
Obreiros das duas Lojas da cidade, que prontamente toparam o desafio. O Irmão Ricardo
Rodrigues assumiu a presidência da diretoria,
tendo auxílio dos Irmãos Jocondo Crocetta
Neto (Vice-Presidente), Ângelo Alberton Júnior, Guido Pizzolatti (Tesoureiro), Juci Araújo
(Tesoureiro-Adjunto) e Ênio Galvane (Secretário-Adjunto). Fazem parte ainda do quadro os
Irmãos Alcimar Jung (Diretor Administrativo)
e Carlos Alberto Bússolo (Contador).
Formada a equipe, os Obreiros foram à
luta e conseguiram melhorar cada vez mais o
hospital, enxugando e otimizando a equipe. O
trabalho que antes era feito por 68 pessoas hoje
é realizado por 35 funcionários, sem perda de
qualidade e agilidade. Os pacientes atendidos
pelo SUS têm, cada vez mais, atendimento
equiparado aos pacientes particulares. E a folha de pagamento é quitada sempre no último
dia útil de cada mês, religiosamente.
Além disso, os Irmãos conseguiram movimentar os políticos e as entidades sem fins lucrativos da região Sul, como o Rotary e o Lions
e buscaram recursos para investir na melhoria
da estrutura física do hospital. Foram investidos R$ 240 mil na reforma e ampliação do
centro cirúrgico. Outros R$ 120 mil foram
aplicados na reforma e ampliação da entrada,
recepção e várias salas do hospital. A reforma
dos quartos e banheiros custou R$ 25 mil e
outros R$ 130 mil renovaram os equipamentos médicos da instituição.
A administração dos Maçons tem sido tão
eficaz que, nos últimos anos, o hospital se tornou referência na cidade, ao honrar sempre o
13º salário e o pagamento do mês de dezembro
antes do Natal. Possibilita, assim, aos funcionários e seus familiares, melhores condições
financeiras para as Festas de final de ano. E faz
a alegria do comércio local.
O saneamento das contas passou ainda
pelas questões fiscal e trabalhista. Foram quitados alguns parcelamentos e os remanescentes estão sendo pagos em dia, possibilitando
a aquisição de Certidões Negativas, tanto da
Receita Federal quanto do INSS, importantes
para recebimento de subvenções e outras ajudas financeiras do poder público.
Irmãos das Lojas Toneza Cascaes e São João Batista transformaram a administração do hospital de Orleans, no Sul do Estado, num exemplo para Santa Catarina
Krankenhaus, verwaltet von Brüdern∴ des GOSCs und der GLSC.
51
Hospital Regional Alto Vale
Uma história de
dedicação e conquistas
A história da construção do Hospital Regional Alto Vale começou em 1979. Depois
de seguidas interrupções nos trabalhos, em
1990 o então prefeito Nodgi Pellizzetti criou
por lei uma Comissão Especial, formada por
vários segmentos da sociedade, para cuidar
das obras. Esta Comissão, totalmente desvinculada do poder público e administrada pela
comunidade, passou a promover campanhas,
shows, rifas, pedágios, churrascos e outros
eventos, para levantar dinheiro para a construção. Paralelamente, trabalhava-se também
na busca de recursos municipais, estaduais e
federais. Infelizmente, sem obter muito êxito
junto ao poder público.
A conclusão da obra ficou mais próxima
com a posse do governador Vilson Kleinübing, que assumiu o compromisso de terminar a obra. Além de cumprir esta promessa,
na gestão dele o Estado adquiriu todos os
equipamentos hospitalares para o HRAV. Importantes também foram as doações recebidas
em dinheiro ou em materiais de construção,
tanto das pessoas quanto das empresas. Em 26
de março de 1994, depois de quase 15 anos
em construção, o Hospital Regional Hospital
Regional Alto Vale finalmente foi inaugurado.
Há vinte anos a Maçonaria
ajuda o Hospital do Alto Vale
O HRAV hoje
Irmão Cláudio Ropelato, presidente
da Fusavi, administradora do HRAV
A participação da maçonaria
Desde a sua criação, a Fusavi conta com
a participação direta, ativa e decisiva de
maçons rio-sulenses, das Lojas Luz do Vale
(GOSC) e Plácido Olímpio de Oliveira (GOB/
SC). Alguns deles também dirigiram e dirigem
a instituição, como o atual presidente, Irmão
Cláudio Ropelato, empresário e Obreiro da
Luz do Vale. Nestes quase três anos da gestão
do Irmão Ropelato, já foram investidos cerca
de R$ 5 milhões no hospital. Foram adquiridos equipamentos de última geração para todos os setores e feitas reformas na estrutura
física das UTIs adulto e pediátrica, no centro
cirúrgico, no setor de informática, no sistema
de elevadores e na implantação do setor de
engenharia hospitalar. O valor investido em
novos equipamentos chega aos R$ 3 milhões.
A reforma e ampliação de 13 para 20 leitos da
UTI adulto totalizaram mais de R$ 1,5 milhão.
Os investimentos em equipamentos, reformas
e ampliação das salas de informática, das voluntárias e implantação da engenharia clínica
somam mais R$ 660 mil. Com recursos próprios do hospital, recentemente foram adquiridos oito ventiladores pulmonares, que serão
usados na UTI adulto.
O Hospital Regional Alto Vale funciona num prédio com dez andares. É
uma instituição filantrópica mantida
pela Fundação de Saúde do Alto Vale do
Itajaí – Fusavi. Conta com uma equipe
de 130 médicos, 530 colaboradores e 60
voluntárias. Possui 228 leitos e atende
cerca de mil pessoas todos os meses.
95% destes atendimentos são feitos pelo
SUS. Ele é realmente um hospital regional, pois dá assistência à população de
28 cidades do Alto Vale do Itajaí em todas as complexidades médicas. Na área
de cirurgia cardíaca vai além, abrangendo pacientes de 68 municípios.
23 entidades e clubes de serviço com
direito a voto participam do conselho
curador e da assembléia da Fusavi. Esta
forte presença de representantes de todos
os segmentos da comunidade na administração do HRAV, voluntariamente, é
uma das razões do sucesso alcançado.
Colaboração: Xico Stocker
Krankenhaus, verwaltet von Brüdern∴ des GOSCs und GOB/SC.
52
3
Abertura conjunta do Ano Maçônico
Integração total das três Potências regulares de SC
760 Irmãos das três Potências
Maçônicas regulares lotaram o
auditório Antonieta de Barros, na
Assembléia Legislativa, prestigiando a cerimônia conjunta de Abertura do Ano Maçônico, dia 16 de
março.
O evento, sugerido e estimulado pelo Irmão Rubens Ricardo
Franz, foi coordenado conjuntamente com os Grão-Mestres e
Grão-Mestres Adjuntos de todas as
Obediências. O Irmão Salomão Ribas Júnior, ex-presidente do Tribunal de Contas do Estado, palestrou
sobre Crise, Ética e Sociedade,
sendo aplaudido de pé pelos presentes ao final de sua explanação.
Estiveram prestigiando o evento, além de Irmãos das três Obediências e de todas as partes do Estado, os Irmãos José Carlos Pacheco
(presidente do Tribunal de Contas
do Estado), João Eduardo Souza
Varella (presidente do Tribunal de
Justiça do Estado), Jean Kuhlmann
(deputado estadual), Gean Loureiro (presidente da Câmara de Vereadores de Florianópolis), Valdir
Cobalchini (secretário de Estado
de Coordenação e Articulação) e
Adriano Zanotto (secretário municipal de Florianópolis).
O Grão-Mestre Rubens Ricardo Franz ressalta que o sucesso
do evento solidifica ainda mais
a união entre GOSC, GOB-SC e
Grandes Lojas. União esta firmada
já nos anos 80, conforme a própria
leitura de documento conjunto
emitido pelas três Obediências
de Santa Catarina em 1985, mostrando que a união e harmonia dos
Maçons catarinenses, independente da Potência à qual pertençam,
vem de longa data. Desta forma, os
Grão-Mestres das três obediências
ratificaram os termos lidos, consolidando ainda mais a Maçonaria
Unida Catarinense.
Primeiro evento de 2009 lotou auditório da Assembléia Legislativa
Continuam abertas as inscrições para
os concursos literário e musical
Seguro de vida com maior
prêmio e menor mensalidade
A concorrência promovida
pela administração do GOSC
– através da ação da Secretaria
de Hospitalaria e Beneficência
– para buscar a melhor proposta para o seguro de vida
em grupo do Grande Oriente
foi vencida pela empresa Metropolitan Life Seguros e Previdência Privada. O resultado,
para todos os Obreiros filiados
ao GOSC, foi uma redução na
parcela paga mensalmente e
um aumento do prêmio.
O Pregão número 001/09 trouxe
propostas de três
empresas.
A
vencedora ofereceu um valor de
prêmio de R$ 35 mil
por Irmão, com mensalidade de R$ 16.
Irmão Salomão Ribas Júnior palestrou sobre crise, ética e sociedade
Anteriormente, tínhamos um
seguro de R$ 30 mil e pagávamos R$ 19,42 todos os meses.
Para o Grão-Mestre Rubens
Ricardo Franz, foi um ótimo
resultado, “que conjugou um
aumento de 16,67% no valor
do capital, com redução de
17,61% no valor pago por Irmão”. Ele ressaltou, ainda, que
“há muito a ser feito nesta área,
mas o resultado obtido é significativo face a nossa realidade
de sinistros e faixa etária dos
Obreiros”.
Prosseguem as inscrições para os concursos literário e musical
promovidos pelas Secretarias de Cultura e
de Educação do GOSC.
Os Irmãos Mestres podem inscrever até três
títulos em cada uma
das três categorias do 1o
Concurso Lindolf Bell de Literatura
Maçônica: Aprendiz, Companheiro
e Mestre. Os artigos devem ter de
duas a cinco páginas e versarem
sobre algum dos temas de estudo
de cada Grau, conforme o anexo do
regulamento. A inscrição estendese até 30 de julho.
Já o concurso para escolha do
Hino do Grande Oriente é aberto a
todos os Irmãos. Serão escolhidas
letra e melodia, para comemorar
os 60 anos da entidade. As inscrições devem ser feitas até o dia 30
de agosto. Cada participante tem o direito
de inscrever até duas
composições. As inscrições podem ser feitas
individualmente ou em
parceria, com um Irmão
compondo a letra e outro
fazendo a melodia. No
dia 12 de setembro será
feito o julgamento das composições, com apresentação ao vivo das
músicas para a comissão julgadora.
O(s) vencedor(es) receberá(ão) R$ 3
mil de premiação, além de troféu e
diploma. Os demais participantes
receberão troféus de participação.
As inscrições em ambos os
concursos são gratuitas e devem
ser feitas através das Lojas. Mais
detalhes e o regulamento dos dois
concursos os Irmãos encontram na
área restrita do portal do GOSC:
www.gosc.org.br.
Gemeinsame Eröffnung des freimaurerischen Jahres durch die drei Potenzen des
Bundeslandes
53
8
Contra a corrupção
Ato reúne milhares nas ruas de Florianópolis
Crianças e adolescentes de escolas de diversos municípios do
Estado participaram da mobilização
da campanha “O que você tem a ver
com a corrupção”, no dia 27 de março, em Florianópolis. O movimento,
liderado pelo Ministério Público,
tem o apoio do GOSC. Diversão,
atividades educativas, shows musicais e encenação com os atores
da Rede Globo Milton Gonçalves
e Rafael Almeida fizeram parte da
programação do evento até o final
da tarde.
Marcado inicialmente para
ocorrer no dia 9 de dezembro, Dia
Internacional de Combate à Corrupção, data instituída pela Organização das Nações Unidas (ONU),
o evento foi transferido em razão
das fortes chuvas que atingiam o
Estado ao final do ano passado.
O ator e Irmão Milton Gonçalves diz que aprendeu a importância da honestidade ainda menino,
com a mãe, que o fazia devolver até
mesmo “um toco de lápis” se ele
chegasse em casa sem poder explicar a origem do “presente”. “Eu não
gostava, claro, mas só mais tarde
aprendi como isso era importante”.
Aos 71 anos de idade, a lembrança se transformou na convicção de que o caminho para a
recuperação da sociedade passa
pela conscientização das crianças.
Foi o que o motivou a se engajar na
campanha “O que você tem a ver
com a corrupção?” e tornar-se um
de seus militantes mais entusiasmados. Impressionaram muito o
ator os depoimentos das crianças e
adolescentes que fizeram parte do
evento. Conheça alguns deles:
Estudantes de escolas públicas e particulares participaram do evento: consciência contra a corrupção
Irmãos Rubens Ricardo Franz e Ib-Silva (Grão-Mestre do GOB/SC), marcando presença
“E
ssa campanha conscientiza as pessoas
e faz com que tenhamos um futuro
melhor.”
Gabriela David, 13 anos, da Escola Básica Luiz Cândido
“C
om essa campanha as crianças vão
aprender que não se deve colar na prova,
roubar e não devolver o troco. Ela é muito boa.”
Débora da Silva Lopes, 11 anos, da Escola Básica Luiz
Cândido
“A
cho muito bom esse projeto. Faz com
que os pequenos incentivem os grandes
a combater a corrupção. Ajuda a melhorar o
País.”
Edianara Aparecida Dalaqua, 11 anos, da Escola Najla
Carone Goedert
“A
campanha vai ajudar a melhorar o nosso
País.”
Natália Soares, 9 anos, da Escola Najla Carone Goedert
“A
corrupção é algo ruim. Essa campanha
ensina a gente a não tirar dinheiro da mãe,
a não colar nas provas, a não ser corrupto.”
João F. Freire Luiza, 12 anos, da Escola Rosa Torres de Miranda
“E
ssa campanha é importante porque ensina
as pessoas desde criança a não jogar lixo
no chão, a devolver o troco, a não roubar.”
João Batista Rodrigues Marcos, 11 anos, da Escola
Rosa Torres de Miranda
Gemeinsame Veranstaltung gegen die Korruption
54
3
Manifesto conjunto do GOSC e da MRGL/SC, publicado na imprensa catarinense no dia 7 de setembro
Conclamação da Maçonaria catarinense no Dia da Independência
O Grande Oriente de Santa Catarina
(GOSC) e a Muito Respeitável Grande Loja
de Santa Catarina (MRGL/SC), irmanados
ao Grande Oriente do Brasil (GOB/SC), que
formam a Maçonaria catarinense, dirigemse ao povo do nosso estado no Dia da Independência.
A Maçonaria brasileira nasceu sob a
égide dos ideais libertários, da democracia e da verdade. Neste sentido os Maçons,
além de serem guardiões destes postulados
junto à sociedade, devem crer e atuar para
que isto efetivamente ocorra. A Maçonaria
não pode e nem fica indiferente à ação política e social. Atua, dentro de seus padrões
éticos, para manter as grandes conquistas
sociais da humanidade.
A Nação lutou para a conquista de sua
liberdade, para crescermos como um país
livre e independente. Agora, em pleno início do Século XXI, lutamos contra os desmandos e a corrupção praticada por uma
minoria de maus brasileiros, os quais deveriam primar como exemplos de cidadania e
decência, priorizando o bem estar do povo
brasileiro, com dedicação pessoal e sem
ambições aviltantes.
A corrupção cancerígena e o descrédito
que se instalou nos poderes da República,
com a falta de respeito à coisa pública e
com o erário sangrando sem tréguas, podem
ser combatidos se estivermos vigilantes, organizados e comprometidos com o bem estar coletivo.
promovendo o aumento da base de
contribuição, uma melhor participação
de Estados e Municípios e a redução da
carga tributária.
5. Que os cidadãos brasileiros atuem
pela inclusão social, harmônica e
fraterna. A população, contrariamente
aos princípios constitucionais, está
sendo segregada em classes e categorias
cada vez mais díspares, incompatíveis
com sociedades democráticas, com as
melhores tradições republicanas e com
a natureza do convívio harmônico e
fraterno do povo brasileiro.
6. Que implementemos um Projeto
de Educação Cidadã para os nossos
jovens, embasado pela moral, buscando
a adequada formação de caráter,
patriotismo e ainda os sentimentos de
dever e humanidade.
Assim, conclAmAmos
1. Que todos os cidadãos brasileiros
apóiem o livre exercício da cidadania e
a necessidade do compromisso de todos
para com a Ética e para com a Moralidade
Pública.
2. Que todos atuem pela preservação da
liberdade expressão e a de imprensa.
3. Que os cidadãos brasileiros, nas
próximas eleições, escolham os
candidatos que atuem com ética, com
decência, com lisura, com correção
e com honestidade, sob pena de
comprometermos, de forma grave, o
futuro das próximas gerações.
4. Que os cidadãos brasileiros lutem
por uma Política Tributária justa,
Finalizando, exortamos para o brado
pela consciência dos nossos cidadãos, para
que atuem pela preservação e observância
das suas escolhas, dentro de critérios éticos
e que garantam a moralidade no nosso País.
Ação externa: recuperação do porto de Itajaí
O GOSC articulou a formação de um grupo
de Irmãos para que busquem a verdade sobre a
recuperação do Porto de Itajaí. Após obter informações concretas e verdadeiras sobre o caso, o
Grande Oriente pretende se articular para agir
concretamente no sentido de auxiliar o andamento dos trabalhos.
A situação atual do porto é constrangedora,
pois em 1983, o terminal foi reconstruído em sete
meses, depois dos devastadores efeitos das en-
chentes que castigaram o Estado, especialmente
o Vale do Itajaí. Agora, passados nove meses das
últimas inundações, vivenciou-se um ‘jogo de empurra’ entre várias autoridades ligadas à obra. Finalmente os trabalhos foram retomados, mas a demora prejudica em muito a economia do Estado.
O Grão-Mestrado também está se mobilizando para cobrar do poder público obras importantes para a segurança e o bem-estar da sociedade
catarinense, como a construção do novo presídio
I N F O R M AT I V O D O G RA N D E O R I E N T E D E S A N TA C ATA R I N A
GRão-mestRado
Rubens Ricardo Franz
Alaor Francisco Tissot
Rua dos Ilhéus, 38 – 1o andar, Edifício Aplub
CEP 88010-560, Florianópolis (SC)
Telefone: (48) 3952-3300
w w w. g o s c . o r g . b r
diagramação
Marcelo Duarte
de Lages, e as obras de duplicação da BR 470 e
da BR 101, no trecho Sul. O Irmão Rubens Ricardo Franz também lembra que o GOSC está debatendo com a sociedade assuntos importantes
do momento político e econômico atual, como a
proposta do piso salarial regional para Santa Catarina, os ajustes da legislação ambiental federal,
a criação das Cotas Raciais, a redução da jornada
de trabalho para 40 horas e a recriação da CPMF,
agora sob o nome de CSS.
CONFEDERAçãO MAçôNICA DO BRASIl
secRetaRia de comunicação
Nelson Santiago
impressão
Copiart
textos e edição
Nelson Santiago
[email protected]
tiragem
3.800 exemplares
Permitida a reprodução total ou parcial das matérias publicadas, desde que citada a fonte
Aufruf der Freimaurerei in Santa Catarina
55
5
Jerônimo Coelho
Homenagens ao patrono da Maçonaria Catarinense
Aconteceram no dia 28 de julho, em Florianópolis, vários atos
comemorativos da passagem dos
203 anos do nascimento de Jerônimo Francisco Coelho, patrono
da Imprensa e da Maçonaria catarinenses. Esta data marca também
o Dia da Imprensa, por ter iniciado
no dia 28 de julho de 1831 a circulação do primeiro jornal do estado,
O Catharinense, criado por Coelho.
As homenagens foram organizadas em conjunto pela Maçonaria, 14ª Brigada de Infantaria Motorizada do Exército, Associação
Catarinense de Imprensa, Instituto
Histórico e Geográfico de Santa
Catarina e a Academia Catarinense de Letras. Coelho era também
militar, tendo alcançado o posto
de Brigadeiro, que atualmente corresponde à patente de General. Foi
um dos responsáveis pela criação
da Força Pública de Santa Catarina, hoje Polícia Militar.
Natural de Laguna, Coelho foi
colaborador do jornal Aurora Fluminense, do Rio de Janeiro. Quando voltou para Santa Catarina,
usou esta experiência para fundar
o primeiro jornal do Estado. Foi
também pioneiro na Maçonaria,
integrando a primeira Loja catarinense, a Concórdia, criada em
1831 em Florianópolis.
Nosso Irmão foi, ainda, fundador da Sociedade Patriótica Catarinense, tendo sido seu primeiro
presidente. A entidade tinha como
objetivos congregar homens probos e que defendiam uma independência de fato para o Brasil,
contra as investidas de Portugal,
combatendo também as oligarquias e o despotismo da época.
Mesmo com os elevados cargos que exerceu, Jerônimo Coelho morreu pobre, quase nada
deixando aos seus herdeiros. Tal
pobreza levou o historiador catarinense Almirante Henrique Boiteux a escrever: “Pobre nasceu;
de mãos limpas viveu e com elas
puras morreu. Viveu sua honradez
e probidade, uma vida sem fausto
e sem luxo; acomodava-se às suas
circunstâncias e a muitos que lhe
estranhavam aquele modo de pro-
Franz fala em nome da Ordem
ceder, contentava-se em dizer: A
minha pobreza é a minha riqueza”.
Estiveram presentes ao evento
o secretário de Estado do Turismo,
Esporte e Lazer, Gilmar Knaesel,
representando o Governador Luiz
Henrique da Silveira, o prefeito da
Capital, Dário Berger, o presidente do
Tribunal de Contas do Estado, Irmão
José Carlos Pacheco e os Comandantes da Polícia Militar de Santa Catarina e da 14ª Brigada do Exército. A
solenidade contou com apresentação
da Banda de Música do 63º Batalhão
de Infantaria do Exército, cujos componentes trajavam o uniforme de
meados do século 19.
O Grão-Mestre do GOSC, Rubens Ricardo Franz, discursou em
nome das três Potências Maçônicas regulares de Santa Catarina.
No seu discurso, pediu à sociedade brasileira que se mire no exemplo de Jerônimo Coelho, conclamando-a a:
1. Apoiar o livre exercício
da cidadania e a necessidade do
compromisso de todos para com
a Ética e para com a moralidade
pública.
2. Preservar as liberdades de
expressão e de imprensa.
3. Nas próximas eleições, escolher candidatos que atuem com
ética, e honestidade, sob pena de
comprometermos, de forma grave,
o futuro das próximas gerações.
4. Lutar por uma Política Tributária justa, que promova o aumento da base de contribuição,
uma melhor participação de Estados e Municípios no “bolo tributário” e a conseqüente redução da
carga tributária brasileira.
5. Trabalhar pela inclusão social, harmônica e fraterna.
Banda de música do 63o Batalhão de Infantaria do Exército se apresentou com uniformes do século XIX
Gemeinsame Ehrung zum Pressepatron in Santa Catarina
56
7
Integração fraternal
Jantar de Mesa realizado em Rio do Sul, aglutinando obreiros das
Lojas do GOSC: Luz do Vale, Pedra Áurea do Vale, Ardósia do Vale /
GOB – SC: Plácido Olimpio de Oliveira e MRGL/SC: Acácia Riosulens
Grão-Mestre prestigia jantar ritualístico com Lojas do GOSC, GOB/
SC e MRGL/SC em Brusque
Sessões conjuntas aproximam Potências regulares
S
eguindo orientação do GrãoMestrado do GOSC, nossas
Lojas têm realizado diversas Sessões
conjuntas, unindo Obreiros de diferentes Oficinas do nosso Grande
Oriente e também Irmãos do GOB e
das Grandes Lojas. Trata-se de uma
prática saudável, dentro do espírito
pregado pelos Irmãos Rubens Franz e
Alaor Tissot, de gerar mais interação
entre as diversas Oficinas do GOSC
e também unir as três Potências, que
formam “as três grandes colunas da
Maçonaria Brasileira”.
No Sul do Estado, nossos Irmãos realizaram uma sessão conjunta das Lojas Ciência e Trabalho
(Tubarão), Zezinho Cascaes (Braço do Norte), Templários da Boa
Ordem (Jaguaruna) e Energia das
Águas (Gravatal). Também estiveram presentes Obreiros de outras
potências da região e do Rio Grande do Sul. O evento aconteceu em
Tubarão no dia 24 de junho, dia de
São João, nosso padroeiro, com a
participação de dezenas de Irmãos.
Em Brusque, as Lojas Ordem
e Progresso e Brusque Deutsche
Loge, ambas jurisdicionadas ao
GOSC, participaram com as demais Lojas do GOB/SC e MRGL/
SC daquele oriente, de um Jantar
Ritualístico em comemoração ao
Solstício de Inverno, no dia 21 de
junho, às 20 horas, numa sala reservada do Clube de Caça e Tiro
Araújo Brusque. Participaram 84
Irmãos da região, independente
de Potência e Rito. O Grão-Mestre
Rubens Ricardo Franz prestigiou o
Encontro, com os Oficias do GOSC:
Mariogold Lickfeld, Tarcisio Giroleti, Carlos Krieger e Gilberto Rau.
Ainda em Brusque, a Loja Ordem
e Progresso no 25 (GOSC), realizou
no dia 06 de julho Sessão conjunta com a Loja Luz e Harmonia nº
3347, jurisdicionada ao GOB/SC,
praticante do Rito Brasileiro. A Sessão foi precedida de uma reunião
ordinária do Conselho de Mestres
Instalados das Lojas de Brusque,
uma entidade supra-potências.
O Grão-Mestre também participou do jantar ritualístico das Lojas
do GOSC da região de Blumenau,
no dia 22 de junho, marcando o
solstício de inverno. Estiveram
presentes mais de cem Irmãos das
Lojas Justiça e Trabalho, Cavaleiros
da Luz, Templários da Arca Sagrada e Artífices da Sabedoria, além
do Triângulo Templários do Vale.
No Alto Vale do Itajaí, um Jantar de Mesa foi realizado em Rio
do Sul, reunindo Obreiros de três
Lojas do GOSC: Luz do Vale, Pedra
Áurea do Vale e Ardósia do Vale,
uma do GOB/SC (Plácido Olimpio
de Oliveira) e outra das MRGL/SC
(Acácia Riosulense).
Já em Curitibanos, os Irmãos
das Lojas Cinzel, Estrela do Planalto, Luz Templária e Terceiro
Milênio, em parceria com o Capítulo DeMolay Estrela do Terceiro Milênio e Bethel Iris Manuji,
promoveram no domingo, dia 21
de junho, seu primeiro almoço de
confraternização, reunindo mais
de 500 pessoas no Centro Comunitário Frei Eliseu Tambosi. O lucro
do churrasco será revertido em
favor da beneficência. O sucesso
foi tão grande que os Veneráveis já
estão pensando em tornar o evento
anual. "O objetivo principal foi alcançado, que era aproximar a Maçonaria da comunidade e quebrar
estigmas que algumas pessoas criaram a respeito da nossa Instituição.
Com o sucesso desse almoço, para
o ano que vem, podemos abrir a
mais pessoas", comemora o Venerável Mestre José Henrique da Costa.
Tratado com o Grande Oriente do Paraná
O Grão-Mestre Rubens Ricardo
Franz esteve no dia seis de junho em
Curitiba, participando da solenidade
de diplomação dos novos Veneráveis
Mestres do Grande Oriente do Paraná. O
Irmão Franz assinou, na oportunidade,
Tratado de Reconhecimento e Amizade
entre o GOP e o GOSC (na foto, o Irmão
Franz com o Grão-Mestre do GOP, Irmão Krainski). A Sessão contou
com palestra do Ilustre Irmão Raphael Eduardo Aragon Guevara, exGrão-Mestre da Guatemala, ex-Presidente e atual Secretario da CMI.
Jantar ritualístico reuniu quatro Lojas do GOSC em Blumenau
Noch ein Beispiel von brüderlicher Integration zwischen den Potenzen
57
10
FOtOS jOSé CRuz AgênCIA SenADO
Dia do Maçom
Senado realizou sessão especial para comemorar a passagem do Dia do Maçom, no dia 20 de agosto
Grão-Mestre fala em Sessão Especial do Senado
O
Senado Federal, a pedido
do senador Irmão Mozarildo Cavalcanti, realizou sessão
especial em comemoração ao Dia
do Maçom, no dia 20 de agosto. O
Irmão Rubens Ricardo Franz, GrãoMestre do GOSC, na condição de
vice-presidente da COMAB, foi
chamado a falar em nome desta.
Durante os discursos de senadores
e de Maçons, a ética na política e a
atual crise enfrentada pelo Senado
foram os temas mais abordados.
Diversos senadores falaram a
respeito da importância da Ordem
para a história e a atualidade brasileiras. Álvaro Dias (PSDB-PR) destacou a importância da verdade,
um dos valores básicos da Maçonaria, nesses tempos de “mentira”,
em que se discute qual autoridade
fala a verdade. O senador criticou
a atuação do Conselho de Ética,
que ele acredita estar colaborando
para consagrar a imoralidade no
país.
Cristóvam Buarque (PDT-DF)
conclamou a Maçonaria a contribuir para o surgimento de um
“novo Brasil”, um “Brasil Limpo”,
contemporâneo com o mundo
inteiro, que mude em diversos
aspectos, sobretudo na área da
educação. Segundo o senador, a
Maçonaria pode ser uma força
capaz de ajudar a tirar o Brasil do
atraso em que se encontra, como
ocorreu em outros momentos no
país.
Autor da proposta de homenagem, o Irmão Mozarildo Cavalcanti (PTB-RR) destacou a “verdade e
a tolerância” como valores da Maçonaria que poderiam ser incorporados à política brasileira. “Nossa
democracia precisa ser muito mais
permeada por essa tolerância; não
se pode dividir a sociedade entre
esquerda, direita e centro, entre
brancos, negros e índios. Precisamos ter, realmente, tolerância e saber que somos todos iguais”.
Valdir Raupp (PMDB-RO)
lembrou a presença marcante da
Maçonaria na história do país,
citando como exemplo a própria
data em que se celebra o Dia do
Maçom. Nesse dia, em 1822, uma
assembleia-geral maçônica no Rio
de Janeiro votou em favor da independência do Brasil.
Jayme Campos (DEM-MT)
disse que o maior segredo dos integrantes é desvendado nas suas
próprias ações, que é fazer desinteressadamente o bem ao próximo,
fazendo o bem à Humanidade. Romeu Tuma (PTB-SP) prestou homenagem a seu pai, que fundou lojas em São Paulo e teve “uma vida
dedicada ao relevante papel social
que a Maçonaria dirige no estado”.
O senador Efraim Morais
(DEM-PB) defendeu que o Dia do
Maçom conste do calendário cívico brasileiro. A instituição, observou ainda, introduziu padrões
éticos e morais e tem por objetivo
ampliar a cultura e a visão espiritual das pessoas. “É uma instituição que historicamente agrega
homens de saber que buscam o
bem comum”, destacou, ao explicar que a expressão mineira “uai”
tem origem na senha de acesso às
reuniões inconfidentes, iniciais
das palavras união, amor e independência.
Mão Santa (PMDB-PI) também
lembrou o papel da Maçonaria nos
mais importantes movimentos libertários do Brasil. A senadora
Rosalba Ciarlini (DEM-RN) disse
que a Maçonaria incentiva a observância de valores morais e de princípios humanistas, uma vez que,
disse ela, o ser humano é naturalmente inclinado ao bem. Cícero
Lucena (PSDB-PB) destacou a contradição entre o avanço tecnológico e as condições em que vivem as
pessoas, especialmente as menos
favorecidas economicamente.
O Grão-Mestre Rubens Ricardo Franz disse que os políticos
devem priorizar em sua atividade
o bem da sociedade. Em sua avaliação, os representantes eleitos
refletem os homens que compõem
a sociedade. Portanto, observou,
as pessoas precisam melhorar seu
Sondersitzung in dem Bundessenat
58
comportamento para que também
a sociedade sofra mudanças positivas.
Já o Grão-Mestre do Grande
Oriente do Brasil (GOB), Irmão
Marcos José da Silva, sugeriu
maior participação da Maçonaria
na vida política brasileira. Em sua
opinião, todos os acontecimentos
políticos devem contar com a presença de maçons para que avaliem
e apóiem projetos que sigam os
princípios maçônicos, bem como
rejeitem as propostas contrárias
aos ideais fraternos.
Franz revela que a COMAB
discutiu muito a participação dos
Irmãos no evento, por conta dos
últimos acontecimentos no Senado. “Mas chegamos à conclusão
que mesmo em terreno árido e repleto de asperezas, o maçom tem
que fazer a sua parte. É cômodo
gritar e discursar na zona de conforto. Aliás, os maçons da história
que usamos como referencial, atuaram no ‘campo de batalha’ e não
com o pijama”, revela. Ele completa que “não é por conta da má ação
de alguns que podemos colocar em
xeque a instituição Senado. Tratase de um Poder da República, de
um dos pilares da democracia,
cuja importância histórica está acima de alguns de seus atuais integrantes”. Leia na página seguinte,
na íntegra
Cadeiras de rodas e
andadores vão beneficiar
idosos e deficientes físicos
atendidos pela Orionópolis
slação do GOSC
de Conciliação e Justiça, reuniramde agosto para analisarem e consão e ajustes na legislação do GOSC.
álise do contexto Penal e Processo
pecó
atua no Oeste catarinense, realizou
Instalados do Oriente de Chapecó.
m apoio do Grão-Mestrado e que foi
iegfried Lerhbach e seus Adjuntos,
onio Paim de Oliveira.
Unidos na beneficência
As Lojas Maçônicas do Planalto Norte Catarinense (Canoinhas e
Três Barras) uniram-se num projeto
de beneficência em conjunto com
o objetivo de melhor atender as
necessidades das entidades sociais
da região. As Oficinas Liberdade e
Justiça e Fraternidade Tresbarrense
(ambas do GOSC), Estrela de Planalto e Cavaleiros de Contestato
(GOB), criaram uma Comissão de
Beneficência. Este grupo de Irmãos
está programando quatro eventos
para este ano.
A primeira promoção conjunta
das Lojas foi um Almoço Solidário,
que contou com a participação de
aproximadamente 700 pessoas. O
resultado financeiro do evento foi
destinado para duas entidades assistenciais, uma Canoinhas e outra
de Três Barras. A segunda promoção
foi uma feijoada. O empenho dos Irmãos fez com que fossem vendidas
mil porções de feijoada. O resultado
da promoção serviu para auxiliar
mais duas entidades. Outros dois
eventos já estão programados, bem
como também já foram selecionadas
as entidades a ser ajudadas.
Florianópolis
Outra sessão conjunta entre Lojas de diferentes Potências aconteceu no Oriente de Florianópolis. Reuniram-se os Irmãos das Lojas Lysis Brandão da Rocha no 104 e Fênix do Sul, ambas do GOB/
SC e a Loja Frank Shermann Land no 100, do GOSC.
Beispiel von Union zwischen den Potenzen Die Kammer ehrt die
Freimaurer von Santa Catarina
59
3
Irmãos deputados Jorginho Melo e Jean
Kuhlmann entregam placa de homenagem ao
GOSC aos Irmãos Rubens Franz e Alaor Tissot
Centenas de Irmãos do GOSC, das
Grandes Lojas e do GOB lotaram o
plenário da Alesc
Assembleia Legislativa homenageia maçons catarinenses
Centenas de Irmãos das três Potências
Maçônicas regulares participaram da Sessão Solene da Assembleia Legislativa em
comemoração ao Dia do Maçom, no dia 30
de setembro. O Irmão Jorginho Melo homenageou as Potências regulares catarinenses,
entregando placas comemorativas para os
três Grão-Mestres presentes.
Prestigiaram o encontro os Irmãos
Jorginho Melo (presidente da Alesc) Jean
Kuhlmann (deputado estadual), Rubens
Ricardo Franz (Grão-Mestre do GOSC),
José Domingos Rodrigues (Grão-Mestre das
MRGL/SC) Ib Silva (Grão-Mestre do GOB/
SC), Alaor Francisco Tissot (Grão-Mestre
Adjunto do GOSC), José Carlos Pacheco
(Presidente do Tribunal de Contas do Estado), Salomão Ribas Júnior (Conselheiro do
TCE), Jean Loureiro (Presidente da Câmara
de Vereadores de Florianópolis), Antônio
Gavazzoni (Secretário de Estado da Fazenda) e diversos Oficiais das três Potências.
No discurso que proferiu em nome
da Ordem, o Grão-Mestre Rubens Ricardo
Franz ressaltou o compromisso da Maçonaria com a liberdade de expressão, de imprensa e de pensamento. Lamentou a censura prévia imposta ao jornal O Estado de
São Paulo pela Justiça, a pedido do presidente do Senado, José Sarney. E expressou
a indignação dos Irmãos com os ataques à
ética e à moral que têm sido assistidos pela
sociedade brasileira.
Franz criticou a inação de muitos Irmãos, dizendo que “o inconformismo nos
chega. Toma as rodas de conversas. Toma
assento nas nossas Lojas”. E exortou a sociedade a agir: “diante das revelações escabrosas apresentadas pela imprensa nacional avaliem, e pela força do vosso voto,
retirem de cena, para todo o sempre, todos
aqueles que denigrem a classe política e
envergonham o cidadão de bem e a nossa
querida Nação Brasileira”. O Grão-Mestre
do GOSC lembrou ainda das campanhas
que nosso Grande Oriente tem abraçado,
I N F O R M AT I V O D O G RA N D E O R I E N T E D E S A N TA C ATA R I N A
Telefone: (48) 3952-3300
w w w. g o s c . o r g . b r
Promotor
de Justiça
Ricardo
Paladino
CONFEDERAçãO MAçôNICA DO BRASIl
GRão-mestRado
Rubens Ricardo Franz
Alaor Francisco Tissot
Rua dos Ilhéus, 38 – 1o andar, Edifício Aplub
CEP 88010-560, Florianópolis (SC)
em favor da transparência e seriedade na
política: “vamos atuar firmes, para a aprovação do Projeto de lei que trata da Ficha
Limpa, pela campanha ‘O que você tem a
ver com a corrupção’, mas também, e especialmente pela Educação Cidadã e Empreendedora do nosso povo. O povo tem de ser
esclarecido e consciente”.
O evento contou ainda com uma palestra do Coordenador do Centro da Moralidade Administrativa do Ministério Público
catarinense e também Coordenador Estadual da Campanha “O que você tem a ver
com a corrupção?”, o promotor de Justiça
Ricardo Paladino, que falou sobre “Corrupção nos vários segmentos da sociedade”.
Produção gráfica
Marcelo Duarte
secRetaRia de comunicação
Nelson Santiago
impressão
Gráfica Copiart
textos e edição
Nelson Santiago
[email protected]
tiragem
3.600 exemplares
Permitida a reprodução total ou parcial das matérias publicadas, desde que citada a fonte
Die Kammer ehrt die Freimaurer von Santa Catarina
60
exercem
namente
políticos
s de Lojas do GOSC
ntemente cargos de
olítica catarinense.
ho Melo, presidente
Legislativa, assumiu
Governo do Estado,
simultâneas do goHenrique da Silveira
l Pavan ao exterior.
do Estado, o Irmão
presidente da Câadores, ocupou o
o de Florianópolis,
durante 12 dias.
ssível por conta de
e saúde do prefeito
de uma viagem ao
, João Batista.
formação dos Irmãos e à liderança
Maçônica.
Os Irmãos Mestres que ocuparão cargos nas recém eleitas Admi-
de estudo. Os Irmãos do primeiro
Grau receberam instruções sobre
‘A formação do ser Aprendiz Maçom e seus reflexos na sociedade’
maçônico.
As Cunhadas tiveram programação paralela, com city tour e
compras.
Aviso aos corruptos: estamos de olho!
Os Maçons das três Potências de Jaraguá do Sul movimentação popular, que pretende reunir mais
uniram-se na criação de uma ONG, a Sou Cidadão, de mil pessoas, no dia 5 de dezembro, no Centro
com o objetivo de trabalhar contra a corrupção e em de Jaraguá do Sul. Será uma manifestação contra a
favor da educação. A primeira ação do grupo já pode corrupção, com a distribuição de panfletos educaser vista nas ruas da cidade. São dez outdoors aler- tivos que alertarão a população sobre a importântando sobre a vigilância que a Ordem faz sobre os cia do voto consciente na eleição de 2010, quando
corruptos, e sua decisão
serão escolhidos preem fiscalizar e denunciar
sidente da República,
os abusos neste sentido.
governador, senadores,
A idéia surgiu durandeputados federais e
te uma Sessão de Mesestaduais. O trabalho
de conscientização dos
tres da Loja Phoenix, do
GOSC, e rapidamente gacidadãos sobre a imnhou a adesão dos Irmãos
portância do voto deve
do GOB e das Grandes
prosseguir no próximo
Lojas. O próximo passo Dez outdoors alertam os corruptos sobre a ano, voltado às escolas
de Jaraguá do Sul.
da ONG será uma grande vigilância da Maçonaria
Werbekampagne gegen die Korruption
61
JOINVILLE
O Grão-Mestre Rubens Franz, conjuntamente Com
o Grão-Mestre da Grande Loja (Irmão Domingos)
e o Grão-Mestre Adjunto do GOB/SC (Irmão
Wagner), participaram de uma ação promovida
pela Sociedade Beneficente Cruzeiro do Sul, em
conjunto com as Lojas Maçônicas da cidade,
promoveu uma palestra com o delegado da Polícia
Federal, Protógenes Queiroz, com o tema “Combate
à corrupção no Brasil – uma história real”.
RIO NEGRINHO
Os 24 Irmãos recém-iniciad
jurisdicionadas ao GOSC no
(João de Deus, Humânitas, Am
Justiça e Liberdade, Fratern
Phoenix e Círculo da Luz) tiv
sobre Maçonaria com o Grão
dezembro, em Jo
CURITIBANOS
Um Jantar de Mesa reuniu as três Potências
regulares da Maçonaria em Rio Negrinho, no
dia 25 de novembro. O evento, prestigiado pelo
Irmão Rubens Franz, foi promovido pelo Triângulo
Acácia da Serra, do GOSC.
Potenzen in einer gemeinsamen Veranstaltung
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Os Irmãos do Oriente de Cur
se ao Grão-Mestre Rubens F
novembro, na sessão da Loja T
homenagear o Irmão Enori Poz
título de ‘Maçom Emérito’. Tam
aos Irmãos oficiais Luiz Marc
Adjunto) e Carlos Eduardo Nas
Adjunto de Ritualística do Rito
o Grão-Mestre palestrou para