PSYCHIATRIE & SOMATIK IM DIALOG Hauptsponsor: Co-Sponsoren: Psychiatrie & Somatik im Dialog “Die Qual der Wahl: Psychopharmaka bei somatischen Erkrankungen” Dr. med. Joe Hättenschwiler Zentrum für Angst- und Depressionsbehandlung Zürich ZADZ www.zadz.ch Der Ausgangspunkt Zusammentreffen von psychischen und somatischen Erkrankungen ist sehr häufig Bei psychiatrisch hospitalisierten Patienten: Bis zu 50% relevante somatische Begleiterkrankungen Bei 20% ist die körperliche Erkrankung Ursache der psychischen Störung Je älter, desto häufiger verschiedene Erkrankungen gleichzeitig Herausforderung: Psychopharmaka im Alter Herausforderung Polypharmakotherapie pharmakodynamische u. pharmakokinetische Interaktionen Somatische Erkrankungen mit Prävalenz komorbider depressiver Erkrankungen Erkrankungen Prävalenz Autoren Herz-Kreislauf-Erkrankungen 17-27% Diabetes 9-26% Rudisch & Nemeroff 2003 Anderson et al. 2001 Krebserkrankungen Chronische Nierenerkrankungen 11 % 20-30% Ng et al. 2010 Kim et al. 2002 Morbus Alzheimer Zerebrovaskuläre Erkrankungen 30-50% 14-19% Lee 2003 Robinson 2003 Morbus Parkinson Schmerz 4-75% 30-54% McDonald et al. 2003 Campbell et al. 2003 Somatische Untersuchungen Ausführliche Anamnese Körperliche Untersuchung Blutbild, Blutzucker, Leberwerte Elektrolyte (Ca++, K+) Schilddrüse (TSH) EKG Ggf. Lungenfunktion Ggf. kranielle Bildgebung (MRT, CT) Ggf. EEG an Drogen/Medikamente denken Eingeschränkte Wahl von Psychopharmaka bei komorbiden Störungen Bedingt durch somatische Störungen an sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen Pulmonale Erkrankungen Leber- und Nierenfunktionseinschränkungen Diabetes mellitus Bedingt durch Interaktionen mit Medikamenten zur Behandlung somatischer Leiden Die wichtigsten Psychopharmaka-Gruppen Antidepressiva Neuroleptka Anxiolytika/Hypnotika Stimungsstabilisierer Psychopharmaka bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen Allgemeine Bemerkungen Bei Herzgesunden: relativ geringes Risiko mit Psychopharmaka ABER: Trizyklika: leicht erhöhtes kardiovaskuläres Risiko! Bei kardiovaskulärer Vorschädigung: Potenzielle Kardiotoxizität von Psychopharmaka bei Erregungsleitungsstörungen, Herzinsuffizienz, KHK, Blutdruckdysregulation Welches sind die kardiotoxischen Nebenwirkungen von Psychopharmaka? Psychopharmaka bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen Wichtige kardiotoxische Faktoren im Nebenwirkungsprofil von Psychopharmaka Anticholinerge Wirkung (v.a. Trizyklika) →Herzfrequenzerhöhung, Aufhebung/Reduktion der protektiven parasympathischen (vagalen) Wirkung, Abnahme der Herzfrequenzvariabilität Orthostatische Wirkung (α1-Rezeptorantagonismus) →Reflextachykardie, koron. /cerebrale Durchblutungsstörungen, Kollapsneigung Erregungsleitungsstörungen (Depolarisationsstörungen) →chinidin-artige und negativ inotrope Effekte (Trizyklika) Proarrhythmische Wirkung → QTc-Zeit-Verlängerung →Repolarisationsstörungen, v.a. bei Risikofaktoren u. unter Antipsychotika Risikofaktoren für die Entwicklung von QTc-Zeit-Verlängerungen Long-QT-Syndrom = bei korrigierter QT-Zeit (QTc) von > 470 ms bei Frauen und > 450 ms bei Männern angeborenes QT-Syndrom Hypokaliämie schwere körperliche Aktivität (Agitiertheit!) Störung der autonomen Regulation durch psychiatrische Erkrankungen Kombinationstherapien (mit Medikamenten, die per se die QT-Zeit verlängern, Inhibition von CYP P450 3A4) Liste von Medikamenten mit Risiko der QTc-Verlängerung www.crediblemeds.org Effekte von Antidepressiva auf das QTc-Intervall Substanzen Risiko von QTc-Verlängerung Citalopram, Escitalopram, Maprotilin, vorhanden TZA (alle, v.a. Amitriptylin) Fluoxetin, Mianserin, Moclobemid, Trazodon, Venlafaxin gering oder nur bei Überdosierung resp. bei Intoxikation Agomelatin, Bupropion, Duloxetin, sehr gering, nicht vorhanden in Fluvoxamin, Milnacipran, Mirtazapin, therapeutischen Konzentrationen Paroxetin, Reboxetin, Sertralin, Tranylcypromin CERT- Center for Eduction & Research on Therapeutics, University of Arizona. www.torsades.org, 2012 Kardiovask. Erkrankungen: Trizyklika Effekte von tri-/tetrazyklischen AD auf das kardiovaskuläre System einerseits dosisabhängig auch Normaldosisbereich → Erregungsleitung Psychiatrische Grunderkrankung kann prädisponierend auf Verträglichkeit von TZA wirken 3 bis7-fach erhöhtes Risiko für orthostatische Hypotension Hohe Risiken bei Überdosierung / Suizidalität Stärkste kardiovask. Effekte: Amitriptylin, Imipramin, Clomipramin besser: Nortriptylin, Desimipramin Einsatz bei kardiovaskulären Erkrankungen sehr zurückhaltend! Kontraindiziert bei kardialer Vorschädigung u. klinisch symptomatischen Herzkreislauferkrankungen Kardiovask. Erkrankungen: Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) (I) 1. Wahl: SSRI u duale Antidepressiva Weitgehendes Fehlen muskarinischer u. anticholinerger Effekte SSRI keine einheitliche Substanzgruppe Kardiovask. Erkrankungen: SSRI (II) SSRI keine einheitliche Substanzgruppe Pharmadynamisch (z.B. bradikardisierend Fluoxetin) Interaktionen (IA) mit internistischer Co-Medikation über: CYT-P450-Isoenzyme 2D6 und 3A4 Günstiges IA-Profil: Citalopram, Escitalopram, Sertralin Bei Citalopram + Escitalopram: QTc-Verlängerung? Maximaldosen? Höchstdosis Citalopram von 60 mg/d auf 40 mg ↓ (>65 J: max. 20mg) Höchstdosis von 20 mg Escitalopram (>65 J: max. 10mg) KI bei QTc-Verlängerung resp. bei Kombo mit QT-verlängernden Medikamenten Sertralin: sehr sicher in Studien nach Myokardinfarkt Kardiovask. Erkrankungen: SSRI / MAOI SSRI Thrombozytenaggregationshemmung Hämorrhagierisiko, v.a. bei Komedikation mit ASS, Ulcusanamnese Antikoagulanzientherapie: Interaktionspotenzial der SSRI beachten Hyponatriämien (SIAD): nicht selten, v.a. Ältere u. Frauen, Cave: Diuretika → Blutkontrollen Monoaminoxidasehemmer Moclobemid: i.d. R. gut verträglich, Blutdruckerhöhung möglich, Risiko steigt mit Dosissteigerung! Inhibitorisch auf 2D6 und 2C19 Tranylcypromin: bei Diätfehlern → hypertensive Krisen, orthostatische Dysregulation → Kontraindiziert bei kardiovaskul. Erkrankungen Kardiovask. Erkrankungen : Andere Antidepressiva Agomelatin: gutes Risikoprofil, keine anticholin. u. α1-antiadren. Effekte Venlafaxin: mögl. hypertensive Effekte, BD-Kontrollen, relative KI bei Hypertonie Duloxetin: kein Hinweis auf EKG-Veränderungen im Dosisbereich < 120 mg/d, Blutdruckkontrollen Mirtazapin: günstiges Risikoprofil, auch bei instabiler KHK, geleg. orthostatische Hypotonie Mianserin: wahrscheinlich kein erhöhtes Risiko, geleg. orthostatische Hypotonie (α1-antiadrenerge Effekte), (Reflex)Tachykardie Trazodon: orthostatische Hypotonie möglich, keine anticholin. Effekte, QTc-Verlängerung möglich, Anwendung bei KHK nicht empfohlen Bupropion: Blutdruckerhöhung möglich, daher Kontrolle, aber keine Auswirkungen auf QTc-Zeit Kardiovask. Erkrankungen: Antipsychotika Die unter Antipsychotika erhöhte kardiovaskuläre Mortalität ist einerseits auf die ungünstige Beeinflussung von kardialen Risikofaktoren (metabolisches Syndrom), andererseits auf die direkte kardiale Wirkung vieler Antipsychotika zurückzuführen. Klassische niederpotente NL (Chlorproamzin, Levomepromazin) Anticholinerge u alpha-1-adrenolytische Wirkung → Hypotonie resp Verstärkung von Antihypertensiva Hemmung CYT-P450-Isoenzyme 2D6 → Abbauhemmung zahlreicher Medikamente Wirkung auf kardiales Reizleitungssystem: siehe Trizykl. Antidepressiva First-line-Therapie: Atypische Antipsychotika: z.B. Aripiprazol, Olanzapin, Risperidon, Quetiapin, Kardiovask. Erkrankungen: Stimmungsstabilisierer Carbamazepin Starker Enzyminduktor, übliches Risikoprofil trizyklischer Substanzen, Hyponatriämien, KI bei Erregungsleitungsstörungen! Valproat Keine erhöhte Komplikationsrate bei kardiovask. Vorerkrankungen, pharmakokinetisches Hemmpotenzial Cyp P450 2C-Gruppe Neuere Antikonvulsiva: Gabapentin, Pregabalin, Lamotrigin Geringes Interaktionspotenzial, bei kardialen Erkrankungen relativ unbedenklich Kardiovask. Erkrankungen: Stimmungsstabilisierer Lithium Mögliche, aber seltene, Sinus- aber auch AV-Knoten-Dysfunktion, Bradykardien KI: Erregungsleitungsstörungen, zusätzliche Risikofaktoren für ventrikuläre Arrhythmien, Gefahr von Elektrolyt- und Volumenverschiebungen (Herzinsuffizienz!), erhöhte Lithium-Spiegel unter Schleifendiuretika und ACE-Hemmern Regelmässiges Monitoring Indikationsstellung bei kardiovaskulären Erkrankungen nach internistischer/kardiologischer Kontrolle Absetzen bei kardialer Dekompensation u. Niereninsuffizienz Operative Eingriffe: Absetzen 24-48 Std zuvor Kardiovask. Erkrankungen: Anxiolytika/Hypnotika Relativ sicher bei Herz-Kreislauferkrankungen Zentral-atemdepressive Wirkung beachten KI: akute pulmonale Dekompensation Pregabalin selten tachykarde und bradykarde Herzrhythmusstörungen beobachtet. bei Risikokonstellation: EKG-Kontrollen Zolpidem, Zopiclon, Zaleplon relativ sicher, Risiken wie bei BZD Zusammenfassung: Psychopharmaka und Herz-Kreislauf Risikoeinschätzung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen IndikationsRisikoeinschätzung gruppe Gering Mässig Antidepressiva Agomelatin, Bupropion, Duloxetin, (Milnacipran), Mianserin, Mirtazapin, Moclobemid, Nortriptylin, SSRI Reboxetin, Venlafaxin Antipsychotika Anxiolytika Hypnotika Stimmungsstabilisierer Amisulprid, Aripiprazol, Asenapin, Pipamperon, Sulpirid Benzodiazepine, Pregabalin, Zaleplon, Zolpidem, Zopiclon Lamotrigin, Valproat Erhöht Maprotilin, Tranylcypromin, Trazodon, TZA (ausser Nortriptylin) Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Zyprasidon Clozapin, Haloperidol (hohe Dosen i.v.), Thioridazin, Sertindol Carbamazepin Lithium Pulmonale Erkrankungen Zentral wirksame Medik: mögliche sedative Wirkung auf Atemzentrum Antidepressiva Nicht sedierende TZA ohne relev. Effekte auf Atemzentrum SSRI Substanzen der 1. Wahl Interaktionspotenzial bei Fluvoxamin beachten (P450-1A2-Inhibitor) Benzodiazepine Vorsichtig dosieren, v.a. bei älteren Patienten sowie in Kombination mit anderen zentral-atemdepressiven Medikamenten Antipsychotika Atypische Antipsychotika bevorzugt Psychopharmaka bei Lebererkrankungen Bei Leberinsuffizienz für hepatisch entgiftete Pharmaka → verlängerte Eliminations-HWZ bzw. Plasmaspiegelerhöhung und Akkumulation aufgrund: Absorptionsverzögerung bei portaler Hypertension eingeschränkter oxidativer Ab- bzw. Umbau und eingeschränkte Konjugation (gestörter Phase-I- und Phase-II-Metabolismus) erhöhte Konzentration des freien Wirkstoffs bei eingeschränkter hepatischer Plasmaalbuminsynthese vergrössertes Verteilungsvolumen bei Aszites- und Ödembildung Dosisanpassung: reduzierte Initialdosis, langsames Aufdosieren, tiefere Zieldosis Plasmaspiegelkontrollen Psychopharmaka bei Lebererkrankungen Risikoeinschätzung bei Leberfunktionsstörungen Indikationsgruppe Antidepressiva Risikoeinschätzung Gering Milnacipran Antipsychotika Amisulprid Sulprid Anxiolytika Hypnotika Kurzwirksame BDZ (Lorazepam, Oxazepam), Pregabalin Lithium Stimmungsstabilisierer Mässig Duloxetin, Moclobemid, Reboxetin, SSRI, Mianserin, Mirtazapin, Trazodon, Venlaf Aripiprazol, Haloperidol, Olanzapin, Quetiapin, Risperidon, Sertindol, Zuclopenthixol Erhöht Agomelatin, Tranylcypromin, TZA Langwirksame BZD (Diazepam, Zaleplon, Zolpidem, Zopiclon) - Carbamazepin, Lamotrigin Valproat Clozapin Phenothiazine (v.a. Chlorpromazin) Psychopharmaka bei Nierenerkrankungen Ausmass der renalen Elimination eines Medikamentes bzw. seiner Metaboliten bestimmt den Risikograd der Anwendung Einfluss auf die Plasmaproteinbindungskapazität bei dialysepflichtigen Patienten sind Psychopharmaka mit hoher Plasmaproteinbindungskapazität (z. B. SSRI) zu bevorzugen Günstige Substanzen bei Nierenerkrankungen Antidepressiva: Agomelatin, Moclobemid, SSRI, TZA Antipsychotika: Haloperidol, Olanzapin, Quetiapin, Sertindol Anxiolytika/Hypnotika: Lorazepam, Z-Drugs Stimmungsstabilisierer: Valproat Zusammenfassung: Psychopharmaka bei Nierenerkrankungen Risikoeinschätzung bei Nierenfunktionsstörungen Indikationsgruppe Risikoeinschätzung Gering Mässig Erhöht Antidepressiva Agomelatin, Moclobemid, SSRI, TZA Duloxetin, Mianserin, Milnacipran, Mirtazapin, Reboxetin, Tranylcypromin, Trazodon, Venlafaxin - Antipsychotika Haloperidol, Olanzapin, Aripriprazol, Asenapin, Quetiapin, Sertindol Chlorprotixen, Flupentixol, Risperidon, Zuclopenthixol Amisulprid, Clozapin, Sulpirid Anxiolytika Hypnotika Lorazepam, Zaleplon, Zolpidem, Zopiclon Diazepam Alprazolam, Dikaliumclorazepat, Pregabalin, Oxazepam Stimmungsstabilisierer Valproat Carbamazepin, Gabapentin, Lamotrigin, Oxcarbazepin Lithium Psychopharmaka und Gewichtszunahme Potential Weight Change /year (lb) 0-5 0 Bupropion Citalopram Fluoxetin Duloxetine Escitalopram Fluvoxamin Antidepressants Selegiline Sertraline Trazodone Venlafaxin Antipsychotics Moodstabilizers 6 -10 Desipramin Nortriptyline Paroxetine Protriptyline Amitrityline Doxepin Imipramine Mirtazapine Phenelzine Tranylcypromine Fluphenazine Haloperidol Paliperidone Perphenazine Quetiapine Risperidone Thioridazine Lamotrigine Carbamazepin Oxcarbazepine Gabapentin Molindone Aripriprazol Ziprasidone Topiramat 1-5 Vieweg VR & al, Psychotropic Drug Considerations in Depressed Patients with Metabolic Disturbances, Am J of Medicine 08; 121:647-655 11 - 15 > 15 Clozapine Olanzapine Lithium Valproat Psychopharmaka bei Diabetes mellitus Prävalenz von Hyperglykämien, Glukoseintoleranz und diabetischen Komplikationen bei Patienten mit Major Depression unabhängig von der psychiatrischen Medikation erhöht Gefahr von Hypoglykämien insbesondere bei einigen SSRI (v. a. Fluoxetin) und MAOH Sekundäre Komplikationen durch Nierenfunktionseinschränkungen Risikoeinschätzung bei Diabetes mellitus IndikationsRisikoeinschätzung gruppe Gering Mässig Erhöht Antidepressiva MAOH Duloxetin, Reboxetin, SSRI, Trazodon, Tryptophan, Venlafaxin Fluoxetin, Mianserin, Mirtazapin, TZA Antidepressiva bei speziellen somatischen Problemen Vorschläge anhand des Nebenwirkungsprofils Probleme Geeignete Antidepressiva Orthostatische Hypotonie SSRI, Moclobemid, Venlafaxin, Duloxetin, Agomelatin Hypertonie SSRI, Mirtazapin, Agomelatin Herz-Kreislauferkrankungen SSRI, Mianserin, Mirtazapin, Moclobemid Extrapyramidale Symptome Mirtazapin, Reboxetin, Agomelatin Epileptische Krampfanfälle Mocolobemid, Citalopram, Sertralin Status nach Hirninsult SSRI, Reboxetin, Mirtazapin Morbus Parkinson SSRI Demenz SSRI, Moclobemid, Trazodon Gewichtszunahme Moclobemid, Venlafaxin, Reboxetin, Trazodon, Duloxetin, Bupropion, Agomelatin Diabetes SSRI, Agomelatin Schlafstörungen Mirtazapin, Mianserin, Trazodon, Agomelatin, Trimipramin Sexuelle Dysfunktion Mirtazapin, Mianserin, Moclobemid, Duloxetin, Bupropion, Trazodon, nach E. Holsboer-Trachsler & F. Holsboer: Antidepressiva. Handbuch der Psychopharmakotherapie 2012 Agomelatin PSYCHIATRIE & SOMATIK IM DIALOG Pause Beurteilung der Bilder & Abgabe der Stimmzettel Hauptsponsor: Co-Sponsoren: